U – Boot U 10 im Marine Museum Wilhelmshaven, Niedersachsen, Deutschland
Hallo und herzlich willkommen auf meinem Kanal. Heute zeige ich euch das Deutsche U-Boot U10 im Marinemuseum Wilhelmshafen. Am 28. November 1967 wurde U10 NATOummer S189 in Dienst gestellt. Die Part für das U-Boot übernahm im Dezember 1967 die Stadt Bersbron. U10 gehörte zur U-Bootklasse 205 und somit zur dritten Generation der deutschen U-Boote. Es war dem ersten U-Bootgeschwader der U-Bootflottilie in Kiel zugewiesen. Die Besatzung bestand aus 22 Mann, bestehend aus dem Kommandantin, dem ersten und zweiten Wachoffizier, dem Schiffstechnischer Offizier, dem E-Mister, dem Motorenmeister, dem Sonameister, dem Torpedomeister und dem Navigations Meister auch Steuermann genannt. Außerdem gehörten zur Besatzung der erste und zweite E-Mart, der erste und zweite Motorenm, der zentrale Mat, der Elektronikm, auch Yelo genannt, der erste und zweite Funkmart, der Navigationsmart, der Sona der Kochmat, auch Smooth genannt, dem ersten und zweiten Torpedomat, auch Torpedomixer genannt und der semenische Nummer Obwohl oder vielleicht gerade, weil es in dem 495 Tonnen schweren Stahlkoloss so beengt zugeht, kann man sich als Besucher kaum der Faszination an Bord entziehen. Der Weg verläuft vom Backtorpedoraum in den Maschinenraum des Bootes, der sich im Heck befindet. Die räumliche Nähe von Schlaf und Aufhenträumen zu den Manöver und Gefechtsstationen verdeutlicht die besondere Situation an Bord eines solchen U-Bootes. Hier erfährt man, warum sich die meisten Besatzungsmitglieder je zu zweit K teilten, welche Aufgaben der Smooth an Bord hatte und warum die einzige Einzelko des Kommandanten nur auf den ersten Blick einen Luxus darstellte. U10 ist 43,79 m lang und 4,59 m breit. Es hat einen Tiefgang von 4,26 m und eine Wasserverdrängung von 419 Tonnen aufgetaucht und von 455 Tonnen im getauchten Zustand. Die Bewaffnung bestand aus acht Torpedorohren für 16 Torpedos und es gab die Möglichkeit zur Ladung von Grundminen an Stelle von Torpedos. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt im aufgetauchten Zustand 10 Knoten und im getauchten Zustand 17 Knoten. Zu der Hauptaufgabe gehörte das Aufklären und Angreifen von Überwassereinheiten in den europäischen Randmeeren, wobei hier der Schwerpunkt in der Ostsee lag. Zwischen NATO und dem Warschauerpakt im kalten Krieg. Zu der Nebenaufgabe gehörte das Len von Minen vor Hafenzufahrten, Reden und Schiffssammelpunkten. Das U-Boot wurde aus drei verschiedenen nicht magnetisierbaren Stehlen gefertigt. Es wurde Stahl der Sorte am 53 des österreichischen Herstellers Schöller Bleckmann Stahlwerke verwandt. Der Turmaufbau wurde verändert, um den Wellenwiderstand bei Schnorchelfahrt zu vermindern. Ebenso war auf dem Vorschiff ein Höhkörper angebracht, indem der Schwinger der DU X2A Anlage einem Passivsenar zur Entfernungsmessung untergebracht war. Zwei weitere Schwinger waren vorne und achtern im Turmaufbau verbaut. Das Unterseeboot U10 war von 1967 bis 1993 im aktiven Dienst für die deutsche Marine und die NATO. Der Liegeplatz zuerst war in Kiel und später in Eckernförde in der Ostsee. Im kalten Krieg hätte es mit seiner 22 köpfigen Besatzung diese und die NATO-Nordflanke, also die norwegische Küste, schützen sollen. Als sich die Einsatzräume der deutschen Marine nach der Wiedervereinigung zunehmend verlagerten, genügte das relativ kleine Boot den Anforderungen der neuen Einsatzräume nicht mehr. So wurde es außer Dienst gestellt und gelangte ins Museum nach Wilhelmshafen. Das Schwesterschiff U9 befindet sich im Museum in Speier, Rheinland, Falz und das Schwesterschiff U11 befindet sich im Museum in Burgstarken, Schleswig, Holstein. Wenn euch das Video gefallen hat, dann gebt gern einen Daumen nach oben, kommentiert gern das Video und abonniert den Kanal für weitere Videos. Ihr dürft auch gern meinen Kanal mit einer kleinen Spende unterstützen und ich werde euch im nächsten Video erwähnen.
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