Gottesdienst LIVE | EfA Stuttgart | 27.7.2025

เฮ เ เฮ sei der großes getan. Du liebtest die Welt nam der Sünder dein Sohn hat sein Leben zum Opfer geweiht. Der Himmel steht offen zur ewigen Fre. We den Herr, weis den Herrn, der hör diesen Schar, weil Herrn, Völker feu euch an. Oh, komm zu dem Vater, den Jesus und gibt ihm die Ehre, der groß ist getan. Große Erlösung kauft durch sein Blut. Den Sünder der Glaub kommt sie heute zu Gut. Die vor der Vergebung wird jeden zu Teil. Der Jesus erfasse das göttliche Heim. Weis den Herrn, weiß den Herrn, der hör diesen Schein. Reis den Herrn, weis den Herrn, fü freue an. Oh, komm zu dem Vater in Jesus. Wir und gibt ihm die Ehre der großes getan. Wie groß ist sein Leben? Wie groß ist sein Tun? Wie groß unsere Freude in Jesus zu? Doch größer und schöner Zeit. Wenn Jugend und schauen, wir drohen sie ein. Weis den Herrn, weist den Herrn. Erde hör diesen Schall. Geist den Herrn, weist den Herrn. Völker freuet euch an. Oh, kommt zu dem Vater, den Jesus und gibt ihm die Ehre, der großes Gan. Ja, mit dieser Ausrichtung Oh Gott, dir sei Ehre, möchte ich euch ganz ganz herzlich zu diesem Gottesdienst begrüßen. Ganz besonders möchte ich heute morgen diejenigen begrüßen, die schon seit vielen, vielen Jahren zum Kern dieser Gemeinde gehören. Ihr seid diejenigen, die hier Gemeinschaft durch eure Verbindlichkeit möglich machen, die diesen Kern bildet, wo dann auch neue herzlich willkommen sind. Und wir freuen uns auch über Leute, die heute vielleicht das erste Mal da sind oder schon länger zur Gemeinde kommen, euch auch viel Mut in unsere Gemeinschaft mit hineinzukommen, den Herrn auch zu preisen. Und wenn ihr heute vielleicht erst mal da seid, dürft ihr auch am Infopunkt draußen euch informieren. Da gibt sogar ein kleines Mitgipsel, um die Gemeinde bisschen besser kennenzulernen. Und wenn ich heute auch begrüßen möchte, ich weiß, dass wir einige Leute von fern und nah mit dabei haben, zum Teil Leute, die mit dem Gürtli unterwegs sind zu einer Freizeit. Es sollten eigentlich Leute da sein, die mal zur Gemeinde gehört haben und nach Kanada ausgewandert sind. Ich weiß nicht, ob Sie hier sind. Ja, sie sind natürlich hier. Herzlich willkommen. Genau. Sehr schön, dass ihr in unserer Mitte seid. Und ich möchte auch die Jungmannschaft, die Beuler herzlich willkommen heißen. Was BU bedeutet? erklärt nachher jemand anders, denn heute ist Bu Abschluss und ähm ihr habt vielleicht auch Gäste mitgebracht, auch schön, dass ihr mit in dieser Gemeinschaft heute kommt. Weiß nicht, vielleicht habt ihr auch Grüße mitgebracht zu diesem Gottesdienst. Dann dürft ihr jetzt gerne Grüße ausrichten und wir freuen uns darüber. Grüße aus Basel. Vielen Dank, Jochim. Ja, auf der EA Schwanenstadt in Österreich. Ah, sehr schön. Aus E Schwanenstadt in Österreich. Herzlich willkommen. Sehr schön. Und ihr dürft auch alle liebe Grüße mitnehmen. Ganz besonders jetzt in der Ferienzeit, wenn ihr unterwegs seid, dürft ihr ganz offiziell ausgesendet sein, um Grüße mitzubringen aus der Gemeinde Stuttgart mit Philipper 3, dass wir nachher noch hören werden. Den dürft ihr gern mitnehmen und anderen Gemeinden ähm in der Sommerzeit wünschen. Aber jetzt wollen wir aufstehen und diesen Gottesdienst mit einem Gebet beginnen. Oh ja, du großer Gott, wir wollen dir danke sagen, dass du der Grund bist, warum wir heute morgen zusammen sind. Ich möchte dir danke sagen, Herr, dass du deinen Sohn gegeben hast, der uns erkauft, erlöst hat und zu deinen Kindern gemacht hat, die wir heute morgen zusammen sind und uns auf dich auszurichten, dir alle Ehre zu geben für das, was du an uns, durch uns und mit uns tust, Herr. Und ich möchte dich bitten, dass du diesen Gottesdienst segnest, dass ja, dass es wirklich eine Ausrichtung auf dich sein darf, dass du zu uns sprichst, Herr, dass wir hören, was welches Lied, welcher Teil der Predigt oder welcher Beitrag, was du zu uns ganz persönlich reden willst. Lass uns dieses Gold Nugget finden in diesem Gottesdienst, dass du zu uns reden kannst. Und so bitten wir dich ja um dein Reden. Lob und Dank sei dir, Herr. Amen. Amen. Ja, genau. Wir wollen gemeinsam Gottesdienst feiern. Das ganz schöne an Gottesdienst ist, dass es ja am Sonntag stattfindet. Und man könnte meinen, Sonntag ist so Ende der Woche. Da ist man jetzt so richtig durch von der Woche. Und wenn eure Woche so war wie meine, dann gab’s da Dinge, die ich besser anders gemacht hätte, besser nicht gesagt hätte. besser anders getan hätte und ich so der Woche so Resüme über der Woche, aber das ist gar nicht Sonntag. Sonntag ist nicht der letzte Tag der Woche. Sonntag ist der erste Tag der Woche. Sonntag ist der Tag, wo wir wieder uns neu ausrichten, wo wir wieder neu vorwärts gehen. Und so möchte ich euch begrüßen mit den Wörtern aus Philipper 3 Verse 13 und 14, die eben auch mittragen dürft, wo der Paulus schreibt: “Eines tue ich, ich vergesse was da hinten und strecke mich aus nach dem, was vorne ist und jage auf das Ziel zu hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus. Ja, wir strecken uns neu aus heute morgen und wir jagen wieder dem Ziel zu. Wir erinnern uns wieder, ja, da waren Dinge die Woche, wir dürfen sie hinlegen vor dem Herrn. Aber jetzt gehen wir nach vorwärts. Jetzt gehen wir wieder weiter mit unserem Herrn. Und unsere Gemeinschaft, alles was wir hören und tun, soll eine Ausrichtung sein auf den Herrn wieder neu in der Freude vorwärts zu jagen, das Ziel vor Augen zu haben. Und da freuen wir uns, dass wir einiges hören werden und dass das vor allem auch für die Beuler eine Ausrichtung ist ähm zu diesem Kampfpreis der Berufung Gottes, die wir in Christus haben. Er ist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Und damit wir jetzt auch in Ruhe in diesen Gottesdienst reinkommen, ähm möchten wir jetzt Moment der Stille haben, wo jeder für sich noch mal ablegen kann, was vielleicht an Gedanken, an Dinge da sind, die einem jetzt noch umgeben. Ich weiß vor der Predigung ist immer nicht immer so mit vielen Gedanken, dass man einmal zur Ruhe kommen und uns ausrichten wieder auf das was vorne ist. Für das müssen wir erstmal loslassen und dann werden wir mit einem Lied Richt mein Herz lieber Vater, dann diese Stille unterbrechen, ähm gemeinsam singen, dann wird der Gottfried den Buabschluss anleiten. Die singen dann, nee, sie singen es nicht vor, wir singen mit uns gemeinsam ein Lied. Ähm die Kinder dürfen dann zum Kindergottesdienst, wir singen dann noch ein Lied und hören dann die Predigt zum BU-Aschluss. Ja, lasst uns einen Moment. ruhig werden, innerlich ausrichten und in einer Minute fangen wir dann an ähm gemeinsam zu singen, uns auszurichten. อ เฮ Mein herzlicher Vater und ich dich alleine. Ich soll mir lieber als du sein. Oh Herr. Nach deiner Gegenwartest dich los von der Welt bin ich gegen dich. Ich sehe mich nach dir, oh Herr dein Feuer in mir. Lass dich tren nach Gott. Hör du mein Gebet deine Kraft mir verlei nicht nur zum Dienst auch zur Liebe die dir ganz gewacht mit deinen Geistvater rüst zum Diensten. Liebe zu Christus mein Anspor soll sein. Ehre mich folgen dir selbst uns ergeben. Sei du die Frei meiner Seele allein. Ich sehe mich nach dir, oh Herz, dein Feuer in mir. Lass mich dürsten nach Gott. Hör du mein Gebet, deine Kraft mir verlei nicht nur zum Dienst, auch zur Liebe, die dir ganz gemacht. Ja, und ich darf ganz besonders die Beuler heute begrüßen. Nach einigen Jahren Kinderstunde und BU ist für euch heute 4, ich muss schön durchzählen, für euch acht heute der Kinderstunden und BUA Abschluss. Wir feiern heute euren Abschluss als Gemeinde. Heute ist euer Tag. Bis zu 10 Jahre Kinderstunde und Bu habt ihr nun hinter euch. Je nachdem wie früher ihr zur Gemeinde gekommen seid, äh habt ihr bis zu 400 Kindergottesdienst Kinderstunden und Bu hinter euch. Ab heute bedeutet’s für euch, wenn es nachher heißt, die Kinder dürfen jetzt in die Kinderstunde, dann bedeutet’s für euch sitzen bleiben, dürft nicht mehr rausgehen. Ja, ich habe vieles gehört in den Kinderstunden im W, vieles mitbekommen. Ich hab biblische Geschichten gehört. Ihr habt biblische Wahrheiten gehört. Ihr habt den Heilsplan kennengelernt. Ihr habt gelernt, wie wir diese biblische Geschichten auch in den Alltag umsetzen können, was sie uns heute zu sagen haben. Und während zwei Jahren Bu haben wir dann zum einen die biblischen Bücher durchgenommen. Was beinhaltet ein biblisches Buch? Was ist das Hauptthema ein eines biblischen Buches? so eine grobe Zusammenfassung und im zweiten Jahr haben wir ein Themenjahr gehabt. Da haben wir dann Themen behandelt wie wie mache ich Stille Zeit, das Thema Gebet, wir haben Schöpfung und Evolution uns angeschaut. Wir haben das Thema Wiedergeburt, Heilsgewissheit, Umgang mit Sünde, Reformation, Mission, andere Religionen und noch einige Themen mehr behandelt. Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal mit euch auch ein Projekt gestartet. Wir haben mit euch in einem Jahr die Bibel durchgelesen bzw. sind noch mittendrin bzw. fast am Ende. Wir buul Leehrer müssen sagen, ihr habt uns total positiv überrascht. Als wir das ins Leben gerufen haben, haben wir nie gedacht, dass ihr alle mitzieht. Des weiteren haben wir nie gedacht, dass nicht ein einziger aussteigt. Also wirklich großartig eure Leistung bis jetzt. Wir müssen, wir dürfen noch bis Ende September lesen, dann sind wir durch. Aber unser größter Respekt, den ihr da habt, für diese Leistung. Jetzt ist der Moment gekommen, wo er ein Etappenziel in eurem Leben erreicht habt. Ihr habt die Kinderstunden und BU Laufbahn mit dem heutigen Tag abgeschlossen bzw. Bweise schließt sie ab. Eine Etappe ist geschafft, aber es stehen noch viele weitere Etappen, Läufe, Marathonläufe in eurem Leben bevor. Wenn man ein Ziel, eine Etappe erreicht hat, darf man durchaus auch mal zur Ruhe kommen und sich fragen, was habe ich erreicht, was hat’s mir gebracht, was haben die ganzen Kinderstunden, die BU-Sunden mit mir gemacht, was ist draus geworden? Was hat’s bewirkt? Warum machen wir den Unterricht? Wir Kinden, Kinderstundenlehrer, BU-Lehrer, ich kann es euch heute noch mal kurz und knapp zusammenfassen. Unser Ziel in all den Jahren ist nur eines. Wir wollen, wir wünschen, dass ihr das Ziel eures Lebenslaufs erreicht. Paulus vergleicht das Leben in der Bibel immer wieder mit einem Wettlauf im Sport, bei dem es darum geht zu gewinnen. Als Fünkchen geht’s bei uns los, dann geht’s zu den Glühwürmchen, Fackelträger, Leuchttürmen und schließlich zum BU. Der Kinderstundenlauf ist heute mit dem heutigen Tag beendet, aber euer Lebenslauf geht weiter und ab heute seid ihr selbstverantwortlich, wie ihr euren Lauf führt, wohin ihr geht, welches Ziel ihr eurem Lauf setzt, welchem Ziel ihr hinterherjagt. Paulus die Korinther auf so zu laufen, dass sie den Siegeskranz gewinnen, dass sie den Siegeskranz erreichen. Im Sport zählt immer nur das Sieg, nur das Sieg zählt. Ihr acht dürftet zu uns auf die Bühne kommen. Der Jonathan vertritt heute den Tobi. Wir wollen euch noch ein paar Fragen stellen, wie das wirklich war im Bu. Dann wollen wir euch noch ein Geschenk überreichen von der Gemeinde und dann wollen wir noch für euch beten. Kommt hoch vielleicht aufstellen. Genau. Ja, genau. Ich bin ja heute nur Vertretung. Ich war bisher nur ein zweimal im BU, aber zu Gast, weil in eurem Alter, da war ich noch nicht der Gemeinde. Ähm, aber ich bin ja viel im Kinderdienstbereich unterwegs. Wir kennen, also viele von euch kenne ich ja auch ähm teilweise schon relativ gut. Ähm, und deshalb interessiert es mich aber jetzt auch wirklich, was ihr in den Jahren erlebt habt. Ähm, und wie ihr das einschätzt. Ihr habt ja mitm mitm Gottfried zusammen paar Fragen ausgemacht, mit denen ihr so bisschen oder manche von euch bisschen berichten aus der Zeit, dass die Gemeinde bisschen Einblick bekommt. Und eben mich interessiert es auch, ich habe ja quasi die Station davor und danach, ich habe die Kinderstundengruppe davor, bei den Leuchttfirmen habe ich viele von euch getroffen und jetzt, wenn ihr dann in die Jugend kommt, äh da seht ihr mich auch wieder. Von dem her interessiert es mich jetzt, was in der Zwischenzeit so passiert ist. Die erste Frage, da hat sich der Silas bereit erklärt. Ähm, du willst uns einen Einblick geben, was dir in den Kinderstunden oder auch im BU besonders gut gefallen hat. Ja, also ähm ich habe jetzt darüber nachgedacht, habe mich ja auf den BU bezogen und äh ich würde sagen, dass man im BU halt auch neben den Themen, die am Sonntag dran sind, auch Fragen stellen konnte, die uns wichtig waren und die wurden dann auch meistens von den EU-Lehrern äh beantwortet. Genau. Cool. Hört sich sehr wertvoll an, wenn man dann durch praktische Fragen aus dem Alltag die Themen einfach noch weiterführen kann. Habt ihr coole Bulehrer. Dann die Lilli. Jetzt geht’s hier raus aus dem BU. Was wirst du da am meisten vermissen? Mir hat sehr gefallen das im Bu, dass wir nicht so eine Predigt hatten, sondern dass wir in der Runde gefragt, gelernt, hinterfragt, diskutiert haben und das werde ich sehr vermissen. Das darf ja in neuen Gruppen weitergehen. In der Jugend darf auch sehr gerne gefragt, hinterfragt und diskutiert werden. Also äh das musst du nicht unbedingt vermissen. Dann der Adam. Was hast du mitgenommen aus deiner Zeit im Bu? Die zwei wichtigsten Sachen für mich waren einmal, dass Bibellesen wichtig war und auch, dass Jesus immer da ist und immer ein Plan hat. Sind auf jeden Fall zwei sehr gute Sachen. Wenn man die mitnimmt, dann hat der Gottfried und die anderen einiges richtig gemacht. Dann die Susi mit einer kritischen Frage. Was hat dir in den Kinderstunden oder auch im BU nicht so gefallen? Die jetzt neu zum BU kommen, halt am besten mal die Ohren zu. Äh, also ja, ich fand es ja bisschen schwer, weil man nimmt ja einmal Themen durch und einmal Bibelbücher und ich fand, weil auch manchmal BU-Stunden ausgefallen sind, waren manchmal diese Bibelbücher durchzugehen bisschen ja anstrengend und man hat dann, weil es war so bisschen schnell durchgedrückt und dann fand hat man manchmal nicht so viel mitgenommen. Ja, das glaube ich das natürlich schon sehr dicht da in einem Jahr Sonntagmgens versuchen ein ganzes Bibelbuch umfassend abzuhandeln. Aber auch da habt ihr ja noch äh Zeit, um das nachzuholen. Die letzte Frage geht an den Micha schon fast bisschen ähm melancholisch zurückblickend. Gibt es etwas, an das du dich gerne erinnerst in deiner Zeit vom Wu? Ja, also ich erinnere mich also ist noch am Laufen an das Bibelprojekts. Also es hat mich zu einem viel weitergebracht, aber es hat auch Spaß gemacht mit Freunden sich so motivieren oder so. Schön, wenn ihr das auch positiv erlebt. Ähm, dann bist du ja auch noch mittendrin und ich glaube, ihr habt noch zwei Monate. Dann kannst du noch zwei Monate in vollen Zügen genießen und dann geht’s weiter. Ja, schön. Vielen Dank für den Einblick. Ich habe mich die Tage erst zurückerinnert und habe gedacht, das war für mich damals schon irgendwie ein großer Meilenstein, so ein Tag, auf den man hinfiebert und irgendwie passiert echt eine Veränderung im Leben. Und deshalb ja, vielen Dank für den Einblick und wie gesagt, es kann weitergehen in der Jugend. Wir bulehrer haben uns überlegt, welchen Vers euch noch zum Abschied mitgeben. Wir sind dann aufgrund unseres gemeinsamen Bibellesemarathons recht schnell zu einem Vers gekommen und zwar er Korinther 9, Vers 24 und 25. Da sagt Paulus zu den Korinthern: “Wisst ihr denn nicht, dass von allen Läufern bei einem Wettkampf im Stadion nur einer den Siegeskranz bekommt? Darum lauft so, dass ihr ihn bekommt. Jeder Wettkämpfer versichtet auf viele Dinge nur um einen vergänglichen Siegesgrenz zu bekommen. Wir aber werden einen Unvergänglichen erhalten. Das soll das Ziel sein und eures ganzen Lebenslauf diesen unvergänglichen Siegeskranz einmal zu bekommen. Paulus gibt hier den Trainer und sagt: “Lauft so, dass ihr den Ziegeskranz bekommt.” Das wollen wir euch mitgeben und zwar den Unvergänglichen. Die Welt logt mit allen möglichen Ziegesgrenzen. Die lockt mit Geld, mit Reichtum, mit allen möglichen Dingen. Aber Paulus stellt den Korindern den unvergänglichen Ziegeskranz vor Augen und sagt, nachdem trachtet, nachdem lauft. Ich bin ganz schlechter Verlier. Wenn ich ein Wettkampf mitmache, dann möchte ich auch immer gewinnen. Und wenn ich nicht gewinn, dann bin ich etwas schwierig. Und das wünsche ich euch auch, dass ihr diesen Ehrgeiz, diese Motiv, diese Motivation habt, diesen Siegesgranz auch wirklich zu gewinnen. Paulus stellt den Korinthern vor Augen, was sie gewinnen können. Wir haben es beim Bibellesen nicht anders gemacht. Wenn es mal nicht so lief, was haben wir gemacht? Wir haben euch immer wieder den Siegeskranz vor Augen gehalten, nämlich wir haben euch versprochen, wir gehen einen Tag mit euch in Europapark und anschließend noch essen. Wenn es dann mal nicht so lief, dann haben wir euch immer wieder vor Augen gestellt, Jungs und Mädels, reißt euch zusammen. Wir wollen mit euch in Europapark. Und genauso macht Paulus auch. Er stellt das Ziel den Korin vor Augen und sagt: “Leute, lauft so, dass es gewinnt.” Und das wollen wir, dass ihr das mitnimmt. Die Sportfans, die Fußballfans wissen, dass der VfB dieses Jahr den DFB Pokal gewonnen hat und im Halbfinalspiel, vor dem Halbfinalspiel hat der Trainer den Pokal in die Kabine gestellt. Das war zwar nur ein Plagiat, aber was wollte damit bezwecken? Er wollt, dass die Jungs nachher rausgehen aus der Kabine brennen und rennen, um ihr Leben rennen, damit sie das Spiel gewinnen und letztendlich hat’s dann auch zum Sieg gereicht und sie haben den Pokal gewonnen. Das wünschen wir euch, dass ihr den Siegeskranz, den ewigen Ziegeskranz immer wieder vor Augen habt und danach euren Lauf ausrichtet. Diesen Vers wollen wir euch mitgeben. Lauft so, dass ihr den Siegeskranz gewinnt. Ja, jetzt wollen wir noch für euch gemeinsam beten und dann gibt’s noch die Geschenke und dann singen wir noch ein Lied gemeinsam. Die Gemeinde darf dazu aufstehen. Herr Jesus, ich möchte dir von Herzen danke sagen für diesen wunderschönen Tag, den du uns schenkst. Danke für diese Teute beabschied feiern dürfen. Danke, dass du sie wunderbar gemacht hast. Danke für die gemeinsame Zeit, die wir mit ihnen haben durften und haben dürfen. Danke, Herr Jesus, dass sie von klein auf dein Wort hören dürfen. Danke, dass sie von klein auf Kinderstunden erleben durften, um dich zu erkennen, um dich zu erleben, um dich kennenzulernen. Und ich möchte dich jetzt bitten, dass du auch in die vor ihnen liegende Zeit mit ihnen gehst, dass du sie längst, leitest und führst. Ich möchte dich bitten für den Micha, den Silas, den Adam, den Matthäo und den Noah, dass du ihnen vorangehst, dass du sie an die Hand nimmst, dass du sie lenkst, leitest und führst. Du weißt um alle Herausforderungen, mit denen auch die Welt lockt, mit all den Siegespokalen, die die Welt ihnen vor die Augen stellt und malt. Du weißt um all die Verlockungen, die die Welt bietet. Herr, ich möchte dich bitten, dass du ihnen den ewigen Siegesgrenz immer und immer wieder vor Augen stellst. Ich möchte dich bitten, dass sie sich daraus aufrichten, danach laufen, um ihn zu gewinnen. Herr, ich möchte dich bitten, dass du ihnen Weisheit schenkst, Leitung und Führung schenkst auch in allen Wegführungen, sei Schule, Ausbildung, Studium auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Herr, ich möchte dich bitten, dass du sie an die Hand nimmst, dass du sie lenkst, dass du sie leitest und führst, dass sie an deiner Hand gehen, dass nicht andere Siegesgrenze zum Mittelpunkt ihres Lebens werden, sondern dass du doch wirklich der Mittelpunkt ihres Lebens bleibst und immer mehr auch werden darfst. Herr, ich möchte dich bitten, dass sie auch treu am Bibellesen dran bleiben, Herr, dass sie dich immer besser verstehen und begreifen dürfen und dich immer tiefer erkennen dürfen. Danke, dass du mit ihnen gehst und danke, dass du der das Werk angefangen hast, es auch vollend wirst. Amen. Amen. Amen. Ja, Herr, wir danken dir von Herzen, dass wir zusammen mit den Beulern, die jetzt abschließen, dankbar zurückblicken dürfen und gleichzeitig liegt eine sehr spannende Zeit auch vor Ihnen jetzt die Jugendzeit mit den Entscheidungen und Herausforderungen und ja, da wollen wir sie dir wirklich von Herzen anbefehlen und ich möchte ich gerade für Susi, für Lilli und für Madlen bitten, bitte bewahr du sie in all dem. Ich will dir danken, dass wir nicht laufen müssen, um uns vor dir zu beweisen, sondern dass wir laufen dürfen, weil wir wissen, wir sind aus Gnade gerettet und dürfen uns jetzt von Herzen investieren, weil unsere Identität in dir begründet ist. Und das wünsche ich mir von Herzen für diese drei jungen Damen, dass sie in ihrer Jugendzeit bewahrt werden. Davor ihre Identität im Vergleichen oder im haben oder im Können festmachen, sondern dass sie ganz tief darin verankert bleiben, dass sie deine Kinder in Christus sein dürfen. Bitte bewahr du sie da innerlich. Bitte leite du sie in den Entscheidungen und Herausforderungen. Hab Dank für alles, was sie mitnehmen durften aus den bis zu 10 Jahren. Und bitte bewahr du auch das in ihren Herzen und erinner du sie in den richtigen Zeitpunkten auch daran. Danke, dass du bei uns bist und danke, dass du durch deinen Geist in uns wohnen willst und uns somit begleitest. Amen. Wie schon mitbekommen, Tobi kann heute leider nicht da sein, aber er hat einen kleinen Gruß an die Te ausrichten lassen. Ich hoffe, wir können den jetzt kurz sehen. Hallo liebe Buula. Ich grüße euch hier aus der Schweiz. Ich kann leider nicht dabei sein, wenn ihr heute euren BE Abschluss habt. Ich wäre sehr, sehr gern dabei gewesen. Ich vermisse euch auch. Aber deswegen mache ich euch zumindest mal hier eine kleine Sprachnachricht. Ich wünsche euch von Herzen alles alles Gute für eure Zukunft und insbesondere, dass ihr jetzt so gut in den Gottesdienst überlassen werdet. Es habt habt richtig gut immer mitgemacht. Ihr seid richtig, richtig tolle Menschen, die den Herrn Jesus lieben, die auch mit uns zusammen so treu die Bibel gelesen haben. Und ich wünsche euch von Herzen, dass ihr das in Zukunft immer beibehalten werdet, dass ihr weiterhin so treu seid, eure Bibel lest und dass ihr das nicht verlernt, so wie wir das jetzt in einem Jahr gemacht haben und auch wirklich das, was wir zusammen durchgenommen haben in eurem Alltag auch wirklich umsetzt nutzen können, dass es euch stärkt, dass es euch Mut gibt, dass es euch Kraft gibt und dass ihr das Ganze auch in der Gemeinde einsetzen könnt hier mit all den anderen. Ihr werdet jetzt von den Jugendlichen immer älter, auch in der Gemeinde bestimmt immer mehr Verantwortung übernehmen. Und da freue ich mich einfach, dass wir diese Zeitperiode der letzten zwei Jahre mit euch zusammen erleben dürfen. Es war eine wunderschöne Zeit. Ihr habt immer richtig gut mitgemacht. Es hat auch mir viel viel Spaß gemacht. Ich werde euch auf jeden Fall vermissen. Aber ihr seid ja noch in der Gemeinde und hin und wieder werden wir uns auch noch sehen. Bis dann. Liebe Grüße zurück Tobi und vielen Dank auch für deinen Einsatz. So, jetzt bekommen noch die Geschenke von uns überreicht von der Gemeinde. Danke. Fällt heute. ist leider verhindert, sonst wären wir neu. wir durch. Hammer. Wunderbar. Wurde schon nervös. Dachte es fehlt eins. Wunderbar. Die Teens haben sich jetzt noch ein Lied gewünscht. Ihr dürft wieder Platz nehmen. Vielen Dank euch. Ähm, die Teens haben gewünscht, dass wir das auch noch im Kanon singen und deshalb bin ich jetzt in drin, dass er uns da anleitet. Das ist nicht so mein Thema. Ja, liebe Beurler, ihr habt euch ein Lied gewünscht, was wir euch zusingen dürfen oder was ihr mit uns gemeinsam singen wollt. Und es ist ein Lied nach einem Psalm ähm aus Psalm 32, Vers 7. Da ruft David dem Herrn zu: “Bei dir bin ich sicher geborgen, beschützt in jeder Gefahr und vom Jubel der Rettung umschnallt.” Das ist ein toller Ausdruck von der Umschnallt sein vom Jubel der Rettung. Dieses Lied kennt ihr alle. Sie haben sich aber auch gewünscht, dass wir dieses Lied in Originalsprache singen. Und da es ein Kanon ist, kam dann plötzlich die Frage auf, ist es möglich, ein Kanon in zwei verschiedenen Sprachen zu singen? Ich habe gesagt, warum denn nicht? Jetzt ist es nur ein bisschen schwierig, Gruppen einzuteilen, weil ich ja nicht weiß, wer möchte gerne denn auf Englisch singen und wer möchte auf Deutsch. Deswegen machen wir es jetzt einfach mal so. Alle, die auf Deutsch singen möchten, die singen einfach auf Deutsch und alle, die auf Englisch singen möchten, die singen einfach auf Englisch. hat den Nachteil, es kann natürlich passieren, dass ihr plötzlich einen Nachbarn habt, der in einer fremden Sprache anfängt drum zu singen. Ähm, da müsst ihr jetzt einfach mal durch oder es bilden sich Gruppen. Wir versuchen das einfach mal. Ähm, wir können alle gemeinsam auf Deutsch starten und auf mein Zeichen hin äh beginnt dann der zweite Teil, wo dann diejenigen, die auf Englisch singen wollen, dann eben auf Englisch dann einsteigen. Jetzt weiß ich nur nicht, haben wir überhaupt eine Folie, die zweisprachig ist? Das hätte Oh, super gut vorbereitet habt ihr. Das ganz ganz toll. Also, wir tun jetzt unser Bestes und ihr hört nicht auf euren Nachbarn. Es gibt eine kleine Einleitung, nehme ich an, und dann legen wir los. Du bist mein Sohn und Soft, ich berge mich in deiner Hand, wenn du schüst mich her, dann mich als fällt habe nicht auf dich. Ich auf dich und ich sage Scha in der Kraft deines Herz. Du wirst mein Sohn sein. Ich sehe der und es stein in de du Sch mich, wenn das jetzt mal kein Statement war für zukünftige Lieder, die wir hier in Gottesdienst gemeinsam singen können. Kinder den Kinder Gottes nicht ziehen, außer die Das dein Wort in meinem Herzen starke Wurzel schlägt und dein Geist in meinem Leben gut für Früchte trä. Deine Kraft ist mich die Welt zu deinem Ziel. Herr, du kannst es wunderbar tun. Gut gemeint und schlecht gemacht. Oberflächtlich ausgelacht ist, so vieles verdort ohne dein Wort, dass dein Wort in meinem Herz schar wurzel schät und dein Geist in meinem Leben gute Früchte trägt. Deine Kraft ist nicht die Welt zu deinem Ziel. Herr, du kannst dies Wunder tun. Erst komme ich und dann komme ich. Außenlos geht es um mich. Was mich aus dem Stone reist, ist ein Geist, dass dein Wort in meinem Herzen schaurzel steht und dein Geist in meinem Leben gute Früchte trägt. Deine Kraft ist nicht die Welt. zu deinem Ziel. Herr, du kannst Wunder tun. Ist die Weiche falsch gestellt, wird am Schluss das Ziel verfehlt, dass ein Mensch die Umkchaft wird deine Kraft, dass dein Wort in meinem Herzen scharzen steht und dein Geist in meinem Leben gute Früchte trä deine Kraft ist mich die Welt zu deinem Ziel beweg Herr du kannst wunder tun. Ich weiß nicht, ob Radsportfans unter uns sind oder nicht, aber vielleicht habt ihr es auch so mitbekommen. Heute Abend irgendwann zwischen 19 und 20 Uhr. Da geht in Paris die diesjährige Tour derde France zu Ende. Über 3300 km und über 50.000 Höhenmetern Meter liegen hinter den Athleten. Allein, wenn ich solche Zahlen höre, kriege ich Muskelkater. Aber die Athleten mussten das zum Glück nicht alles am Stück fahren. Es war insgesamt auf 21 Etappen in den letzten drei Wochen aufgeteilt. So war es zumindest für die Profis machbar, auch wenn es für mich immer noch unmenschlich klingt. Ja, für euch geht heute auch eine Etappe zu Ende. Für euch geht die Zeit des BUs zu Ende und ich bin jetzt tatsächlich der, der das Geheimnis lüften darf. B steht für biblische Unterricht. Für alle diejenigen, die sich das jetzt schon den ganzen Vormittag fragen. Ja, und wir haben es gehört, vielleicht sogar bis zu 10 Jahre Kinder Gottesdienst finden ihren Abschluss heute hier mit diesem Gottesdienst. Ich weiß nicht, wie es euch damit geht. Vielleicht freut ihr euch, dass ihr jetzt hier bleiben dürft, wenn die Kinder in ihre Gruppen gehen. Vielleicht seid ihr wehmütig, weil es euch im BU oder im Kindergottesdienst so gut gefallen hat. Vielleicht seid ihr ganz froh, dass ihr jetzt dem strengen Blick eurer Bu-Lehrer etwas entzogen seid und endlich gemütlich da oben in der letzten Reihe chillen und am Handy spielen könnt. Für alle diejenigen da oben, die meinen, wir kriegen das nicht mit von hier unten. Ja, wir hoffen wir hoffen als Gemeinde, dass für euch heute nicht einfach nur ein Pflichtprogramm abgehakt ist, dass ihr jetzt beendet habt, sondern wir hoffen, dass wirklich was hängen geblieben ist aus dieser Zeit. Vor allem hoffen wir, dass diese Zeit des Kindergottesdienstes und vom biblischen Unterricht euch Appetit gemacht hat. Appetit auf ein Leben mit Jesus. Das Leben mit Jesus, ich kann das aus meinen paar Jahren Erfahrung sagen, ist auch ein bisschen wie die Tour de France. Da geht’s auch manchmal steil nach oben und manchmal auch steil nach unten. Es gibt wunderschöne Sonnentage und es gibt richtig mieses Regenwetter. Und da braucht du immer wieder Leute, die an der Seite stehen und die einen anfeuern zum dran bleiben. Ja, noch besser Leute, die mitlaufen, die einen mitziehen. Eure Lehrer vom BU, sie haben euch einen Vers ausgesucht, den sie euch mitgeben wollen. Ein Vers, der euch immer wieder anfeuern soll, der euch anspornen soll, dran zu bleiben. Und sie haben das gemacht, weil sie eine Überzeugung haben. Sie haben die Überzeugung, es lohnt sich. Vollgas mit Jesus zu leben. Und das soll auch das Thema der Predigt heute sein. Es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben. Und ich möchte gerade diesen Text noch mal lesen. Ich lese zwei Verse mehr als äh Gottfried vorher vorgelesen hat. Aus ersten Korinther 9 ab Vers 24. Ihr wisst doch, wie es ist, wenn in einem Stadion ein Wettlauf stattfindet. Viele nehmen daran teil, aber nur einer bekommt den Siegespreis. Macht es wie der siegreiche Athlet. Lauft so, dass ihr den Preis bekommt. Jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt, teilnehmen will, unterwirft sich einer strengen Disziplin. Die Athleten tun es für einen Siegeskranz, der bald wieder verwelkt. Unser Siegeskranz hingegen ist unvergänglich. Für mich gibt es daher nur eins. Ich laufe wie ein Läufer, der das Ziel nicht aus den Augen verliert und kämpfe wie ein Boxer, dessen Schläge nicht ins Leere gehen. Ich führe einen harten Kampf gegen mich selbst, als wäre mein Körper ein Sklave, dem ich meinen Willen aufzwinge. Denn ich möchte nicht anderen predigen und dann als einer dastehen, der sich selbst nicht an das hält, was er sagt. Ich war ungefähr in eurem Alter, da habe ich für mich noch mal ganz bewusst diese Entscheidung getroffen. Ich möchte mit Jesus leben. Ich bin bei christlichen Eltern groß geworden. Das heißt, ich kannte die Bibel von klein auf. Ich wusste von Jesus schon von Kindesbeinen an, aber damals habe ich noch mal bewusst diese Entscheidung getroffen. Doch, ich möchte mit Jesus leben. Ich war damals eine Woche weg gewesen und da ist diese Überzeugung in mir gereift und als ich zurückkam, ich weiß auch nicht warum, aber ich hatte das Bedürfnis morgens früher aufzustehen in der Bibel zu lesen, zu beten. Es war mir einfach richtig wichtig. Ich habe jeden Morgen für alle Leute gebetet, die ich kenne. Gut, man kann mir vorwerfen, damals kannte ich noch nicht so viele Leute wie heute, aber trotzdem ich war so richtig on fire. Ich wollte mit Jesus leben, Vollgas, wie so ein Wettläufer, bei dem der Startschuss gefallen ist und jetzt geht’s los. Mit der Zeit wurde das dann ein bisschen weniger. Es war weniger stark ausgeprägt, ein bisschen dahinedümpelt. Das Schlafen war wichtiger als das Bibellesen. Was die Mädels in der Klasse denken, war wichtiger als wer Jesus denkt. Dass das Leben erfolgreich oder angenehm verläuft, war wichtiger als dass es ganz Jesus hingegeben ist. Nicht alles da davon war schlecht. Und ich habe auch nicht gesagt, nee, ich möchte gar nicht mehr mit Jesus leben. Hab das nicht über Bord geworfen. Theoretisch war das immer da. Ja, es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben, aber praktisch ist es doch in den Hintergrund gered Zeiten, da wurde es wieder gepusht, da kam das wieder in den Vordergrund, da war ich wieder so Vollgas mit dabei. Ein wesentlicher Grund dafür war eine Jugendgruppe, in der ich war, die ist tatsächlich heute zu Besuch bei uns und da kam das immer wieder in den Vordergrund, doch es lohnt sich mit Jesus zu leben. Und dann kam wieder Zeiten, dann haben es wieder ab, da ist es wieder in den Hintergrund gerückt. ist wieder eingeschlafen und ich bin ehrlich mit euch, das geht mir heute noch so. Man könnte meinen, Mensch Johannes, du bist Bibelschüler jetzt bald bist Vollzeitler. Du bist doch so ein Paradebeispiel für so einen voll hingegebenen Mann. Ich sage euch ehrlich, nee, bin ich nicht. Ich struggle da damit. Ich habe damit zu kämpfen. Da kommt plötzlich irgendein Thema aus dem Nichts und des Schaffs, meine ganze Aufmerksamkeit in Beschlag zu nehmen. Und es steht nicht mehr das vorne dran, ja, es lohnt sich mit Jesus zu leben. Es dümpelt wieder dahin und ich versinke wieder so in der klassischen Mittelmäßigkeit. Meine kurze ein kurzes Stimmungsbild. Wer kennt das, was ich jetzt gerade geschildert habe, so überhaupt gar nicht aus seinem Leben? Okay, ihr traut euch nicht euch zu melden. Andersrum, wer kennt es? Wer kennt diese Erfahrung? Okay, wenn ihr es euch umdreht, ihr Beuler oder Abschluss Beuler, ihr werdet sehen, fast alle Hände gehen nach oben. Das heißt doch, wir haben hier ein gemeinsames Problem. Ich denke, wir stimmen alle dem zu, es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben, aber die Realität bei uns sieht doch oft anders aus. Ich meine, wir hören das jeden Sonntag hier und die allermeisten von euch sind jeden Sonntag hier und wir hören das. Ja, Jesus ist das Wichtigste, was es gibt, mit ihm zu leben. Das ist das Beste, was es was einem passieren kann. Es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben. Ich glaube, das haben wir in unserem Kopf richtig gut drinne. Wir sind auch so davon überzeugt, dass wir das teilweise anderen Menschen weiter sagen. Aber wenn wir ehrlich unser eigenes Leben anschauen, dann müssen wir doch feststellen, wir leben das oft nicht. Wir drehen Jesus nicht bewusst den Rücken zu. Wir sagen uns nicht los vom Christ sein. Aber es gibt Dinge, die das dann doch in den Hintergrund drängen. Vielleicht ist es bei euch der Alltag, das Klein klein von Schule, Studium, Ausbildung, Beruf. Da dreht sich plötzlich alles nur noch darum, einen möglichst guten Abschluss zu schaffen oder die nächste Stufe aufzusteigen im Unternehmen. Das ist an sich nicht verkehrt, aber es nimmt uns plötzlich in Beschlag und füllt alles aus. Vielleicht ist da ein Hobby, das immer mehr Zeit beansprucht, vielleicht auch immer mehr Geld beansprucht und wir fangen an unser Leben umzustellen, um dem mehr Raum zu geben. Vielleicht ist es unsere Familie. Familie ist was sehr Wichtiges, aber vielleicht ist es so wichtig geworden, dass wir uns nur noch um uns selber drehen im Kreis von unserer Familie. Vielleicht suchst du gerade nach einem Partner fürs Leben und es ist das einzige, was sich wirklich noch umtreibt und was sich beschäftigt. Sogar die Mitarbeit in der Gemeinde, der Dienst für Jesus kann zum zum Selbstzwecken, um den sich plötzlich alles dreht, dass wir ja diese Aufgaben gut machen, die wir da haben, dass wir möglichst da gut rauskommen, dass wir das gut machen. Das ist unser gemeinsames Problem. Wir sagen ja, es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben, aber es gerät immer wieder in den Hintergrund in unserem Leben. Unser Predigt, der spricht von dem Wettlauf. Paulus vergleicht das Leben als Christ, das Leben mit Jesus mit einem Wettlauf und er sagt hier: “Ihr wisst doch, wie es ist, wenn in einem Stadion ein Wettlauf stattfindet.” Er schreibt es an die Christen in Korinth im heutigen Griechenland und die Korinther, die wussten sehr gut, wie das abläuft im Stadion. Korinth war der Austragungsort der des zweitwichtigsten Sportvents der Antike. Das Wichtigste, das waren die Olympischen Spiele, die kennen wir heute noch. Die zweitwichtigsten waren die istmischen Spiele, die fanden eben in Korinth statt. Und da gab es verschiedene Disziplinen, Boxen, Ringen, Pentathlon, also Fünfkampf und vor allem die Königsdisziplinen, den Wettlauf. Da rannten die Läufer über eine Strecke von einem Stadion, also so 180 bis 190 m und sind da gerannt, um einen Siegeskranz zu bekommen, den das Sieger bekommen hat. Auch davon wird in diesem Text gesprochen, von diesem Siegeskranz. Und Gottfried hat vorher auch schon öfters davon geredet. Diese Siegeskranz bei den ismischen Spielen waren kranzgeflochten aus Fichtenzweigen oder aus Sellerie und dafür sind die Läufer gerannt und ich glaube nicht, dass sie gedacht haben, oh Mensch, ich hatte echt schon lange kein Salerie mehr, lass mal bei ismischen Spiel mitlaufen. Sondern da stand noch mehr dahinter, nämlich Ruhm und Ehre. Wenn man als Sieger von den ismischen Spielen nach Hause kam in seine Stadt, dann hat er ein da ein pompöser Empfang erwartet. Da wurden Lieder einem zu Ehren geschrieben. Es wurden Hymnen auf einen gesungen. Vielleicht wurde sogar eine Statue gebaut. Und ich glaube, wir kennen das auch eben dieses Jahr. Der VFB hat ein DFB Pokal bekommen und es gab einen riesen Corso hier durch die Stadt, wo die Spieler begrüßt und gefeiert wurden. Für das sind die Athleten damals bei den ismischen Spielen gelaufen. Für diesen Siegeskranz, für diese Ehre, für diesen Ruhm, den es da zu gewinnen gab. Und dafür waren die Zuschauer gekommen in dieses Stadion, hatten sich rechts und links der Laufbahn hingestellt oder hingesetzt und haben die Läufer angefeuert. Ich glaube, wir sind uns aber einig drüber, diese Zuschauer, die konnten anfeuern so viel sie wollten. Die konnten sich die Lunge aus dem Leib schreien. Das hätte alles nichts gebracht, wenn diese Läufer gedacht hätten, was will ich mit so einem Selleranz? Wenn sie gedacht hätten, was will ich mit diesem mit diesem Siegespreis? Es hätte alles nichts bedeutet, dieses Anfeuern, dieses Zujubeln, wenn da Läufer in der Laufbahn gestanden wären, die gedacht haben, ich will denn eigentlich gar nicht, ich will diesen Kranz nicht. Der bedeutet mir nichts. Ich sehe da keinen Wert drinne. Paulus sagt in unserem Text, auf uns wartet auch ein Siegeskranz. Und er sagt, es ist kein Sellery Granz, der irgendwann mal verwt, sondern es ist ein unvergänglicher Siegeskranz. Und auch das, glaube ich, wissen wir alle nur zu gut. Wenn wir mit Jesus leben, dann wartet auf uns nach unserem Toden, das ewige Leben bei Jesus im Himmel. Das ist dieser Siegesgranz, der auf uns wartet. Aber wir haben gerade auch gesehen in unserem kurzen Stimmungsbild, oftmals laufen wir da nicht mehr so zielgerichtet drauf zu. Das nimmt nicht mehr unser ganzes Leben in Beschlag. Wir gleichen vielleicht eher so einem Läufer, der zwar motiviert losgerannt ist, aber dann plötzlich rechts von der Laufbahn so eine Blume sieht und findet, er muss die jetzt blücken pflücken. Warum ist es so? Ich möchte heute morgen mal eine provokative Diagnose stellen. Kann es sein, dass diese Siegeskranz, der auf uns wartet, uns gar nicht so wichtig ist? Kann das sein, dass wir manchmal vergessen, wie wertvoll dieser Siegeskranz ist, der auf uns wartet und dass wir deswegen irgendwie vergessen zu laufen, dass wir den Fokus verlieren? Und wisst ihr heute morgen, ich bin ich bin in der Lage von den Zuschauern, die damals bei den ishmischen Spielen neben der Laufbahn standen. Ich habe heute die Aufgabe, euch anzufeuern, euch alle, also euch vom BU-abschluss, aber euch alle auch als Gemeinde. Und es macht keinen Sinn für mich hier vorne zu stehen und euch anzufeuern, wenn euch dieser Siegeskranz nicht wertvoll erscheint, wenn das, wenn ihr nicht diese Überzeugung seid, doch es lohnt sich wirklich Vollgas mit Jesus zu leben. Und deswegen möchte ich darauf zuerst den Fokus legen. Was macht diesen Siegeskranz, der auf uns wartet, eigentlich so wertvoll? Warum lohnt es sich wirklich für diesen Siegeskranz alles zu geben? Es gibt im neuen Testament einen Brief, der wurde ein Christen geschrieben, die hatten ein ähnliches Problem. Die waren müde geworden, die hatten diesen Siegeskranz aus den Augen verloren. Da war ihnen nicht mehr wichtig genug. Die standen in der Gefahr, dass sie das Rennen beenden und ausscheiden. Ich könnte euch jetzt fragen, von welchem Brief ich rede. Ihr hattet das ja im Bu, ich mache es aber nicht. Aber wir wollen jetzt einen kurzen Abstech in diesen Brief machen. Das ist der Hebräerbrief und wir lesen dort aus dem Kapitel 12, Hebräer 12 aus den Versen 1 bis 3. Deshalb wollen auch wir Läufer bei einem Wettkampf mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist. Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich und auch die Schande, die damit verbunden war, konnte ihn nicht abschrecken. Deshalb sitzt er jetzt auf dem Thron im Himmel an Gottes rechter Seite. Wenn ihr also in der Gefahr steht, müde zu werden, dann denkt an Jesus. Wie sehr wurde er von sündigen Menschen angefeindet und wie geduldig hat er alles ertragen. Wenn ihr auch euch das vor Augen haltet, werdet ihr nicht den Mut verlieren. Was sagt dieser Textem Läufer, der müde geworden ist im Laufen? Was sagt dieser Text? Menschen, bei denen das Leben mit Jesus zwar nicht weg ist, aber nicht mehr die höchste Priorität im Leben hat. Er sagt, wir sollen unseren Blick auf Jesus richten. Wir sollen auf Jesus schauen. Was bedeutet das auf Jesus schauen? Sollen wir uns irgendwie so ein Kruzifix auf den Tisch stellen und das dann immer mal wieder vornehmen und anschauen? Der Text erklärt es, was es bedeutet. Denkt an Jesus. Haltet euch das vor Augen. Haltet euch das vor Augen. Denkt an das, was Jesus getan hat. Und ich denke, an der Stelle müssen wir aufpassen, wie wir das machen. Wir können uns Jesus vor die Augen halten. Wir können Jesus anschauen mit der Frage, die es früher als Armband gab und die recht beliebt war. What would Jesus do? Was würde Jesus tun? Wir können ihn anschauen als unser Vorbild, dass wir jetzt dem wir jetzt nacheifern. Und das ist gut. Es stimmt. Ja, Jesus ist tatsächlich unser größtes, unser ultimatives Vorbild. Aber es geht am Kern der Sache vorbei. Als Christen schauen wir Jesus niemals nur als unser Vorbild an. Wir schauen ihn an nicht allein mit der Frage, was würde Jesus tun, sondern zuerst und vor allem mit der Frage, was hat Jesus getan? Was hat Jesus getan für dich? Tim Keller sagt es mal, das Evangelium, also die Kernbotschaft der Bibel ist nicht zuerst ein guter Rat, sondern eine gute Nachricht, weil sie berichtet uns von dem, was Jesus getan hat. Unser Text aus dem Hebräerbrief, der sagt, wenn ihr wenn ihr müde werdet, wenn ihr in der Gefahr steht, müde zu werden, dann denkt an Jesus, schaut auf Jesus und es wird auch beschrieben, wo wir ihn anschauen sollen, nämlich am Kreuz. Am Kreuz, dort, wo Jesus gestorben ist, dort sollen wir unseren Blick hinrichten, wenn dieses Siegeskranz uns nicht mehr das Wichtigste im Leben erscheint. Die Bibel, die macht es unmissverständlich deutlich. Wir Menschen, wir sind getrennt von Gott und wir sind dazu verdammt, unser Leben auf uns allein gestellt, getrennt von Gott zu leben und wir sind dazu verdammt, auf ewig in dieser Trennung von Gott zu sein. Und es gibt keine Möglichkeit für uns diese unfassbar tiefe Schlucht zu überwinden. Es gab nur eine einzige Möglichkeit, wie diese Schlucht überwunden werden konnte. und die war, dass Jesus gestorben ist am Kreuz. Er musste dort sterben, um eine Brücke zu schlagen zwischen Gott und Mensch. Nur so ist es möglich, dass wir ein Leben mit Gott leben. Nur so ist es für uns überhaupt möglich, diesen Siegeskranz zu bekommen, dieses ewige Leben bei Gott. Und Jesus, er hat es gemacht. Der Hebräerbrief sagt uns, daran sollen wir denken, dass er das gemacht hat. Wir haben bei Paulus von diesem Siegeskranz gelesen und dieses gleiche Wort, das dort für Siegeskranz steht, das wird in der Bibel auch dort verwendet, wo von der Kreuzigung von Jesus berichtet wird. Jesus hat, als er am Kreuz hing, einen Siegeskranz getragen, aber kein aus Lorbe oder Salery, sondern aus Dornen. Das war der Kranz, den er getragen hat. Und warum hat er das getan? Warum war er bereit, dort diesen schrecklichen Tod zu sterben? Der Hebräerbrief sagt: “Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich, weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete. Was ist es denn?” diese Freude, die auf Jesus gewartet hat. Und was hat es mit uns zu tun? Die Freude, die auf Jesus gewartet hat, die bist du. Die bist du. Jesus liebt dich dermaßen, dass er am Kreuz sterben wollte, um dir diesen Siegeskranz möglich zu machen, um dir das möglich zu machen, ewig mit ihm zusammenzuleben. Er liebt dich so sehr, dass er die Ewigkeit nicht getrennt von dir verbringen wollte. Und deswegen hat er das gemacht. Deswegen hat er diesen Siegeskranz aus Dornen getragen. Sein Dornenkranz, das ist dein Siegeskranz. Du musst dir diesen Ziegeskranz, diese dieses ewige Leben mit ihm nicht verdienen durch ein möglichst christliches Leben. Das hat Jesus für dich getan, weil er sich ganz hingegeben hat für dich ganz. Und das beantwortet diese Frage, wie viel ist diese Siegeskranz wert? Diese Siegeskranz, der auf dich wartet, der ist alles wert. Der ist so viel wert wie das Leben vom Sohn Gottes, das er für dich gegeben hat, damit du diesen Kranz bekommen kannst. Ist er es nicht wert? Ist Jesus es nicht wert, dass wir diesen Lauf laufen? Lohnt es sich nicht wirklich? Vollgas mit Jesus zu leben. Er der Vollgas für uns gegeben hat, der alles gegeben hat für uns. Darauf sagt der Hebräerbrief, darauf sollen wir uns ausrichten, wenn wir in der Gefahr stehen, dass uns der Wert von diesem Siegeskranz aus den Augen gerät. Aber was heißt es jetzt konkret für uns, ganz konkret in unserem Leben? Und da komme jetzt schleunig mal zurück zu unserem eigentlichen Bibeltext. ersten Korinther 9. Paulus sagt hier: “Ihr wisst doch, wie es ist, wenn in einem Stadion ein Wettlauf stattfindet.” Viele nehmen daran teil, aber nur einer bekommt den Siegespreis. Macht es so wie das siegreiche Athlet. Lauft so, dass ihr den Preis bekommt. Lauft so, dass ihr den Preis bekommt. Moment mal, ist es jetzt nicht ein Widerspruch zu dem, was ich gerade gesagt habe? Gerade eben habe ich gesagt, Jesus hat alles gemacht und es gab auch gar keine andere Möglichkeit, dass du diesen Siegeskranz bekommst. Warum soll ich jetzt noch laufen müssen? Habe ich den nicht sicher? Habe ich den nicht schon längst in der Tasche? Wir denken bei solchen Stellen in der Bibel oft in Entweder oder. Also entweder Jesus hat alles getan oder ich muss laufen dafür. Ich möchte euch heute morgen einladen, die Bibel nicht so sehr mit der entweder oder Brille zu lesen, sondern mit der Sowohl als auch Brille, denn beides sind biblische Aussagen. Ja, Paulus sagt in einem etwas anderen Kontext im Römerbrief, es liegt nicht an jemandes Wollen oder laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Also mit anderen Worten, du kannst laufen und dich abmühen, so viel du willst. Diesen Ziegeskransch kannst du dir nicht verdienen. Und hier sagt ihr jetzt lauft so, dass ihr den Preis bekommt. Also, wir sollen sehr wohl voll dabei sein und Vollgas geben. Und das ist kein Widerspruch, sondern es ist besser, wir verstehen es wie die beiden Pole in der Batterie, ein Plus und ein Minuspol, die widersprechen sich irgendwo auch. Und doch braucht’s beides, damit das ganze funktioniert. Und so haben wir auch hier zwei Pole. Ja, alles liegt daran, dass Jesus es gemacht hat und doch bist du aufgefordert, Vollgas zu laufen. Und noch ein zweites Missverständnis könnte aufkommen, wenn wir diesen Vers anschauen. Paulus sagt hier, im Wettlauf ist es so viele nehmen daran teil, aber nur einer bekommt den Siegespreis. macht es so, wie das siegreiche Athlet läuft, so dass ihr den Preis bekommt. Heißt es, wir sollen jetzt Konkurrenzdenken etablieren als Christen, schauen, ob der Matthäus der bessere Christ ist als der Noah oder die Lilli besser als Christ lebt als die Susi. Geht’s darum? Auch darum soll es hier nicht gehen. Das ist nicht der Vergleichpunkt, den Paulus zwischen dem Lauf und unserem Leben als Christ ziehen möchte, sondern der Vergleichspunkt ist ein anderer. Er sagt nicht, schaut mal da im Wettkampf, da läuft einer allen anderen davon und der ist besser als alle anderen, sondern er sagt: “Schaut mal diesen Wettkampf an und schaut mal, da läuft doch einer vorne draus, der läuft allen anderen davon.” Und jetzt schaut mal, wie der läuft. Das sollen wir uns anschauen, wie dieser siegreiche Läufer in dem Wettkampf läuft. Und das wollen wir jetzt auch machen. Wie läuft so ein Siege im Wettlauf? Was kennzeichnet dem seinen Laufstil aus? Ich möchte drei kurze Punkte zum Abschluss anschauen aus diesem Text. Der erste Punkt: Lauf diszipliniert. Vers 25 sagt Paulus: “Jeder, der an einem Wettkampf teilnehmen will, unterwirft sich einer strengen Disziplin.” Strenge und Disziplin sind zwei Wörter, die wir nicht gerne hören, weil beides klingt so nach Selbstüberwindung. Das bedeutet, man muss Dinge sein lassen, die man eigentlich gerade gerne machen würde oder muss man muss Dinge machen, die man eigentlich gerade nicht so gern machen möchte. Es ist unbequem. In diesem Zusammenhang oder der Zusammenhang, in dem dieser Vers steht, in dem dieser Abschnitt steht, da setzt sich Paulus mit einer Gruppe von Leuten in der Gemeinde in Korinth auseinander und die hatten eine Parole. Die Parole hat gelautet: “Alles ist erlaubt. Wir sind Christen, wir sind frei. Jesus hat uns frei gemacht. Wir dürfen alles machen. Konkret in die Situation in Korinth damals, es gab einen Haufen Göttertempel in dieser Stadt und dieser ganze Götterkult in Korinthe der hat so richtig zum gesellschaftlichen Leben dazu gehört. Die Korinther waren da gar nicht so mega religiös dabei, sondern das war einfach Kultur, das war Gesellschaft, dass man da mitgemacht hat. Da gab’s Feste in diesen Tempeln und da ist man einfach hingegangen, weil es dazu gehört hat, das Fleisch, das von den Tieren, die dort den Göttern geopfert wurden, das gab’s später zu kaufen ähm auf dem auf dem ganz normalen Markt und das konnte man essen. Das hat alles einfach so zum gesellschaftlichen kulturell kulturellen Leben dazu gehört. Und die Christen haben sich natürlich die Frage gestellt, dürfen wir da mitmachen? Weil ja, es gehört zur Kultur dazu, aber doch glauben wir ja an den anderen Gott und wir haben ja eigentlich mit diesen Göttern nichts mehr zu tun. Und es gab eben eine Fraktion in der Gemeinde in Korinth damals, die hat gesagt, ja, uns ist alles erlaubt. Jesus hat uns freigemacht. Wir glauben doch an den einen wahren Gott und diese anderen Götter, das ist doch eher alles Erfindung von Menschen. Und wenn wir da Fleisch essen, Fleisch bleibt Fleisch. Ähm, das können wir machen. Alles ist erlaubt. Und damit mit dieser Situation setzt sich der Paulus in diesem ganzen Abschnitt auseinander, aus dem unser Abschnitt ein kleiner Teil davon darstellt. Und wenn ihr das mal in der ruhigen Minute oder ein paar ruhigen Minuten durchlest, dann werdet ihr merken, Paulus sagt so ein klassisches ja, aber er sagt: “Ja, wir sind frei.” Und ja, wir wissen, es gibt nur einen Gott. Und ja, diese ganzen anderen Götter, die gibt’s eigentlich nicht. Und ja, wir glauben an den wahren lebendigen Gott. Wir glauben an Jesus, ja, wir sind freigemacht, aber es gibt Situationen, in denen ist erlaubtes verboten. Und da führt er verschiedene Situationen an. Und ein Beispiel, das er bringt, ist eben unser heutiger Text von einem Wettläufer. Da ist für einen Wettläufer ist manches, was eigentlich erlaubt ist, verboten, weil es seinen höheren Zielen hinderlich ist. Diese Wett Wettläufer, die damals bei den ismischen Spielen mitmachen mussten, die mussten auf Geschlechtsverkehr verzichten, die mussten sich strengen Diät unterwerfen, die mussten trainieren, wie blöd. Und die Dinge, auf die sie verzichtet haben, die waren nicht an sich verkehrt, die waren prinzipiell in Ordnung, aber sie standen ihrem höheren Ziel im Weg. Ich hatte im Gymnasium einen Sitznachbarn, der war jetzt nicht Wettläufer, aber der war viel im Fitnessstudio und sein Ziel war, dass er 100 kg auf der Handelbank drückt und diesem Ziel hat er wirklich alles untergeordnet. Klar, er war regelmäßig trainieren, aber er hat auch bei seinem bei seiner Ernährung hat er sich umgestellt. Er hat manches weggelassen, dafür hat er anderes in rauen Mengen konsumiert. Alles war da drauf ausgerichtet. Er wollte dieses Ziel erreichen und deswegen hat er auf Dinge verzichtet, die an sich erlaubt wären. Bei uns in unserer Gesellschaft gibt es auch vieles, was an uns für sich nicht verboten ist und was gang und Gäbe ist. Und wie gesagt, was nicht prinzipiell verboten ist, ja, du kannst stundenlang durch irgendwelche TikToks durchscrollen. Ja, du kannst regelmäßig auf irgendwelche Partys gehen. Ja, du kannst deine Freizeit damit zubringen, dein Auto zu polieren oder Aktienkurse miteinander zu vergleichen. Das ist alles nicht an sich verboten. Aber dient es dem höheren Ziel, dient es diesem Leben mit Jesus? Hier fordert uns dieses Bild vom Wettläufer darauf dazu auf, diszipliniert zu sein und zwar vom Ziel her zu denken. Was dient diesem Ziel? Es geht nicht darum, dass wir fragen, was ist denn als Christ alles verboten? Das fragt ein Sportler auch nicht. Oh, das darf ich nicht mehr machen und das darf ich nicht mehr essen und oh, die ganze Zeit trainieren. Das fragt er nicht, sondern er weiß, ich will dieses Ziel erreichen. Ich will diesen Saler Kranz bei Spielen gewinnen und deswegen verzichte ich jetzt da drauf. sich ganz natürlich und so sollen auch wir denken von diesem Ziel her. Wir wollen mit Jesus leben. Ja, wir wir wollen dieses Ziel erreichen. Und was dient dem? Lasst uns das machen und was dient ihm nicht, lasst uns das weglassen. Lauf diszipliniert. Eine zweite Sache, die wir von zu einem Sportler lernen können, Lauf zielgerichtet. Paulus gibt sich es selber als ein Beispiel den Korinther in Vers 26. Ich laufe wie ein Läufer, der das Ziel nicht aus den Augen verliert. So ein Läufer, bei dem jetzt gleich der Start losgeht, der weiß, jetzt gilt’s, jetzt gilt’s wirklich, jetzt muss ich konzentriert sein, dass ich das Startsignal nicht verpass, dass ich nicht zu spät loslauf, aber auch nicht zu früh. Bei istmischen Spielen damals gab’s Schläge, wenn man zu früh losgelaufen ist. Und wenn er losgelaufen ist, dann wusste auch jetzt gilt’s. Jetzt muss ich rennen, jetzt kann ich nicht an anderes denken. Jetzt gilt’s. Jetzt gilt’s zu laufen. Macht dir das auch bewusst. Jetzt gilt’s. Es gilt jetzt. Es gilt jetzt, wo auch immer dieses jetzt sein mag. Es gilt in der Schule, genauso wie in der Freizeit. Es gilt heute morgen, Sonntagmgens im Gottesdienst, genauso wie morgen früh, Montagmgen im Bus. Es gilt, wenn du alleine bist, es gilt du mit anderen zusammen bist. Jetzt gilt’s mit Jesus zu leben. Was was bedeutet es konkret jetzt mit Jesus zu leben? Wenn ich sag, ich lebe mit meiner Frau, dann bedeutet es ja nicht, ich habe den Wohnsitz am gleichen Ort gemeldet wie sie. Also bedeutet es auch, aber darin erschöpft sich das Ganze ja nicht. Wir reden miteinander, ich höre ihr zu. Ich sag ihr Dinge von mir. Und genau das bedeutet auch mit Jesus zu leben, dass wir zuhören und dass wir mit ihm reden. Wir tun im Bibellesen, im Gebet, auch im Austausch mit anderen Christen, mit anderen, die auch Jesus nachfolgen. Aber wir hören nicht nur zu im Sinne von, das habe ich jetzt akustisch wahrgenommen, sondern wir hören auch auf das, was Jesus uns sagen möchte. Wir tun das, wozu er uns auffordert. Jesus sagt mal, wer mich liebt, der hält meine Gebote. Das bedeutet eigentlich mit Jesus zu leben, dass wir uns nach dem ausrichten, was möchte Jesus und dass wir jetzt das tun. Lauf zielgerichtet. Jetzt gilt’s nach dem zu leben, was Jesus möchte, mit ihm zu leben in der Beziehung, was hören und reden. Und das Dritte, lauf ganz. Paulus sagt hier: “Ich kämpfe wie ein Boxer, dessen Schläge nicht ins Leere gehen. Ich führe einen harten Kampf gegen mich selbst, als wäre mein Körper ein Sklave, dem ich meinen Willen aufzwinge.” Er gebraucht hier dieses Bild vom Boxer, der zielgerichtet seine Schläge platziert. Und er sagt auch, wer diese Schläge einsteckt, ich führe einen harten Kampf gegen mich selbst. Wörtlich übersetzt steht hier tatsächlich: “Ich verpasse meinem Körper ein blaues Auge.” Das ist wieder eine harte Sprache. Geht’s Gott um Selbstkassteung? hatte Freude dran, wenn wir uns irgendwie weh tun und wenn wir uns quälen. Auch hier denke ich, hilft es weiter, wenn wir dieses Bild vom Sport im Kopf haben. Training und so ein Wettkampf, das kann eine ganz schöne Tortur sein, das kann eine ganz schöne Qual sein. Wenn ihr mal seht, wie so ein Läufer von dem Marathon nach dem Zieleinlauf aussieht, dann merkt ihr, der hat sich gerade gequellt. Aber das ist ja kein Selbstzweck, sondern das hat er gemacht eben wegen diesem Ziel. Und es geht auch nicht einfach darum, dass wir unseren Körper quälen oder dem irgendwie Schmerzen zufügen, sondern wenn Paulus hier vom Körper spricht, dann meint er unser ganzes Leben in dieser Welt, unser Körper ist nun mal das, wie wir in dieser Welt existieren. Und er sagt, mein ganzes Leben in dieser Welt, das soll einem höheren Zweck dienen und diesem höheren Zweck, für den gebe ich mich ganz rein. Da investiere ich mich zu 100%. Für Paulus war dieser dieser Zweck, zum einen, er wollte auch diesen Siegeskranz erreichen. Er wollte am Ziel ankommen bei Jesus. Zum anderen war es aber auch das Ziel, er wollte andere Menschen da mitnehmen. Er wollte Menschen von Jesus erzählen und wollte das Menschen zu Jesus finden. Und darauf darauf hat er sein ganzes Leben ausgerichtet, auch wenn es mal unbequem war. Also lauf ganz, gib dich da ganz rein mit allem, was du bist. Ich wünsche mir, dass wir das mitnehmen, dass ihr das mitnimmt heute aus diesem Gottesdienst und für euer zukünftiges Leben. Ich wünsche aber auch, dass wir alle das mitnehmen aus diesem Gottesdienst, dass wir laufen wie so ein Sieger in dem Wettkampf, dass wir diszipliniert laufen, zielgerichtet und ganz. Ich habe es vorher gesagt. Ich war in eurem Alter, als ich noch mal diese Entscheidung ganz bewusst getroffen habe. Ich möchte mit Jesus leben. Ich möchte für Jesus leben. Und es gab immer wieder diese Durchhänge. Ja, und doch habe ich es immer wieder auch neu festgemacht. Ich möchte es. Und ich sage euch eins, ich habe es nie bereut, gerade in meiner Jugendzeit. Die Zeit, die war so erfüllt, weil sie von dieser grundsätzlichen Entscheidung geprägt war und sie war so gut, dass ich einfach immer wieder dankbar zurückschaue, was Jesus aus meiner Jugendzeit machen konnte. Und das wünsche ich euch, eine Jugendzeit, wo das klar ist. Ich möchte mit Jesus leben. Das ist das, ich glaube, es ist das Beste, was euch passieren kann. Wirklich, es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben, weil er alles gegeben hat. Das ist der Wert von diesem Preis, auf den wir zulaufen. Und deswegen lasst uns diszipliniert, zielgerichtet und ganz laufen. Es lohnt sich Vollgas mit Jesus zu leben. Amen. Ich möchte euch allen kurz ein Z Minuten Zeit geben, wo jeder einfach für sich in der Stille Gott Antwort darauf geben kann, was ihr jetzt einfach mitgenommen habt aus dieser Predigt. Und danach macht ihr dann mit dem Gottesdienst weiter. Ja. Amen. Ja, ich danke unserem Herrn für diesen Gottesdienst, für jeder, der sich mitbeteiligt hat, entweder ähm beim Kanon singen oder beim Predigen oder beim Musizieren oder was auch immer. Vielen herzlichen Dank, dass wir den Gottesdienst gemeinsam feiern durften. Und ich möchte euch erinnern an den Start, wie wir begonnen haben. Sonntag ist der erste Tag der Woche. Wir gehen jetzt weiter. Vergesst, was da hinten ist, lernt daraus. Aber wir gehen in eine neue Woche, neu motiviert mit dem, was wir heute gehört haben und jagen dem Ziel zu. Lasst uns aufstehen, wir wollen noch ähm den Segen. Und ich möchte euch zusagen, der Herr segne euch, damit auch ihr einst mit Paulus einstimmen könnt. 2. Timotheus 4 ab Vers 7. Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich habe den Lauf vollendet. Ich habe den Glauben bewahrt. Fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir zugeteilt, mir Vergeltung gegeben wird an jenem Tag. Nicht allein aber mir, sondern euch allen, die seine Erscheinung lieben. Streckt euch aus nach vorne. Jagt seiner Erscheinung nach, seiner Gegenwart, ihn zu lieben. Einen gesegnen Gottesdienst. Nein, einen gesegneten Sonntag.

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Datum: 27.07.2025

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