🇫🇷 15 Dinge die ich vor meiner Frankreich REISE gerne gewusst hätte
Nachdem du diese 15 Tipps gehört hast, steht deinem perfekten Frankreich Reisetrip nichts mehr im Wege. Also legen wir los mit Tipp Nummer 1. Natürlich Frankreich kann in jeder Jahreszeit schön sein, aber natürlich gibt es hier auch sowas wie eine perfekte Reisezeit. Von Juli bis August und im April ist Hochsaison in Frankreich. Das bedeutet überfüllte Unterkünfte, überfüllte Campingplätze und überfüllte Straßen, was zu Monstertaus führt. Zu dieser Zeit solltest du wirklich nur in das Land fahren, wenn es nicht anders geht und du z.B. darauf angewiesen bist, in den Ferien zu reisen. Wenn du allerdings einen Roadtrip mit spontanen Zwischenstops planst, dann würde ich dir auf jeden Fall April bis Juni empfehlen oder ab September, weil du hier spontan Unterkünfte und Campingplätze erhältst. Hier hast du meistens Temperaturen von irgendwie 20 bis 25° und in den Bergregionen auch mal 10 bis 15°. Autofahrten sind also angenehm, das Land ist nicht überlaufen und du kannst trotzdem schwimmen gehen. Frankreich fühlt sich einfach an wie mehrere Länder in einem. Im Süden kannst du in der Korters schwimmen gehen und im Norden in den Alpen siehst du gleichzeitig Schnee. Das bedeutet aber auch für dich, wenn du für die Reise packst, dann nimm auf jeden Fall Sommerkleidung mit und gleichzeitig aber auch Kleidung für kühlere Tage. Deswegen Tipp Nummer 2: Nimm nicht nur Sommersachen mit, sondern auch immer Wintersachen mit einpacken, wenn du Frankreich komplett bereisen möchtest. Wenn du dann in Frankreich von Region zu Region fährst, wirst du sehr schnell merken, wie teuer die Maute eigentlich ist. [Musik] Was? Ich fahre keine Maut mehr. Damit dir das nicht passiert, achte bei der Routenplanung darauf, dass du eher auf N und Dstraßen fährst und weniger auf A-Straßen. A steht für Autobahn und das ist da, wo die Mautes zu finden sind. Und Nodstraßen sind dann halt eben meistens die normalen Landstraßen, also die Umgehungsstraßen, die du verwenden kannst, um keine Maut zahlen zu müssen. Der absolute Gamechanger für mich hier auf der Reise war da definitiv Tipp Nummer 4, denn das ist die ADRC Trip, denn hiermit hast du die Möglichkeit immer auf einen Klick zu sehen, wie viel Sprit verbrauche ich für eine Route, was ist die Mautgebühr und was ist die Fahrzeit. Google Maps sagt mir letztendlich, wie schnell ich bin und wie viel Kilometer das sind. Der sagt mir aber nicht, was die Spritkosten sind und auch nicht, was die Mautgebühr kostet. Das bedeutet, wenn ich auf die ADC App gehe, kann ich viel besser planen, wenn ich wissen möchte, ob sich gerade eine Mautstrecke mehr lohnt, weil die vielleicht sogar günstiger ist, weil die Spritkosten weniger sind oder ob ich dann halt eben Umgehungsstraße nehme, weil mich das halt eben keine Mautgebühr kostet. Ganz ehrlich, das ist keine Werbung. Ich habe Google Maps immer als heiligen Gral der Navigation angesehen, aber seitdem ich auf ADC umgestiegen bin, habe ich einfach viel realistische Ankunftszeiten. Ich kann die Routen besser planen und für ein Roadtube ist das einfach das Wichtigste und man hat halt eben verschiedene Varianten. Und wenn ich dann sogar die effizienteste Route in der App auswähle, dann fahre ich 20 Minuten länger, aber spare über 23 € an Mautgebühren. Wenn man das häufiger macht, dann kommt ein guter dreistelliger Betrag zusammen, den man hier spart, nur weil man mit einer anderen App die Route plant. Deswegen auf jeden Fall große Empfehlung mit der ADAC App immer wieder auch die Routen zu planen. Tipp Nummer 5 ist für all diejenigen, die auf den Reisen nicht auf Luxus verzichten wollen und gratis Sanitärbereiche nutzen wollen. Das ist nämlich mit den Autobahnraststädten in Frankreich möglich. Und keine Sorge, das ist kein Vergleich mit deutschen Raststätten. Französische Autobahnrastette sind wirklich komplett kostenlos und unfassbar sauber. Ich habe mich selber bei mehreren davon überzeugt. Du kannst da super gut duschen und vor allen Dingen hast du da Parkbänke, in denen du draußen sitzen kannst. Du kannst dir ein Kaffee holen, du kannst dir was zu essen holen und von da direkt weiterfahren zum nächsten Spot, wie z.B. Paris oder Marseille. Hier wartet dann nämlich direkt schon Tipp Nummer 6 auf dich. Denn in Marseille und Paris und anderen großen Städten würde ich dir immer empfehlen, einen gesicherten Parkplatz zu nehmen. Warum sage ich das? In den ländlichen Regionen Frankreichs kannst du parken, wo du willst, außer vielleicht auf den Feldern. Das stört die Bauer natürlich, aber in den städtischen Bereichen hast du halt immer wieder Probleme mit Einbrüchen in Fahrzeuge. Ich habe mich auf der Reise mit vielen anderen Reisenern unterhalten und vor allen Dingen auch Rezensionen zu Parkplätzen gelesen. Und wenn du viele Wertsachen dabei hast, wie z.B. ein Laptop im Auto oder eine Kamera im Auto, was bei mir der Fall war, dann suchst du dir besser einen Parkplatz, der einfach abgesichert ist. Das spart dir unfassbar viel Stress im Urlaub. Kalkulier einfach, wenn du größere Städte besuchst, die Parkhäuser mit ein. Das macht’s auch mit der Parkplatzsuche wesentlich einfacher, weil Parkplatz da zu finden ist auch unfassbar schwer und dann kannst du halt eben viel entspannter durch das Land reisen. Tipp Nummer 7 ist genau das Richtige für dich, wenn du vorhast an der Kotasy in der Provence an den Küstenabschitt entlang zufahren, denn hier sind die Straßen unfassbar eng, unfassbar kurvig und für größere Fahrzeuge auch sehr, sehr schwer, um die Kurven zu kommen. Ich bin mit einem 6,40 m Fahrzeugcamper mit meiner Freundin unterwegs gewesen und es war schon sehr eng teilweise darum die Kurven zu kommen. Es ist auch oft der Fall gewesen, dass ich hier Staus gebildet haben, weil z.B. ein Fahrzeug nicht mehr weiterkam. Das bedeutet, wenn du in dieser Region unterwegs bist, du hast ein größeres Fahrzeug, geh auf jeden Fall nicht auf Nebenstraßen, sondern bleib auf Hauptstraßen. Wir wollten einmal eine Umgehungsstraße ausprobieren und das hat dazu geführt, dass wir zu einer Straße kamen, die eine Höhenbegrenzung hatte und wir mussten halt eben den ganzen Weg wieder zurückfahren, was halt eben mit so einem großen Fahrzeug wirklich sehr viel Stress bedeutet hatte. Tipp Nummer 8 ist der schönste Sonnenuntergangsspot in ganz Frankreich. Das sind die Klippen in Kassis. Hier hast du die Möglichkeit, den Sonnenuntergang so zu sehen, wie ich ihn noch nie in meinem ganzen Leben zuvor gesehen habe. Du siehst einfach langsam, wie diese kreideweißen Felsen sich langsam in dieses orange tauchen und sich die komplette Stadt Kassis immer weiter verfinstert. Ein wirklich einmaliger Anblick. Wenn du hier noch weiterreist, hast du die Möglichkeit, die schönste Badebucht Frankreichs zu sehen, denn das ist der Massiv Massivon, D, das ist der Massiv Decollon. Ich würde dir nur empfehlen frühzeitig da zu sein, nämlich vor, um noch einen Parkplatz in der Nähe zu erhalten. Schuch gar nicht so weit von da entfernt gibt es die Mon Michelle, einen der schönsten Orte, die ich jemals gesehen habe. Für mich eigentlich ein Weltwunder, aber ich bin nicht derjenige, der das entscheidet. Wenn du dir Zeit für diesen Spot nehmen möchtest und das solltest du auf jeden Fall tun, dann würde ich dir empfehlen in dem Campingplatz direkt neben der Sehenswürdigkeit einen Stellplatz zu mieten oder halt eben einen Zeltplatz zu mieten oder eine Unterkunft, weil hier hast du einfach den Campingplatz fußläufig direkt an der Attraktion dran. Du kannst zu Fuß gehen oder den Buschuttel nehmen, der direkt vom Campingplatz aus losfährt. Welcher das genau ist, verlinke ich dir unten in der Videobeschreibung. Und wenn du noch nicht genau weißt, welche Orte dich in Frankreich erwarten und welche du auf jeden Fall besuchen solltest, dann schau dir unser Top 40 Video an, was wir zu diesem Land schon gemacht haben, wo wir dir die schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes zeigen, die besten Geheimtipps und die besten Routen. Deswegen seh dir auf jeden Fall dieses Video an, wenn du einen Roadtrip nach Frankreich planst. Tipp Nummer 11 ist die Umweltplakette in Frankreich und die ist unfassbar wichtig, wenn du größere Städte wie Paris mit deinem Auto fahren möchtest, denn die grün Umweltplakette aus Deutschland, die gilt hier in Frankreich nicht. Bedeutet, du brauchst extra eine Plakette, die du bestenfalls 3 Wochen vorher bestellst, kostet dich nur 5 € spart dir 68 € Geldstrafe, die du hier sehr schnell bekommen kannst. Hierzu musst du nur einmal auf den Link in der Videobeschreibung gehen, dein Fahrzeugschein hochladen, hier weitere Angaben machen und dann kriegst du für 5 € deine eigene Plakette zugesandt und hast damit die Möglichkeit mit der neuen Umweltplakette zu fahren. Vorausgesetzt natürlich, dein Auto kann die Richtwerte erreichen. Und wenn du noch andere Geldstrafen umgehen möchtest, dann würde ich dir auf jeden Fall Tipp Nummer 12 wärmsens ans Herz legen, denn die französische Sicherheitspolitik bei Autos ist ähnlich wie die bei Deutschen, aber es unterscheidet sich in einem Punkt, nämlich bei den Warnwesten. Denn während die Deutschen z.B. nur vorschreiben, dass der Fahrer eine Pflicht Warnweste im Auto lagern muss, sind es bei Frankreich für jeden Sitz vorgeschrieben, dass du eine Warnweste zur Verfügung stellst. Das bedeutet, wenn du angehalten wirst und das kommt sehr oft vor, weil die französische Polizei genau auf sowas achtet, dann kann es sein, dass du für jeden Sitzplatz eine Geldstrafe, wo du keine Warnweste hast, von gut 90 € zahlen musst. Und diesen Stress kannst du dir direkt sparen, wenn du einfach auch wieder auf den Link in der Beschreibung gehst, dann kannst du einfach eine Warnweste Fünfer Pack kaufen für nur 8 € und hast dieses Problem gelöst. Tipp Nummer 13 ist eigentlich am wichtigsten für jede Art von Roadtrip, die du unternimmst, denn plane Pufferzeiten ein. Roadtrip ist kein Stundenplan, den du minutös abarbeiten solltest, sondern das ist ein spontanes Erlebnis, wo du immer schaust, welche Abenteuer sich ergeben und dich dann einfach diesen hingibst. Das heißt, wenn spontan eine Weinbesichtigung anfällt oder du spontan durch ein Dorf fährst, wo es gerade ein schönes Pflanzenfest gibt oder Blumenfest, dann nimm das einfach mit und erlebe das Ganze an Stelle einfach zu versuchen, jeden Spot abzuhaken. Deswegen versuche immer in dem Moment zu sein, versuch den Roadtrip wirklich zu erleben, weil das ist die Zeit deines Lebens. Versuche einfach so viele schöne Erinnerungen wie möglich zusammeln, weil dafür machen wir letztendlich alle Roadtrips. In Tipp Nummer 14 muss ich einen Linebike in meinem Camper mitnehmen und nicht, weil ich den geklaut habe, sondern einfach, weil es für das Lightbike nicht möglich war, das an dieser Ort und Stelle abzustellen und ich das zurück zu einem Parkmöglichkeit fahren musste. Roller wie Linebikes gibt es in Frankreich in Hülle und Fülle, genauso wie in Deutschland auch. Es gibt extra dafür Parkzonen und wenn du dein Auto ein bisschen weiter außerhalb parkst, dann hast du die Möglichkeit mit dem Fahrrad direkt in die Stadt z.B. reinzufahren. Das haben wir z.B. den Nizzer gemacht und es hat unfassbar gut funktioniert, gerade mit größeren Fahrzeugen einfach halt eben etwas weiter außerhalb den Wagen abstellen und dann mit einem Roller oder mit einem Fahrrad halt eben die Stadt erkunden. Ist einfach perfekt und spart natürlich auch hier wieder unfassbar viel Stress mit größeren Fahrzeugen. Tip 15 dreht sich um die Verpflegung auf deiner Reise, denn wir haben immer wieder in Bollangerien oder in Partisserien angehalten. Der schöne Vorteil hier ist, Bologerien dürfen sich nur so nennen, wenn sie wirklich vorort frisch die Brötchen herstellen. Also nicht irgendwelche Tiefkühlwaren da halt eben wieder auftauen, sondern wirklich frische Backwaren. Partisserin dagegen sind Läden mit einem diplomierten Partisseur, der diese super süßen Backwaren herstellen kann. Meistens hast du auch eine Kombination aus beiden, also Bolangerie und Parttisserie und du hast die Möglichkeit, da gute Baguett zu erhalten oder halt eben auch ein schönes Ercär. Ist beides übrigens eine sehr gute Kombination. Wenn du dazu noch einen Kaffee bestellen möchtest, dann wirst du feststellen, dass in Frankreich, wenn du ein Kaffee bestellst, meistens eine Netpresse bekommst. Deswegen, wenn du einen richtigen Kaffee haben möchtest, musst du einen Kaffee Alange bestellen, denn dann erhältst du einen Americano, also einen gestreckten Espresso und damit bist du auch immer gestärkt während deines Wortrips. Ich hoffe dir das Video gefallen. Wenn du noch Tipps hast, schreib das gerne in die Kommentare, damit andere Leute diese mitlesen können, um von deinen Tipps vielleicht zu profitieren. Ich hoffe, das Video konnte dir helfen und wenn du mehr zu Frankreich wissen möchtest, schau dir unser Top 40 Video an, wo wir dir alle Sehenswürdigkeiten aus Frankreich zeigen. Ich war Niklas. Hat mich gefreut.
Planst du einen Frankreich Roadtrip? In diesem Video teile ich 15 wertvolle Tipps, die ich während meiner Frankreich Reisen gelernt habe! 🌋❄️
Unter anderem, wie man Geldstrafen vermeidet.
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Zeitstempel:
0:00 Intro
0:07 Tipp 1 – Perfekte Reisezeit
0:59 Tipp 2 – Mehrere Länder in einem
1:25 Tipp 3 – Maut umgehen
2:00 Tipp 4 – App Tipp um Geld zu sparen
3:19 Tipp 5 – Gratis Sanitärbereiche
3:59 Tipp 6 – Wo du nicht parken solltest
4:58 Tipp 7 – Nebenstraßen an der Côte d’Azur
5:53 Tipp 8 – Schönste Sonnenuntergang Frankreichs
6:36 Tipp 9 – Wo du parken solltest bei der Le Mont-Saint-Michel
7:16 Tipp 10 – Welche Orte du bereisen solltest
7:37 Tipp 11 – Umweltplakette
8:18 Tipp 12 – Warnwesten und Strafzahlung umgehen
9:12 Tipp 13 – How to Roadtrip
10:04 Tipp 14 – Nizza & andere Städte parken & Scooter
10:50 Tipp 15 – Boulangerien & Patisserien in Frankreich