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Die Rheinbahn AG (bis 2005 Rheinische Bahngesellschaft AG) ist ein 1896 gegründetes Verkehrsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, welches dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angehört und fast alle Stadtbahn-, Straßenbahn- und Buslinien des öffentlichen Personennahverkehr in den Städten Düsseldorf und Meerbusch sowie in weiten Teilen des Kreises Mettmann betreibt. Das Rückgrat bildet ein rund 346 Kilometer langes bis nach Neuss, Meerbusch, Krefeld, Duisburg und Ratingen reichendes Schienennetz mit zehn teilweise in Tunneln verkehrenden Stadtbahn- und sieben Straßenbahnlinien, das um 114 Buslinien ergänzt wird. 2019 beförderten 788 Fahrzeuge jeden Werktag rund 760.000 und insgesamt 229,3 Mio. Fahrgäste zwischen 1671 Haltestellen in einem Einzugsgebiet von 570 Quadratkilometer mit über einer Million Einwohnern, weshalb die Rheinbahn das fünftgrößte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands und das größte im VRR ist.
Stadtbahn Düsseldorf
Die Stadtbahn Düsseldorf bildet zusammen mit der S-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Düsseldorf, welches durch weitere Straßenbahn- und Buslinien ergänzt wird. Auf einigen Linien verkehren die Stadtbahnen über die Stadtgrenzen Düsseldorfs hinaus in die benachbarten Städte Neuss, Meerbusch, Krefeld, Duisburg und Ratingen.
Das Düsseldorfer Netz ist Bestandteil der Stadtbahn Rhein-Ruhr. Nachdem bereits 1981 der Vorlaufbetrieb durch ein erstes Tunnelteilstück aufgenommen wurde, kann seit 1988 mit der Freigabe des Innenstadttunnels der gesamte ÖPNV auf der stark frequentierten Achse zwischen Altstadt und Hauptbahnhof unterirdisch abgewickelt werden. Der hier begonnene Hochflurbetrieb und die spätere Umstellung des Fahrzeugparks für den Straßenbahnbetrieb auf Niederflurtechnik hat zu einer überwiegenden Trennung des schienengebundenen ÖPNV in ein Stadtbahn- und ein Straßenbahnnetz geführt.
Mit der Aufnahme des Linienbetriebs auf der Wehrhahn-Linie am 21. Februar 2016 wuchs das Stadtbahnnetz auf eine Streckenlänge von 85,5 und eine Linienlänge von 188,2 Kilometer, im Geschäftsbericht 2020 der Rheinbahn wird die Streckenlänge des Stadtbahnnetzes mit 98,7 km angegeben. Die elf – statt zuvor sieben – Linien werden mit 135 Fahrzeugen der Rheinbahn und auf der Linie U79 gemeinsam mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) betrieben.[2] Nachdem im Januar 2024 die Linie U74 eingestellt und ihre Fahrten von der U76 übernommen wurden, verringerte sich die Anzahl der Linien auf zehn.
Auf dem gesamten Netz gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).
Die Rheinische Bahngesellschaft AG wurde am 25. März 1896 durch die Düsseldorfer Unternehmer Heinrich Lueg, Franz Haniel junior, August Bagel und Friedrich Vohwinkel gegründet. Die Leitung wurde dem früheren Oberbürgermeister von Solingen Friedrich Haumann anvertraut.
Der schnelle Aufstieg der Bahngesellschaft hing mit der dynamischen Entwicklung des Düsseldorfer Wirtschaftsraumes zusammen. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1870 vervierfachte sich die Einwohnerzahl der Stadt Düsseldorf. Die linksrheinischen vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebiete boten Raum für weiteres städtische Wachstum. Deshalb brachten Lueg, Haniel, Bagel und Vohwinkel zusammen mit dem Beigeordneten und späteren Düsseldorfer Oberbürgermeister Wilhelm Marx am 5. Februar 1896 den Vorschlag in den Rat der Stadt Düsseldorf ein, das rechtsrheinische Stadtzentrum und die linksrheinischen Gemeinden Heerdt, Ober- und Niederkassel durch eine feste Rheinbrücke an Stelle der bisherigen Schiffsbrücke miteinander zu verbinden und durch den Bau einer Bahnstrecke nach Krefeld auch weitere linksrheinische Städte und Gemeinden wirtschaftlich enger mit Düsseldorf zu verflechten. Die Düsseldorfer Stadtverordnetenversammlung unterstützte das Brücken- und Bahnprojekt und nahm es im März 1896 an. Bereits am 26. Februar 1896 hatte das Preußische Handelsministerium den Bau und Betrieb der Kleinbahn und den Bau der Brücke genehmigt. Die Stadt Düsseldorf selbst beteiligte sich aber nicht an der Finanzierung dieser Projekte. Schon deshalb engagierte sich die Bahngesellschaft auch in der Projektentwicklung bzw. Stadtentwicklung, indem sie auf linksrheinischem Gebiet Grundstücke für 30 Pfennig pro m² erwarb, sie erschloss und später als Baugrundstücke für 30 Mark pro m² wieder verkaufte. So konnte der Bahn- und Brückenbau finanziert werden und es entstand durch rege Bautätigkeit von 1906 bis 1914 Oberkassel in seiner heutigen Struktur und Gestalt.
Nach der Eröffnung der Oberkasseler Brücke am 12. November 1898 wurde am 15. Dezember desselben Jahres zwischen der Rheinstraße in Krefeld und zunächst dem Ratinger Tor in Düsseldorf die „erste elektrische Schnellzugkleinbahn Europas“ in Betrieb genommen.
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