Gottesdienst LIVE | EfA Stuttgart | 01.06.2025
เฮ เฮ [Musik] [Applaus] [Musik] เ [Musik] Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten. Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. Apostelgeschichte 2. Einer Trage des anderen lasst, so werdet ihr das ganze Gesetz Christi erfüllen. Galater 6. Und lasst uns aufeinander achten und uns zu Liebe und zu guten Werken anspornen. Versäumt nicht die Versammlungen, wie es einige zu tun pflegen, sondern ermutigt einander. Hebräer 10. Warum lese ich euch diese Verse aus der Bibel vor? Na ja, einmal, weil sie für die damalige Zeit, in der sie geschrieben wurden, schon ein sehr, ich sag’s mal, unübliches Konzept war. eine Gemeinschaft bilden mit mir bis dato sehr unbekannten oder vielleicht sogar wildfremden Menschen und dann auch noch das, was ich habe mit anderen Teilen, das hart erarbeitete Geld oder die mühsam angebauten Früchte vom Feld. Ja, aber der andere hat ja das Jahr unter viel weniger gearbeitet und hat deswegen weniger. Warum soll ich jetzt von meinem hart erarbeiteten was abgeben? die Lasten und die Probleme von anderen mittragen und sie zu Lasten und Problemen von meinem Leben machen. Na ja, ich habe eigentlich schon genug Probleme bei mir selber. Warum soll ich mich jetzt noch um die Probleme von anderen kümmern? Die Themen, die überfordern mich nur in meinem Leben. Ich bin doch schon selber überfordert mit den eigenen Problemen. Auf andere achten, na ja, okay, gut, das könnte ich mir noch irgendwie verstehen, aber nur, wenn die anderen dann auch auf mich acht geben. So eine Win-Win Situation. Solche Gedanken wären eigentlich die normale Reaktion von Menschen, denn der Mensch ist in seiner Natur zwar gerne in Gemeinschaft, aber eigentlich nur auch dann, wenn er von der Gemeinschaft profitiert. Wenn man selber etwas beitragen muss, damit die Gemeinschaft läuft oder dass es den vielen Menschen gut geht, dann wird es ganz schnell, ganz dünn. Aber genau da sind wir Christen angehalten, uns zu unterscheiden. Wir sollen eine Gemeinschaft oder ich formulier es mal anders, eine Gemeinde bilden, die nicht nach menschlichem Prinzip aufgebaut ist, sondern nach einem göttlichen Prinzip. Und das bedeutet eben den anderen im Blick zu haben, sich für den anderen aufzuopfern, damit es ihm gut geht und von meinem hartverdienten herzugeben, damit derjenige, der weniger hat als ich auch am Leben teilhaben kann. Das ist gelebte Gemeinde. Eine Gemeinde, die nicht nur existiert, um sich selbst zu verwalten, sondern um Menschen in die Begegnung mit Gott hineinzunehmen. Eine Gemeinde, die nicht fragt, ja, was bekomme ich hier, sondern was kann ich dazu beitragen, damit andere Heimat, Hoffnung und Heilung finden? Gemeindeleben heißt Liebe sichtbar machen, Gemeinschaft erfahrbar machen und Gottes Nähe spürbar werden lassen in Worten, in Gesten, aber auch im Alltag. Und wenn das geschieht, wenn Menschen das erleben, dann wird Gemeinde plötzlich greifbar. nicht nur als Konzept, sondern als Raum, als Beziehung und als Gottesart des Zusammenlebens von uns Christen. Es geht nicht darum, dass wir uns anstrengen, perfekt zu sein. Es geht darum, dass wir anfangen verbindlich zu sein. Dass wir uns nicht zurückziehen, sondern dass wir uns einbringen, nicht bewerten, sondern begegnen. Denn Menschen erleben Gemeinde und letztlich Gott oft durch das, was sie bei mir erfahren und was sie bei dir erfahren. Durch ein ehrliches Gespräch, durch praktische Hilfe, durch mittragen in schweren Zeiten. Und heute dürfen wir das ganz konkret erleben. Und vielleicht merken wir dabei neu, wenn wir Gemeinde leben, dann wird Gott für andere erlebbar. In dem Sinne darf ich euch alle ganz herzlich heute morgen begrüßen zu unserem Gottesdienst und ich möchte noch zu Beginn den Gottesdienst oder den Segen Gottes stellen und würde euch bitten, wenn es möglich ist dazu aufzustehen. Herr Jesus, ich danke dir von ganzem Herzen, dass Gemeinde von dir geschaffen ist als eine Art des Zusammenlebens, wo nicht ich selber im Mittelpunkt stehe, sondern die Gemeinschaft, wo es darum geht, den anderen den Vorzug zu geben, füreinander da zu sein und gemeinsam dir entgegenzugehen, dir ähnlicher zu werden. Ich danke dir, dass wir eine Gemeinde haben dürfen, dass so viele Menschen heute morgen gekommen sind. Und ich bitte dich auch, dass du es jedem einzelnen ein Anliegen machst, sich in die Gemeinde zu investieren, damit Gemeinde ein Ort ist, wo wir dich loben können und wo du uns ganz nahe bist. Bitte segne den Gottesdienst und sei du bei jedem einzelnen. Amen. Ja, nach dem Eingangsgebet möchten wir nun Gott als ganze Gemeinde durch unsere Lippen oder genauer gesagt durch Lieder loben und preisen. Und ich darf euch dazu bitten, für die nächsten zwei kommenden Lieder gerne dazu [Musik] aufzustehen. Unser Gott, wir loben dich. Herr wir weisen deine Stärke vor dir mein die Erde sind und deine Werke wie du was vor aller Zeit. So bleibst du in Ewigkeit. Alles, was ich weißen kann. Theorie und Serapine schen dir ein Litan. Alle Engel, die dienen, ruht so ruf. Heilig, heilig, heilig zu heilig her und ich her der [Musik] him in der Mund. Er du und sind erfüllt von deinem W. Alles ist dein eigenen Tun auf dem ganzen Erdenkreis. Duen große und auch deine Gott Vater dir zum Preis sing die Heilige Gemeinde sie verhrt auf seinen Thron deinen Ein geborenen Sohn sie ein Volen an. Hilf uns seg Herr dein Heres auf der rechten Wand, dass der Feindes verben. [Musik] und es in der [Musik] Zeit so in Ewigkeit. Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen und zu allen Zeiten dir l und dank der weisen auf Sünd Welt aus Gott sei uns der Gott Her erme dich auf uns kommen. Ein Segen, deine Güte zeige sich allen der Verweisungen. Auf ich hoffen wir allein. Lass uns nicht verloren sein. [Musik] Unser Vater im Wi dein B geschehen im Himmel und werden dein ist das und die Kraft und die Herrlichkeit, denn dein ist das Reich und die K und die Herrlichkeit in Ewigkeit in Ewigkeit. [Musik] Amen. Schuld wie auch wir uns denn im Leid ist das Wei und die Kraft und die Herrlichkeit. ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit in Ewigkeit. Amen. [Musik] Such soll erlösen soll lösen de kommen. Oh Herr von den ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit in Ewigkeit. Amen. Ich weiß, was ich beten soll. und dein Kopf zu voll und dein Worte und der war denn dein ist das weit und die Tra und die Herrlichkeit dein ist das Reich und die Und in Herrlichkeit, in Ewigkeit, in Ewigkeit. Amen. [Musik] Amen. Gemeinde leben und Gemeinde Erleben, das soll heute morgen unser Fokus sein. Und wie schön ist es, dass wir das konkret jetzt ganz konkret sehen dürfen, denn Gemeinde zeigt sich nicht nur in Worten, sondern in Beziehungen und in gemeinsam geteilten Momenten. Und deshalb dürfen wir jetzt zuerst einmal ein kleines neues Gemeindemitglied willkommen heißen. Wir feiern heute nämlich die Einsegnung der Elina Deusch und ich darf die Familie schon mal äh nach vorne bitten und den Joel auch. Ähm, Einsegnung bedeutet, dass wir die kleine Elena gewusst unter den Segen von Gott stellen möchten, für sie beten und auch für die Familie. Im Anschluss daran werden wir ein Lebensbericht von der Anneemarie hören, eine ganz persönliche Geschichte darüber, wie sie in ihrem Leben Jesus erfahren hat. Beides macht sichtbar, was es heißt, Gemeinde zu leben und einander darin zu begegnen. Im Anschluss an die beiden ähm ja Teilhaben des Lebens ähm gibt es einen zweiten Liederblog, gefolgt von einer Gebetsgemeinschaft und der Predigt. Ja, sich eine Freude euch als Familie hier vorne zu sehen. Ähm, wir kennen uns ja schon lange. Als ich gestern so drüber nachgedacht habe, dann musste ich dran denken, Jonathan, du warst in der Kinderstunde bei mir. Bia, ich kann mich noch an unsere ersten Begegnung in der Jugend erinnern. Ähm, und jetzt hat der Herr euch Gnade gegeben. Ihr geht euren Weg mit dem Herrn. Ihr habt zusammengefunden und durftet eine Ehe beginnen und der Herr hat euch diesen Segen geschenkt, dass er euch ein kleines Kind gegeben hat und eure Verantwortungen dürfen wachsen, gell? Zuerst lernt ist man allein, dann lernt man zusammen zu leben, dann lernt man auch als Familie zu leben. Schön, dass Gott uns so viel Zeit gibt hineinzuwachsen. Und jetzt ist die Kleine da, die kleine Elina Joy. Das ist der Name, den ihr kleinen gegeben habt. Und Elina ähm bedeutet ja die strahlende, die leuchtende und Joy ist die Freude, also strahlende Freude. Und das wünsche ich euch auch, dass ihr euch immer strahlend anlächelt und euch immer Freude macht. Aber ihr kennt ja die Realität, gell? Da gibt’s beides. Aber ihr habt es ja vor allem geistlich gemeint, was euch daran natürlich wichtig ist. Und ähm ich habe an verschiedene Bibelworte gedacht, bin denn aber äh in der Lutherübersetzung bei Psalm 34, Vers 6 stehen geblieben, wo es heißt: “Die auf ihn sehen werden strahlen vor Freude.” Da ist ja beides mit drin. Das Strahlen und die Freude. Also die Elina Joy, das ist ihr Bibelvers, Psalm 34, Vers 6, den darf schon auswendig lernen, sobald das Zeit dafür ist, gell? Und und was ich dazu sagen möchte, ist ja, dass wir in dieser Segnung zum Ausdruck bringen wollen. Wir können rettenden Glauben in der Elina nicht bewirken. Wir haben das nicht in der Hand. Also Erlösung wirklich von Schuld und Sünde, um mit Gott Gemeinschaft zu haben. Das können wir nicht bestimmen und nicht erzwingen, so gern wir es vielleicht auch würden. Es gibt kein Ritual, wodurch unsere Kinder in den Himmel kommen, sondern nur der persönliche Glauben an Jesus Christus rettet und was wie der Bibelvers se sagt, die auf ihn sehen. Und das ist unser Wunsch für die kleine Elina, dass sie auf diesen Herrn, auf den ihr ja auch schaut, dass sie genau dahin schaut. Und ich denke, wenn ihr auf den Herrn schaut, dann wird sie automatisch diese Blick Richtung mitnehmen und das darf uns ermutigen. Und darum beten wir heute für euch als Eltern um Weisheit in der Ziehung, dass ihr ein motivierendes ähm Vorbild seid, dass ihr den Blick auf den Herrn haltet und wir beten natürlich auch für die kleine Elina, dass sie dem Herrn begegnen darf. Das heißt mal im Epheser 5 Vers 14, dass Menschen, die von Schuld überführt werden, heißt es, und der Christus leuchtet ihnen. Und das wünsche ich mir, dass dass dass dieses Aufleuchten, dieses Elina in ihrem Herzen geschehen darf, dass der Christus aufleuchtet in ihr. Und das alles gibt uns doch Mut. Der Herr Jesus sagt: “Lass die Kinder zu mir kommen. Er möchte, dass Elina kommt. Ihr als Eltern möchtet, dass sie auf den Herrn schaut. Wir als Gemeinde möchten, dass sie auf den Herrn schaut.” Das ermutigt uns und gibt uns die totale Abhängigkeit von unserem Herrn und das sind doch alles gute Nachrichten. Und genau deswegen ist das ein freudiger Tag, dass wir das auch ganz bewusst tun möchten. Ähm die Elina segnen für sie beten auch als Gemeinde, dass wir hinter euch als Ehepaar stehen, als junge Familie und da auch mit unterstützen wollen. Und so möchte ich für die Kleine und für euch beten und der Jonathan wird dann auch als Haupt der Familie auch dafür beten und dann freuen wir uns darüber, gell? Okay, dann lasst uns aufstehen und gemeinsam ähm beten. Ja, himmlischer Vater, ich möchte dir danke sagen für dieses neue Leben, für die Elina Joy. Du sagst, Kinder sind ein Segen von dir, diese Frucht des Leibes. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass du ja Jonathan und Bad dieses Geschenk gegeben hast. Wir danken dir für die bewahrte Geburt, Herr, für die guten erste Zeit jetzt. Danke, Herr, dass ja, dass du der Elina aufleuchten möchtest. Das ist wirklich unser Gebet, was in ihrem Namen steckt, Herr, dass sie Freude an dir bekommt. Eine freudige Nachfolgerin, die auch für dich leuchtet, Herr. Segne auch die Eltern von der Elina, Herr. Stärke sie, wenn Elina ja auch mal Tage hat, wo sie nicht vor Freude leuchtet. Danke, dass du ihnen die Kraft gibt. Lass sie Erzieher auf dich hin sein. Erfülle sie mit Weisheit und Liebe auch ihre Rollen auszufüllen, um deine Ordnungen, Vater, zu halten und zu leben und den Segen zu empfangen. Schenk, dass dir auch in allen Herausforderungen als Mutter auf dich vertrauen lernt und daran festhält. Gib Jonathan die Klarheit, die er braucht, um seiner Familie geistlich, er braucht ja äußerlich mit allem zu versorgen im Vertrauen auf dich hin, Herr. Bewahre die Familie Deutsch, segne sie, Herr und gib uns als Gemeinde auch die Ausrichtung, dass wir auf dich schauen und dass die Kinder, die hier aufwachsen, automatisch dann auch auf dich schauen möchten. Ja, dass wir diese Kinder auch immer wieder dir anvertrauen dürfen, dass wir sie groß lieben mit deiner Liebe, die du uns gibst, Herr. Amen. Amen. Lieber Herr Jesus Christus, du bist der Schöpfer und der Halter von allem Leben, auch von unserem und dem von Elina. Und wir sehen darin ein großes Wunder, dass du getan hast. Wunderbar sind deine Werke und meine Seele erkennt das wohl. Wir danken dir für unsere Gemeinde und für alle Gebete, alle Unterstützung, die wir schon jetzt erfahren durften. Und wir bitten dich für uns als Eltern, dass du uns Gnade und Gelingen schenkst für diese große Aufgabe, den Glauben an dich nicht nur vorzuerzählen, sondern gerade auch im Alltag vorzuleben. Wir bitten dich, dass Elina dich von ganzem Herzen kennen und lieben lernt und dass sie auch deine Gemeinde lieben lernt. Und wir danken dir für diesen Tag, den Frieden hier im Land und vor allem, dass du ein gnädiger, barmherziger und geduldiger Gott bist, der von großer Güte ist. Amen. Amen. So, vielen Dank. Du hast das super gemacht, Elina. Du bist eingeschlafen dabei. Das wunderbar. So haben es die Mamas gern. Also Gottes Segen euch. Ja, guten Morgen, liebe Gemeinde. Ja, ich freue mich jetzt mich auch anmelden zu dürfen und ja, ich habe euch jetzt ein Jahr besucht und ähm genau möchte jetzt wie angekündigt davon berichten, wie ich zum Glauben gekommen bin und was mich dann auch in der Nachfolge beschäftigt hat. Also noch mal kurz zu meiner Person. Ich bin Anne Marie Brand, 24 Jahre alt und aufgewachsen bin ich in Batzeit Suflin in der Nähe von Bielefeld. Ja, ich bin zwar nicht in einer traditionellen christlichen Familie geboren, aber trotzdem Gott sehr dankbar für eine vollständige Familie und ein gesundes Elternhaus, in dem ich aufgewachsen bin. Meine Eltern haben den Glauben an Gott nie verleugnet, aber es wehte einfach an einer konkreten Nachfolge an Jesus. Trotzdem waren für mich die Abendgebete vor dem Schlafen gehen mit meiner Mama sehr prägend und bedeutend als Kind. Irgendwann wollte ich nicht mehr schlafen gehen, ohne nicht vorher mit meiner Mutter zu Gott gebetet zu haben. Meine Mama hat uns Samstag auch immer zur Kinderstunde in einer Russlandutschen Gemeinde gebracht, wo ich von klein auf die biblischen Geschichten und Wahrheiten kennenlernen und verstehen durfte und in der ich dann auch Gruß geworden bin. So hat Gott auch dafür gesorgt, dass ich sein Wort die Bibel in so jungen Jahren erklärt bekommen habe, auch wenn die Bibel in meinem Elternhaus nicht immer präsent war. Als ich 10 Jahre alt war, hat sich meine Mama bekehrt und sich bewusst für eine konkrete Nachfolge mit Jesus entschieden. Ab dann haben wir auch regelmäßig die Sonntagsgottesdienste besucht. Ja, ihre Bekehrung war ein großer Wendepunkt an ihrem Leben, dass ich als Kind dann auch miterleben durfte. Ja, und doch habe ich verstanden, dass ich die Entscheidung für ein Leben mit Gott selbständig treffen muss und sie mir niemand abnehmen kann. Im Jungscheralter, wo sich viele Weichen legen, war ich mir auch nicht immer sicher, ob ich diesen Schritt mit Gott gehen möchte und hatte noch sehr viele Fragen und Zweifel. Ich wollte einfach nur meinen Spaß haben und sah die biblischen Richtlinien eher als abstoßend und streng. Trotzdem plagte mich auch oft mein Gewissen, weil ich wusste, dass mich meine Sünde von Gott trennt. Dass ich die Bibel so gut wie nie las und auch oft beim Gebet abends eingeschlafen bin, haben mich oft über mich selber traurig gemacht. Aber es fehlte einfach der Durchbruch, um etwas darin zu ändern. Ich hatte einfach keine persönliche Beziehung zu Gott. Von der Jungscha bin ich dann in die Jugend der Gemeinde gekommen und die Jugendlichen wurden mir zu Vorbildern, da ich sah mit was für einer Freude sie Gott dienten und ich verstand, dass mir diese Freude fehlte. Ich fing an mich mit vielen Fragen des Glaubens auseinanderzusetzen und auch das erste Mal die Bibel mit einem offenen Herzen zu lesen und bewusst dafür zu beten, dass Gott mir doch den Schritt zur Bekehrung klar macht. Auf meiner ersten Jugendfreizeit habe ich mich von dem biblischen Thema der Freizeit sehr angesprochen gefühlt, aber es kam nicht zum Durchbruch. Ich hiel zu stark an anderen Bekehrungszeugnissen fest und hatte irgendwie Angst davor, dass wenn es bei mir nicht genauso abläuft wie bei den anderen, ich keine echte Bekehrung erlebe. Im Oktober 2016 hatten wir in meiner Gemeinde eine Evangelisationswoche, zu der ich dann auch gegangen bin. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon sehr müde von den ständigen Zweifeln und des Suchens nach Gott. Meine Freundin, der ich mich mit meinen Zweifeln anvertraute, ermutigte mich, der Predigt mit einem offenen Herzen zuzuhören. Ich würde schon verstehen, dass Gott mich ruft. Ja, im vorletzten Gottesdienst dieser Evangelisationswoche dachte ich eigentlich schon fast, dass es mal wieder nichts wird. Doch dann veranschaulichte der Prediger ein Bild und erzählte eine Begebenheit mit so einfachen Worten, die doch so verständlich und einleuchtend für mich waren. Er erzählte von seiner Enkelin, die ihn auch mal gefragt hat, wie man sich bekehrt und die auch ihre Zweifel damit hatte. Er erklärte es ihr so, dass Jesus schon längst mit geöffneten Arm auf dich wartet, dass du den Schritt zu ihm wagst. Wenn du von ganzem Herzen ein Jahr zu Gott sagst, dann wird Jesus laufend auf dich zukommen und dich in seine Arme schließen, weil er genau darauf wartet. Aber er zwingt sich niemanden auf. Er wartet darauf, dass du diesen Schritt machst. Für mich war dieses Beispiel so ein persönlicher Ruf, weil ich mich genau an dieser Stelle sah, wie ich mich einfach die ganze Zeit nicht in Jesu Arme getraut habe, weil mich meine Zweifel und meine Gefühle hinderten. Ich verstand, dass ich mich nicht auf meine Gefühle verlassen, sondern einfach darin glauben darf, dass Jesu Gnade auch mir zu Teil wird, wenn ich ihn als meinen Herrn annehme. Das durfte ich dann auch tun und meine ganze Schuld vor Gott ablegen und Vergebung erfahren, weil er auch für mich am Kreuz gestorben ist. Auch wenn es ein längerer Prozess bis zur Bekehrung war, kann ich an diesem Tag meine Bekehrung festmachen und darf seitdem an meiner Halsgewissheit festhalten. Als ich an diesem Tag wieder zu Hause war und sich die ganze Aufregung gelegt hat, merkte ich, wie mich wieder die ersten Zweifel einholten. Ich schlug da meine Bibel auf und las da weiter, wo ich mit meiner Stillenzeit vorher war. Die nachfolgenden Verse aus Psalm 107 waren für mich persönlich sehr einleuchtend und ich wusste, dass diese Verse genau mir gelten und ich es so wie es da steht für mich in Anspruch nehmen darf. Dank dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade werd ewiglich. So sollen sagen die Erlösten des Herrn, die er erlöst hat aus der Hand des Bedrängers und die er gesammelt hat aus den Ländern. Nach meiner Bekehrung durfte ich mein Leben neu ausrichten und es Gott anvertrauen. Ich kämpfte bewusst gegen Sünden in meinem Leben und wollte mich von Gott umgestalten lassen. Auch wenn mir das mal mehr, mal weniger gelang, hatte ich seitdem keinen größeren Wunsch als Gott nachzufolgen und seinen Willen für mein Leben zu erkennen. Es folgten weitere Glaubensschritte wie die Taufe im Jahr darauf im Alter von 16 Jahren. Ab der Taufe war ich dann Gemeindemitglied und diente in vielen Bereichen der Gemeinde mit, wie dem Jugendchor, Orchester, der Kinderstunde und anderen Aufgaben in der Jugend. Ich durfte im Glauben immer mehr wachsen und Schritte gehen, von denen ich nie dachte, dass ich sie gehen kann. Und das konnte ich nur, weil ich immer wieder nach Gottes Willen für mein Leben gefragt habe und er mir durch so klare Führung gezeigt hat, welche Schritte ich gehen soll. So hat es Gott geführt, dass ich von März bis August 2023 in einer Jüngerschaftsschule im Lebenshaus Güli in der Schweiz war. So weit weg von der Familie und die besondere Lebensweise in einem Lebenshaus waren früher für mich undenkbar gewesen, aber durch Gottes reden ein klarer Glaubensschritt, dem ich nachgegangen bin. Dort durfte ich neben dem biblischen Unterricht, der schwerpunktmäßig auf Jüngerschaft, Mission und Evangelisation basierte, im Lebenshaus mitarbeiten und vieles praktische und geistliche mitnehmen. Während dieser Jüngerschaftsschule hat mir Gott auch unmissverständlich gezeigt, wo er mich danach haben möchte. Und zwar war es die klare Zusage Gottes dafür, dass mein Mann Matthias und ich heiraten werden. Auch dass die EFA Stuttgart meine zukünftige Gemeinde wird, hat Gott mir durch eine Begegnung während der Jüngerschaftschule klar gemacht. Und nun möchte ich mich euch als Mitglied anschließen und mich von meinen von Gott gegebenen Gaben und Fähigkeiten einsetzen und gebrauchen lassen. Ja, wenn ihr Fragen habt, dürft ihr natürlich gerne auf mich zukommen. Ich bin da offen für und ich wollte mich an dieser Stelle auch bedanken für das erste Jahr hier in eurer Gemeinde. Ich erinnere mich gerne daran. Nach der Hochzeit sind viele auf uns zugekommen, haben gesagt, dass sie für uns gebetet haben für die Hochzeit und für die Ehe und ja, das hat mich sehr berührt, weil ihr mich ja doch nicht kanntet und ja, vielen Dank dafür. เฮ [Musik] zu vielem was beschäft von mir angekommen unseren wis kann ich dir noch den vertrauen dich frei und ungeschwert Würde ich deine Güte schauen, bis das Leben seh da zu Hause dich ganz bei dir stimmt in deiner Nähute. [Musik] deine Tür ist das ich sehe ist weit als deine aus und stehst auf meinen Schne bei dir zu hat die Hoffnung mich betrogen. Wir das Leben kalt und hab ich selber mich belogen. Auf Hilfe für mich her. Hat der mich getragen? Hat der Tod? Kann ich meine Ängste sein? Seinen sich ver zu Hause nicht ganz bei dir still in deinen Nähe. [Musik] steht mir heute deine Tür mir das seit der Herz ist deine Arme aus du verstehst auf meinen Schnz und ich werde bei dir zu Haus. Ja, du kennst die leise Fragen, alles was so drückt und fällt. Ich sie dir nicht sagen, der so die Tränen zählt. Niemals wirst du mich verlassen. als den neuen Promisor und ich kann es wieder fassen, dass ich nehme mit dir lhn zu Hause nicht ganz bei dir still in deiner Eh steht mir heute deine Tür dir was ich da sehe es weit dein Vater weit ist deine Du verstehst ist auf meine Sch und ich werde hoch bei dir zu Haus. [Musik] dir ein Halleluja. Sing mir ein Dankeschönen danen dein Seen und den danken weiß ich für die Engel nacht. Für die Sonne, die mir für die Luft, die mir den Atem. Sing mit mir ein Halleluja. Sing mit mir ein Dankeschön. Danke ich singen. Danke weiß ich nicht. Freude, die ich hab, für die Liebe jeden Tag, die aus seiner großen Teil. Sing mit mir ein Halleluja. Sing mit mir ein Dankeschön. Wen dank dein Z. [Musik] und sich lieb für das Wunder, das geschah dort an weiter, als es stitben kann. Sing mit mir ein Halleluja. Sing mit dir ein Dankeschön. Wen danken dein Segen und den danken weiß ich liebe dafür, dass er auch und der Hölle macht gebannt dafür, dass er mich erfreugen hab. Sing mit mir ein Halleluja. Sing mit mir ein Schü danken dein Segen und den danken weiß ich nie. Dafür dass er he und mir heute zur Seite steht dafür, dass ich seine Liebe trägt. Sing mir ein Halleluja. Sing mir ein Dankeschön. im danke dein Segen und dem danke weiß ich. Ich weiß, es waren viele Punkte, aber wir gehen jetzt in die Gebetsgemeinschaft über. So wollen wir dich bitten, heilige Heilig uns durch dein Wort, durch deine Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit, die das tun möchte. Und so bitten wir dich, dass du zu uns sprichst, Herr. Amen. Wir haben in der Einleitungen einiges gehört, ähm was Gemeinde ist und was der Kern der Gemeinde ist, was Gemeinde ausmacht. Und darüber habe ich auch nachgedacht und habe mir gedacht, wie wäre es, wenn du dir mal vorstellst, dein Nachbar würde sonntags mitkommen mit dir zur Gemeinde und nach dem Gottesdienst sitzt du noch zusammen und ihr fragt einfach mal ganz neutral, was ist eigentlich Gemeinde? Was wurde für dich sichtbar an diesem Tag, wo du Gemeinde begegnet bist? Wie würdest du das beschreiben? Was wurde sichtbar? Was war der Kern, warum das gerade geschehen ist? Und manchmal ist es so ein neutraler Blick von außen ähm viel treffender, als wenn man selber immer drin ist. Und dann habe ich mir so vorgestellt, was ich jetzt alles so für fiktive Beispiele sagen könnte, was andere Leute von außen über Gemeinde denken könnten. Und ich habe mir gedacht, viel besser wäre es doch, ich w selber einfach mal zu meinem Nachbar rübergehen und einfach mal fragen. Und ich habe mich dann getraut, bin zu meinem Nachbar gegangen, habe gesagt, der war auch schon äh ein paar mal hier und hat Gemeinde miterlebt. Und ich habe einfach gefragt, was ist Gemeinde? Was hast du gesehen? Was wurde sichtbar? Und im Gespräch sind so Dinge gefallen wie ja, da war eine freundliche Atmosphäre, da war Musik, da war Hilfsbereitschaft spürbar vor und nach dem Gottesdienst und da gab es viele Angebote und Aktionen für Gemeinschaft, aber also ist jetzt auch kein Unterschied gewesen zu anderen christlichen Gemeinschaften ähm und Menschen, die einfach anständig gesprochen haben, hat er da getroffen. Ähm und so kamen wir einfach ins ins Sprechen, wie wie man das von außen erlebt. Und dann haben wir gemeinsam die Vertiefungsfrage gestellt, ja, was unterscheidet uns eigentlich von anderen Vereinen? Denn diese Dinge, die er aufgezählt hat, die kriegt man auch im Musikverein, wenn er gut läuft. Die kriegt man auch in einem Fußballverein, wo man ein geteiltes Hobby hat. Und wir haben uns gefragt, ja, gibt’s ein Alleinstellungsmerkmal, dass du in der Gemeinde gesehen hast, etwas, was dich da bewegt hat? Und nach einigem Überlegen formuliert er den Satz: “Ja, da waren Menschen, die Gott wohlgefällig leben wollen. Das gibt’s beim anderen Vereinen nicht als Alleinstellungsmerkmal.” Und so habe ich auch nachgefragt, ja, wie hast denn das gemerkt, dass Menschen Gott wohlgefällig leben möchten, wie wie wir sowas sichtbar. Also, es steht ja nicht auf der Stirn. Und wir haben dann lange drüber geredet und unser Fazit unter allem war, das was Gemeinde ist, wird erst in der Begegnung mit Menschen sichtbar. Das war seine Formulierung. Erst in der Begegnung mit Menschen bei euch in dem Gespräch wurde das sichtbar. nicht zuerst im Programm, im Gottesdienst, ähm in den Angeboten, im Gebäude oder sowas, sondern in der Begegnung mit euch ist mir das aufgefallen. Und als er das gesagt hat, dieses Wort Begegnung, da ist in mir was abgegangen, denn am Sonntag, nee, am Samstag vor einer Woche, da durfte ich seit langem wieder mal in der Jugendstunde dabei sein und die Jugend liest gerade die Apostelgeschichte und da haben wir auch ein Text betrachtet, wo genau das rausgeleuchtet hat, wie wichtig die Begegnung ist, dass Gemeinde durch Begegnungen sichtbar, spürbar und erlebbar wird. Also Gemeinde leben lebt von Begegnungen. Wir leben Gemeinde, wodurch andere Gemeinde erleben können. Und so möchten wir diesen Text, den wir in der Jugend angeschaut haben. Natürlich haben jetzt die Jugendliche einige Spoiler, aber das kriegen die hin. Und wir wollen das auch anschauen Apostelgeschichte Kapitel 9 und wollen da gemeinsam leb lesen und rausfinden, was ist der Kern der Gemeinde? Und die Apostelgeschichte ist ja genau diese Entstehungsgeschichte, wo wir an die Basis des Ganzen gehen dürfen. Wir lesen ähm in der Apostelgeschichte ähm Kapitel 9 Verse 1 bis 31. Ich werde das so machen, dass ich immer wieder ein paar Verse lese, das ein bisschen zusammenfasse, dann wieder ein paar Verse lese, bisschen zusammenfasse, damit wir zuerst mal ein Überblick über die Geschichte kriegen. Und wenn wir so bisschen gemerkt haben, was da passiert ist, werde ich dann in einem zweiten Teil eben die Begegnungen in dieser Geschichte bisschen betrachten und zuletzt dann uns die Frage stellen, wie dürfen wir Gemeinde leben? Wir fangen an Apostelgeschichte, Kapitel 9. bis z Saulus aber noch ähm Drohung und nach Mord gegen die Jünger des Herrn schnaubend ging zu den Hohepriestern und erbar sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagoge, damit wenn er einige Fände, die des Weges wären, sowohl Männer als auch Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führe. Wir sehen hier also den Saulus, der eifert in Jerusalem nach Gottes Gerechtigkeit. Ihm ist es wichtig, die Menschen rauszuholen, die ihr diese Sekte, die des Weges am verbreiten sind. Das heißt schon Kapitel 8, Vers 3. Ähm Saulus aber suchte die Versammlung zugrunde zu richten, indem er der Reihe nach in die Häuser ging und sowohl Männer als Frauen fortschleppte und ins Gefängnis überlieferte. Das heißt, es war sein Kampf, dass sich diese Irlehre in seinem Sinne nicht verbreitet, weil es ihm um die Ehre Gottes ging, um die Gerechtigkeit Gottes herzustellen. Darum ging er los, mordschnaubend. Und später sagt er selber über sich, als Lästerer und Verfolger, als Gewalttäter war er unterwegs. Er war geistlich blind, hat den Messias nicht erkannt und diejenigen verfolgt, die den Messias erkannt haben. Und der Kampf, der ähm hat jetzt begonnen. Die Jünger haben sich zerstreut und er weiß, jetzt muss ich hinterher, damit es sich ja nicht noch mehr ausbreitet. Weit in Vers 3. Als aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: “Saul, Saul, was verfolgst du mich?” Er aber sprach: “Wer bist du, Herr?” Er aber sprach: “Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh aber auf und geh in die Stadt und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst. Die Männer aber, die mit ihm reisten standen, sprachlos da, weil sie wohl die Stimme hörten, aber niemand sahen. Saulus aber stand auf von der Erde. Als aber seine Augen aufgetan waren, sah er nichts. Saulus begegnet Jesus. Er erkennt jetzt Jesus als Messias, als den, wer er ist. Er war vorher geistlich blind, wird jetzt geistlich sehend und körperlich blind. 8b weiter. Sie leiteten ihn aber der Hand führend nach Damaskus und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht. Saulus kommt jetzt in Damaskus an. Was hatte er vor in Damaskus? Er hatte eigentlich vor, die Jünger zu verfolgen und jetzt ist er im Ruhemodus, körperlich blind und hat jetzt Ruhe vor dem Herrn. Er musste zuerst mal alles sortieren, wie ist all das einzuordnen ist, dass Christus der oder dass Jesus der Messias ist. Es müssen ihm ja Erkenntnisse aufgegangen sein, der der das Alte Testament so gut kannte und jetzt verstanden hat. Doch das erfüllt sich ja alles in Jesus Christus. Er musste alles neu sortieren. Damaskus wollte er aufräumen und Gott räumte jetzt sein Herz und seine Theologie auf in seinem Herzen. Vers 10. Es war aber ein gewisser Jünger in Damaskus mit Namen Ananias und der Herr sprach zu ihm in einem Gesicht: Ananias. Er aber sprach: “Siehe, hier bin ich, Herr.” Der Herr aber sprach zu ihm: “Steh auf und geh in die Gasse, die Gerade genannt wird und frage im Haus des Judas nach jemand mit Namen Saulus von Tasus, denn siehe, er betet.” Und er hat in ein Gesicht einen Mann mit Namen Ananias gesehen, der hereinkam und ihm die Hand auflegte, damit er wieder sehend werde. Ananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er den Heiligen in Jerusalem getan hat. Und hier hat der Gewalt von den Hohepriestern alle zu binden, die deinen Namen anrufen. Der Herr aber sprach zu ihm: “Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß, meinen Namen zu tragen, sowohl von Nationen als Könige und Söhne Israels, denn ich werde ihm zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.” Ananias bekommt jetzt also einen Auftrag von Gott. Saulus hat bekannt, wer ist. Er stand auf und also Anonier stand auf und ging ihm diesem Auftrag nach, obwohl er Angst hatte, obwohl er Unverständnis hatte. Bei dem Namen Saulus sind ihm die Nackenhaare hochgestanden, aber er ging. Er hat sich angehört, welch großer Auftrag dieser Saulus haben soll und auf ihn wartet und er ging los. Und so kommen wir zu dieser Begegnung ab Vers 17. Ananias ging hin und kam in das Haus und er legte ihm die Hände auf und sprach: “Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf dem Weg, denn du den den du kamst, damit du wieder siehst und mit Heiligem Geist erfüllst wirst.” Und zgleich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen und der sah wieder und stand auf und wurde getauft. Und nachdem er die Speise zu sich genommen hatte, wurde er gestärkt. Saulus begegnet jetzt also diesem Ananias. Das was Gott vorher gesagt hat, ist jetzt geschehen. Ananias war gehorsam. Anerkannte Saulus sofort als Bruder und vertraute auf Gottes Ruf. Er legte ihm die Hände auf, sprach ihm die Heilsgewissheit zu und Saulus Augen wurden ja innerlich geöffnet und jetzt auch äußerlich geöffnet. Er ließ sich taufen und dann hat er auch was gegessen. 19b geht’s weiter. Er war aber einige Tage bei den Jüngern in Damaskus und zuggleich predigte er in der Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes ist. Alle aber, die es hörten, gerieten außer sich und sagten: “Ist dieser nicht der, der in Jerusalem die zu Grunden richtet, die diesen Namen anrufen und dazu hierher gekommen war, sie gebunden zu den Hohepriestern zu führen?” Saulus schließt sich jetzt den Jüngern an. Er verbrachte Zeit mit den Jüngern und er hat ein Drang jetzt diesen Jesus zu verkündigen. Er nutzte seine Chance als Jude in die Synagogen zu kommen, um zu predigen und alle erwarteten jetzt jetzt kommen die Hassreden. Jetzt kommen die Hassreden gegen Jesus und gegen die Jünger. Und er verkündigt den Messias, den Herrn Jesus Christus als den Messias. Die Botschaft Jesus ist der Messias. Und jetzt könnten wir gleich in Versen, aber ähm wir haben dann in der Jugend rausgefunden, dass da ein bisschen Zeit dazwischen liegt und dass wir zwischendrin in den Galaterbrief springen müssen. Ähm und zwar Galater 1,7 als kleines Zwischenspiel, wo es heißt: “Und ging dann auch hinauf nach Jerusalem zu den ich ging eben nicht hinauf zu Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. Darauf nach drei Jahren ging ich nach Jerusalem hinauf, um Käfers kennenzulernen und blieb 15 Tage bei ihm.” Das heißt, er ging jetzt nicht direkt nach seiner Bekehrung, nach dieser Sache mit Ananias zu den Aposteln nach Jerusalem, sondern er ging mal zuerst nach Arabien und danach wieder zurück und dann lesen wir im Vers 23 weiter. Als aber viele Tage verflossen waren, beratschlagten die Juden miteinander, ihn umzubringen. Ihr Anschlag wurde aber Saulus bekannt. Sie bewachten aber auch die Tore, sowohl bei Tag als auch bei Nacht, damit sie ihn umbrechten. Die Jünger aber nahmen ihn bei Nacht und ließen ihn durch die Mauer hinab, indem sie ihn einem in einem Korb hinunter ließen. Es war also jetzt ein Anschlag der Feinde in Damaskus. Der Einfluss von Saulus war so groß, dass klar war, man muss ihn loswerden. Der katapultiert diese Bewegung vorwärts. Doch er hatte jetzt geöffnete Augen. Selbst in dieser Sache hat es erkann erkennen dürfen und floh mit der Unterstützung der Jünger. Und der restliche Text ab Vers 26: “Als er aber nach Jerusalem gekommen war, versuchte er sich den Jüngern anzuschließen, und alle fürchteten sich vor ihm. dass sie nicht glaubten, dass er ein Jünger sei. Barnabas aber nahm sich seiner an, brachte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser zu ihm geredet habe und wie er in Damaskus freimütig im Namen Jesu gesprochen habe. Und er ging mit ihnen aus und ein in Jerusalem und sprach freimütig im Namen des Herrn. Und er redete und stritt mit den Hellenisten. Sie aber suchten ihn umzubringen. Als die Brüder es aber erfuhren, brachten sie ihn nach Cesarea hinab und sandten ihn weg nach Tarsus. So hatte denn die Versammlung durch ganz Judä und Galilä und Samaria hin Frieden und wurde erbaut und wandelte in der Furcht des Herrn und mehrte sich durch die Ermunterung des Heiligen Geistes. Saulus wird also jetzt eine Begegnung dann in der Gemeinde in Jerusalem haben und er wird da aufgenommen. Dem das Misstrauen war natürlich anfangs sehr groß ihm gegenüber, aber Barnabas bezeugte, dass er ein glaubwürdiges Zeugnis hatte. Sie nahmen ihn auf und da verkündigte auch da, was eine riesen Aufmerksamkeit gegeben haben muss, der davor verfolgt hat und jetzt diesen Christus predigt eine Riesen Aufmerksamkeit und er musste wiederfliehen nach Cäesa, zuletzt nach Tarsus, wieder in seine Heimatstadt zurück, wo er hergekommen ist. Und Jahre später, etwa vielleicht 6, 7 Jahre später, holt Barnabas ihn nach Antiochia, um da in der ersten internationalen Gemeinde zu lehren. Und das wird zum Sprungbrett der weltweiten Mission. So sehen wir in diesen Versen die Verwandlung von Saulus, der Eiferer für Gottes Sache, wir zum Weltmissionar wird. Er war geistlich blind und dann hatte er den Durchblick für Gottes Willen bekommen. Und wie ist das alles geschehen in seinem Leben, wenn wir das verfolgen, diese Verse durch Begegnungen. Es waren fünf Begegnungen, die ihn so geprägt haben, dass Gott es gebraucht hat, aus ihm diesen Missionar zu machen, der viel für ihn leiden wird. Wir fangen mit der wichtigsten Begegnung an, die Begegnung mit Jesus. Er ist vom hohen Ross sehr wahrscheinlich zu Boden gefallen. Er ist runtergekommen auf dem Boden und derjenige, der gesagt hat, ich bin doch gerecht, ich eifere für Gottes Gerechtigkeit, der war jetzt am Boden. Und Jesus sprach mit ihm. Und ich kann mich noch erinnern, wie ich selber dachte, als ich Jesus noch nicht kannte, dass ich doch zwar nicht so wirklich mit Gott lebe, aber ich hatte immer die Ausrede, es gibt immer noch schlechtere Menschen als ich. Es gibt immer noch solche, die die sündigen noch mehr. Deswegen ich bin schon noch okay vor Gott, das passt schon noch, ich komme schon noch durch. Das war meine Einstellung, bis mich der Herr auf den Boden geworfen hat, wo ich verstanden habe, wer ich wirklich bin in seinen Augen. Und so war jetzt Saulus auf dem Boden, um zu verstehen, wer er ist. Und da am Boden durfte er fragen, wer bist du? Da hat er diese Frage gestellt. Jetzt wo er die richtige Perspektive in seinem Leben eingenommen hat, weiß nicht, welche Perspektive du hast, wenn Jesus mit dir redet. Erstaunlich ist, was drumherum passiert. Diese Bekehrungsgeschichte wird noch an anderen Stellen in der Apostelgeschichte wiedergegeben. Und in der Kombination merkt man, die Menschen, die dabei waren bei dieser Bekehrung, die hörten auch die Geräusche, aber die Stimme haben sie nicht verstanden. Und sie sahen das Licht, aber sie haben die Person nicht gesehen. Das heißt, sie hatten Ohren und hörten nichts und sie hatten Augen und sie sahen nichts. Wie ist deine Begegnung mit Jesus? Hörst du seine Stimme in deinem Herzen? Siehst du seine Person in deinem inneren Auge? Mir scheint es manchmal so, dass viele haben so ein bisschen was von Jesus mitbekommen, so ein bisschen was gesehen, aber keine klare heilige Bewegung Begegnung mit dem Herrn gehabt, mit Christus in dieser Heiligkeit, wer er ist, wo er uns von Sünde überführt und uns klar macht, wer wir sind und wer ihr er ist, wo wir wirklich fragen, wer bist du, dass du in dieser Macht in mein Leben hineinkommst? und es zu einer vollen Hingabe des Lebens kommt, weil verstanden wird, wer das ist. Fang neu an zu fragen, Herr, wer bist du, wenn du ihn begegnest in deinem Wort, dass er sich dir tiefer und mehr offenbart, dass es zu dieser Hingabe kommt in der Begegnung mit Jesus und du brauchst selbst eine Begegnung. Die Menschen, die war drumerum, haben ein Säuseln gehört, haben ein Licht gesehen, aber keine persönliche innige Beziehung oder Begegnung mit dem Herrn gehabt. Du brauchst selbst eine Begegnung. Keine Begegnung, von der du erzählen kannst. Es reicht nicht dabei gewesen zu sein, in der Gemeinde zu sitzen, davon zu hören und säuseln, sondern es braucht die Begegnung mit Christus selbst. Paulus selber nennt sich später, wo er sagt, ich habe ja noch nicht alles verstanden und ergriffen, aber ich bin von Christus ergriffen. So beschreibt er diese Bekehrungsgeschichte. Ich bin von Christus ergriffen worden. Bist du ergriffen von Christus, das in dein Leben hineingekommen ist und dich gegriffen hat? Ich weiß noch bei meiner Bekehrung, wie das war, dass ich von kleiner von meinen Großeltern gehört habe, Jesus ist für deine Schuld gestorben und es ist da rein und daraus über Jahre da rein und daraus. Und dann kam dieser Moment, wo der Herr mich zu Boden geworfen hat und auf einmal dieses Christus ist für deine Schuld gestorben, von hier oben ins Herz gegangen ist und ich von einem Moment auf der anderen verstanden habe, was für eine Begegnung das das ist und ich auf allem mit dem Herrn reden konnte in Furcht und Zittern. Leid vieles davon immer wieder verblasst, aber von Christus ergriffen. Das ist die wesentliche Begegnung unseres Lebens, von Christus ergriffen zu sein. Und so war es bei Saulus. Und kurz darauf, nach dieser ersten Begegnung mit Christus kam die Begegnung mit Ananias. Das war einfacher Jünger, ein Christ, der auf Empfang geschalten war, der bereit war zu hören, der einfach zu Hause, ich sag’s mal, seine Bibel liest und wollte mit Gott in Kontakt sein, im Gebet und Gott konnte zu ihm reden, Gott konnte ihn gebrauchen, Gott konnte ihn nutzen, er konnte offen mit ihm reden, weil er mit ihm verbunden war. Lasst auch uns auf Empfang schalten, was Gott möchte, wie er uns führen möchte in unserem Leben. Und er hat sich sicher gefragt, warum er der einfache Ananias, der noch keinen Auftritt hatte, so einen schweren Auftrag, den Saulus hier haben muss, das ist eine riesen Sache. Da muss doch ein Apostel von Jerusalem kommen. Das muss doch einen der großen Männer erledigen. Das kann doch nicht eranias tun, diese große Aufgabe übernehmen, diesen Saulus, der so ein Werkzeug sein soll, zuzurüsten, in sehen zu machen. Und er ging trotzdem er, der einfache Ananias hat sich gebrauchen lassen. Lass auch dich gebrauchen. Egal, wie du wie lange du schon jünger bist, egal wie tief deine Kenntnis schon ist, egal welche Gaben, welche Talente, welche Titel du hast, Gott will dich gebrauchen. Wenn du auf Empfang schaltest und hören willst, wie ein Jünger hört, will er dich gebrauchen. Und er war gehorsam. Das sehen wir von Ananias. Gehorsam sein, auch wenn man es nicht versteht, auch wenn man es nicht überblickt, was das sein soll. im kleinen treu sein und der Herr wird uns immer mehr anvertrauen können. Und ich denke, der Ananias war ein, der schon gezeigt hat, wie er im kleinen eben treu ist und auf Empfang geschaltet hat. Ja, mir wurde irgendwann mal bewusst, Gott braucht nicht in erster Linie die Begabten. Er braucht nicht Begabungen, er braucht Leute, die bereit sind. Er braucht unsere Bereitschaft zu dienen, unsere Bereitschaft für ihn da zu sein, uns gebrauchen zu lassen und dann gibt er zu Berufung auch Begabung und alles was wir dazu brauchen. Und das ist die Hingabe, die Gott möchte, die wir bei Ananias sehen. Und Ananias, der Namm die Bekehrung von Saulus ernst. Er hat ihn Bruder genannt. Und wisst ihr, jede Bekehrung ist wertvoll in Gottes Augen. Jeder Mensch, der sich zu Gott wendet, in Jesus Christus Heil erfährt, ist ein Kind Gottes. Und wir wissen nicht, was Gott mit dieser Person vorhat. Ich kann mich noch erinnern auf einer Kinderfreizeit, da war ein Junge ähm der war so bewegt von einer Andacht, dass er dann beim Spazieren am Abend zu mir gesagt hat mit mit seinen 8 Jahren: “Jo, ich möchte unbedingt, also das war richtig schön auf Schwitzerdutsch, ich möchte unbedingt Missionar werden unbedingt.” Und ich habe gesagt, Gott sieht dein Herz, wenn du du er sieht es. Und wir sind zusammen auf die Knie gegangen, ich weiß noch auf welchem Bänkchen und wir haben zusammen gebetet und sein Leben hingegeben, gesagt, willst Missionar werden? Und er ging dann leider einen ganz anderen Weg, hatte eine Freundin und vieles wurde wichtig in seinem Leben, weit weg vom Herrn und der hat ein wirklich schrecklichen Autounfall, ein richtig heftigen Autounfall und er hatte gesagt, im Moment dieses Unfalls, da wurde mir klar, wem ich doch mein Leben gegeben habe, was ich ihm doch versprochen habe, für was ich da bin. Und er hat sich rufen lassen, hat sich taufen lassen, geht in die Gemeinde und will des Herrn Weg gehen für ihn. Jesus nimmt das sehr ernst, wenn wir uns ihm hingeben. Keine Ahnung, wenn ich hier vor mir habe, hier in diesem Raum, wer von euch wird vor Königin das Evangelien Evangelium verkünden? Wer wird für dies ungerechte leiden von euch? Wer wird unerreichte Völker erreichen? Wer wird Erweckung von euch auslösen in seiner Familie, in seiner Verwandtschaft, vielleicht in seiner Stadt? Wer von euch wird Meert? Wer von euch wird ein diakonisches Werk bauen, das prägend ist für uns alle? Wir wissen es nicht, was Gott mit jedem einzelnen vorhaben möchte. Aber alle sind wertvoll. die kleinste Bekehrung, wo Mensch sich Jesus zuwendet. Es ist wert, da rein zu investieren und sehen, wie groß Gott ist. Das war die Begegnung mit Ananias. Und dann kommt die Begegnung mit den Jüngern. Er begegnet jetzt den Jüngern. Er wird von ihnen aufgenommen und von ihnen und sie zeigen ihm, wie ein Jünger lebt. Ich ich wenn ich mir das so vorstelle, finde ich das so großartig, dass diese diese Jünger, die ja noch nicht lange Gemeinde leben, jetzt dem Paulus beibringen, wie das ist mit dem Abendmal äh wie die jetzt Abendmal feiern als Jünger, wie sie das zusammen machen, wie die jetzt als Jünger, wie das so funktioniert. dem großen Paulus haben die als Gemeinde erklärt, wie sie Gemeinde leben und sie durften dabei sein und wir wissen auch nicht, wem wir am unterweisen sind, wenn wir Kinderstunde machen, wenn wir Freizeiten halten, Jüngerschaften führen. Lasst uns Babyristen aufnehmen und sie alles lehren, damit Gott sie senden kann. Ja, die Jünger beschützten Saulus und gaben ihm seine die Unterstützung. Und auch wir brauchen uns alle. Wir müssen uns gegenseitig schützen. Schützen vor Sünde, damit wir Sünde ansprechen können, dass wir füreinander beten, dass wir füreinander da sind. Wo lebst du so, Gemeinde? Saulus erlebte hier die erst das erste Mal die Gemeinschaft von Gläubigen und diese Gemeinschaft, die hat ihn geprägt und die war geprägt von Verkündigungen. Und dann kam die nächste Begegnung, die vierte Begegnung, nämlich die Begegnung mit den Feinden. Ob Damaskus oder Jerusalem Saulus erlebte, sofort Widerstand. Ihm wurde viel Leid um das Herrn Willen ja zugesagt und es wurde von den Seinen verfolgt. Wie unser Herr Jesus Christus, der von den Seinen verfolgt wurde, hatte er das auch erlebt. Und auch uns ist zugesagt und als Programm als Jünger mit drin, dass wir leiden werden. Du musst es nicht suchen, aber du darfst auch nicht überrascht sein. Und dann kam zuletzt die Begegnung mit der Gemeinde in Jerusalem. Ja, die haben ihn jetzt ererst skeptisch betrachtet, doch das Zeugnis hat bestätigt. Und das ist so, unser Zeugnis bestätigt, wie wir vorher auch gehört haben von allem, das bestätigt, was jemand mit Jesus erlebt hat. Ja, die Gemeinde ist manchmal skeptisch, doch ein echtes Zeugnis von der Begegnung mit Jesus, das Leben verändert hat, das spricht immer für sich. Und zwei Kapitel später werden dann die Gläubigen, die hier noch keinen Namen haben, die werden ab da dann Christen genannt. Und vorher gab es diesen Titel Christen nicht. Und ich fand schön, dass in unserem Text gibt’s vier Bezeichnungen für die Christen. Einmal werden sie in Vers 1 die Jünger des Herrn genannt. Also die, die Jesus hinterherlufen, die von Jesus lernen wollen, sie folgen Jesus. Und dann werden sie im Vers 2 die des Weges genannt. Das heißt, sie wissen, Jesus ist der Weg zum Vater. Sie gehen diesen Weg in die Beziehung zum Vater, die des Weges. Und dann werden sie im Vers 13, die Heiligen genannt. Ja, sie brauchen kein Schuldopfer mehr für die Reinigung. Sie haben eine neue Stellung vor Gott. Sie haben ihr Opfer in Christus und damit Frieden mit Gott. Sie sind die Heiligen und sie sind die Brüder im Vers 30, verbunden in der Familie Gottes. Und ich habe mir gedacht, das ist das, was sichtbar wurde von der Gemeinde. Sie waren die Jünger des Herrn. Sie folgten Jesus. Sie waren die des Weges. Sie wussten den Weg zum Vater in die Beziehung mit Gott. Sie waren die Heiligen erlöst aus Gnade und sie waren die Brüder, die in der Gemeinschaft lebten. Das Evangelium in diesen vier Namen, das wurde sichtbar von der Gemeinde und so wurden sie genannt. Das war Gemeinde. Es wurde sichtbar das Evangelium. Und das waren die fünf Begegnungen, die Saulus erlebt hat in seiner ersten Zeit. Und zuerst hat er sein Leben eingesetzt, das Evangelium einzufangen und dann wurde er zu demjenigen, der das Evangelium in die Welt hinausgetragen hat. Und wisst ihr, das alles hat seine Zeit gebraucht. Ich weiß nicht, wie es euch gegangen ist, als ihr frisch zum Glauben gekommen seid und diese Zeugnisse gelesen hab. Wah! Und der Paulus und der ist zum Glauben gekommen und losgegangen und da und der und man denkt, wah, aber wisst ihr, dieser Abschnitt, seit er vom Pferd gefallen ist oder sagen wir mal seit Jesus ihm begegnet ist, bis er in Tarsus geholt wurde, dazwischen liegen 10 Jahre. 10 Jahre hat es gebraucht, Fundament zu kriegen, Berufung zu kriegen, das Wort Gottes tiefer zu verstehen. Und Gott hat auch Zeit mit dir. Du musst nicht heute und morgen. Aber Gott arbeitet an dir. Ab deiner Begegnung mit ihm ist er dich am Vorbereiten. Alles dient dazu und er hat Zeit mit dir, in dich zu investieren, viele Begegnungen mit anderen, um dich an diesen Punkt zu bringen, den er möchte. Und so wollen wir wollen wir ja, wir wollen wir wollen zum Schluss noch anschauen, wie das eben jetzt in der Gegenüberstellung ist, was wir angeschaut haben. Denn was wird jetzt sichtbar? Also ganz am Anfang zurück, mein Nachbar und Co. Ähm, was wird sichtbar nach 2000 Jahre Kirchengeschichte von Gemeinde? Was wird sichtbar? Und es beziehe ich jetzt nicht auf unsere Gemeinde, sondern allgemein auf die Christenheit. Oft wird doch nur noch die äußere Hülle sichtbar. Ein wenig, ein bisschen Kern vielleicht, aber sicher nicht im Zentrum. Man viel sieht viel Tradition und Aktion, viel Anpassung und Bequemlichkeit, wenig Hingabe und Leidensbereitschaft irgendwie. Vieles, vieles drumherum ist so groß und so sichtbar an uns als Gemeinde und so wenig Kern erfüllt unser Leben und wird sichtbar. Es ist Kern da, aber dieses Drumherum. Und wenn wir 2000 Jahre zurückgehen, dann könnten wir schauen, was ich alles gemeinte. Und der Lukas hat vieles schon im Vorfeld gesagt, aber ich bleib nur bei unserem Text. Da heißt es Jesus oder sichtbar wird Gemeinde Jesus wird verkündigt. Menschen werden aufgenommen. Jünger werden gelehrt und beschützt. Jüngerschaft Seelsorge geschieht der Wandel in der Furcht des Herrn. Ermutigung vom Heiligen Geist. Und diese Begegnung wird außen sichtbar eben in dem Evangelium durch das, dass die die Jünger des Herrn sind, die des Weges, die Heiligen, die Brüder. Das ist das Sichtbare. Also, der Kern wurde in der Begegnung sichtbar. Und das dürfen wir einfach uns vor Augen führen und uns einfach persönlich fragen, ohne jetzt zu sagen, ah, alles ist hal kaputt und schlecht heutzutage. Nein, sondern wir fragen uns, wie können wir Gemeinde leben, damit eben Evangelium, damit Christus sichtbar wird? Wie können wir Gemeinde erlebbar machen? Und der Punkt ist eigentlich hat Lukas in der Einleitung alles schon gesagt, du bist Gemeinde. Du bist Gemeinde. Jeder einzelne von uns. An dir wird sichtbar in der Begegnung mit dir wird sichtbar. Was ist Gemeinde? So wie du am Sonntag zur Gemeinde kommst, so wie du Menschen im Alltag begegnest, da wird Gemeinde sichtbar. Und deswegen nimm diesen Text und leb davon, dass es heißt: “Begegne Jesus und verkündige ihn.” Ja, nimm immer wieder die richtige Perspektive ein und frage dich Jesus, wer bist du? Wer bist du? Wer bin ich? Und rede im Alltag von Jesus. Und dann begegne Ananias und sei selbst Ananias. Lass andere Gläubige in dein Leben hineinsprechen und lass dich gebrauchen in das Leben von anderen hineinzusprechen. Aber denk dran, dass Ananias auf Deutsch heißt: “Der Herr ist gnädig.” Wenn ihr ins Leben von anderen spricht, der Herr ist gnädig. In der Begegnung darf das sichtbar werden. Und begegne Jüngern und sei ein Jünger. Folge Jesus nach. Lebe von ihm. Wisst ihr, das darf dein Lebensmittelpunkt sein. Das darf dein Lebensinhalt sein, Jünger zu sein. Und pflege Gemeinschaft mit den anderen Jüngern und lebe Jüngerschaft und begegne Widerständen und erdulde Widerstand. Unsere Bereitschaft für Jesus, für sein Evangelium zu leiden oder auch einfach uns nur dafür einzusetzen für das, was Jesus wichtig ist, ist die Sprache, die verstanden wird. Es fällt auf, wenn du deine Bedürfnisse und Wünsche nicht vor Jesus stellst in deinem Leben. Lebe Gemeinde durch diese Begegnungen, von denen wir jetzt gehört habe. So erleben andere durch dich Gemeinde. Amen. Lasst uns zusammen beten. Herr Jesus Christus, du hast für deine Gemeinde dein Leben gegeben. Du hast uns so teuer erkauft und ich danke dir, dass du vorangegangen bist und wir dir einfach hinterhergehen dürfen und du weißt, wie oft wir viel zu schwach dafür sind und du nimmst uns einfach mit. Danke, dass du uns ergriffen hast. Das heißt, du hältst uns, du nimmst uns mit und ich danke dir dafür, Herr Jesus, dass du so viel Geduld und so viel Zeit mit mir, mit uns hast, diesen Weg zu gehen, Herr. Und ich bitte dich, Herr, lass uns neu, freudig den Kern sichtbar werden lassen durch unser Leben, indem wir uns immer wieder bewusst einfach hingeben, wie heute morgen im Abend mal, dass wir bewusst wieder unseren Platz einnehmen und sagen: “Ja, Herr Jesus, du hast uns erlöst. Wir lieben dich. Wir gehören dir. Wir möchten auf Empfang geschalten sein und unser Leben von dir gebrauchen lassen, Herr. Sende aus dieser Gemeinde viele aus, Herr, da wo du sie haben möchtest. Gebrauche uns gegenseitig aneinander. Schenk uns Begegnungen, die den Kern sichtbar machen. Bewahre uns davor, dass all dieses Äußere zu groß wird, zu umständlich wird und uns erdrückt, Herr, und das Wesentliche nicht sichtbar werden lässt. Danke, dass du uns Gnade gibst und dass wir uns fest an dir halten dürfen. Amen. Ja, J, vielen Dank dir für deine Predigt. Ich glaube, also ich wurde herausgefordert ähm als will nicht sagen Repräsentant, aber ein Stück weit sind wir das ja jeder ähm Gemeinde aktiv zu leben, weil viele Menschen, die werden vielleicht nie hier in die Gemeinde kommen, aber sie werden dir begegnen im Alltag und dann ist es wahrscheinlich sehr viel relevanter, als man immer denkt, wie wir uns verhalten und ähm ob wir Jesus wieder wiederspiegeln oder nicht. Wir kommen nun zum Abschluss unseres Livestreams. Vielen Dank, dass ihr heute online mit dabei wart. Der Grund ist, äh im Anschluss folgt ein persönlicher Bericht einer unserer Missionarinnen und ähm deswegen verabschieden wir uns heute schon von euch und ich wünsche euch noch einen gesegneten Sonntag und bis bald. [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] เฮ เฮ [Musik]
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Datum: 01.06.2025
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