Unterwegs in… Bergpark Wilhelmshöhe, Kassel – Wasserspiele, Weltkultur & Muskelkater

[Musik] ah hier ist jeder Atemzug einen Taler Wert so schwärmte einst Bismarks Leibarzt Dr ernst Schweninger und tatsächlich wer den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel besucht merkt schnell hier atmet man nicht nur frische Luft sondern auch Geschichte Kunst und jede Menge beeindruckende Gartenarchitektur zwischen dichten Wäldern Barocken Wasserspielen und dem Blick auf das majestätische Schloss Wilhelms Höhe fühlt man sich ein bisschen wie in einem Märchen oder zumindest in einem sehr gelungenen Landschaftsgemälde kein Wunder also dass dieser Ort seit dem Jahr 2013 zum UNESCO Welterbe zählt der Bergpark Wilhelmshöhe gilt als einer der außergewöhnlichsten Landschaftsparks Hessens und als größter Bergpark Europas [Musik] zu Beginn des 18 jahrhunderts hatte Landgraf Karl von Hessenkassel eine klare Vorstellung am Hang des Habichtswaldes sollte kein gewöhnlicher Garten entstehen sondern ein barockes Gesamtkunstwerk ab dem Jahr ließ er die gewaltige Kaskadenanlage und das sogenannte Oktogon errichten besser bekannt als Riesenschloss ganz oben die über 8 m hohe Herkules Statue Symbol für Macht Muskeln und monumentale Selbstinszenierung bis heute prägt sie das Bild des Bergparks Wilhelms Höhe und das nicht gerade dezent [Musik] [Musik] 1717 war die Statue fertig und seitdem tront das Wahrzeichen Kassels auf dem Gipfel des Karlsberges 530 m über der Stadt die monumentale Herkulesstatue bildet den krönenden Abschluss der eineinhalb kilometer langen Kaskadenanlage und ist zugleich Ausgangspunkt der berühmten Wasserspiele 8,30 m hoch und eine Schuhgröße von eineinhalb Metern diesen Herkules kann man auch aus der Ferne nicht übersehen insgesamt bringt es das Bauwerk auf eine stolze Höhe von 71 m [Musik] den Besuch im Bergpark beginnt man am besten oben am Besucherzentrum direkt beim Herkules so lässt sich der Weg durch den Park bequem Berg abgestalten bei rund 240 Hektar Erkundungsfläche sicher keine ganz schlechte Idee eintrittskarten für die Aussichtsplattform die Löwenburg und das Schloss Wilhelmshöhe gibt es im praktischen Kombiticket einmal zahlen alles inklusive die Löwenburg selbst kann allerdings nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden auch die lässt sich direkt im Besucherzentrum buchen oder bequem vorab online reservieren im Inneren des Oktogons wartet ein kleiner Überraschungseffekt und das im wahrsten Sinne des Wortes zwischen steinernen Säulen sitzt Pan der Hirtengott aus der griechischen Mythologie ganz entspannt mit seiner Flöte als hätte er den ganzen Bergpark selbst komponiert links und rechts von ihm die Göttin der Zwietracht Eris nicht unbedingt für gute Laune bekannt und Chronus der Herr der Zeit inklusive Sanduhr eine kleine Lektion in Mythologie und Vergänglichkeit oder kurz gesagt erst Musik dann Streit dann läuft die Zeit ab und dann wird es plötzlich nass denn hier verstecken sich die berühmten Wexierwasserspiele wasserfontänen die ganz unerwartet lossprudeln wer nicht aufpasst wird schneller Teil des Spektakels als ihm lieb ist die Besucher hier haben das Prinzip schnell verstanden pan spielt und alle anderen laufen [Musik] der Abstieg über die Barocken Kaskaden führt über insgesamt mehr als 1000 Stufen 535 links 539 rechts warum es vier Stufen Unterschied gibt das bleibt das kleine mathematische Rätsel der Barocken Gartenkunst drei ovale Wasserbecken unterbrechen den Weg nicht nur zur Zierde sondern als Teil eines ausgeklügelten Systems denn die berühmten Wasserspiele des Bergparks funktionieren bis heute genauso wie vor über 300 Jahren ganz ohne Pumpen ganz ohne Technik von heute allein durch natürliches Gefälle und den Wasserdruck aus den höher gelegenen Sammelbecken 750 Kubikmeter Wasser rauschen bei jeder Vorstellung allein durch natürlichen Druck über alle Stationen noch bleibt es ruhig doch die Wasserspiele kommen ganz bestimmt [Musik] der Steinhöfer Wasserfall entstand im Jahr 1793 benannt nach Karl Steinhöfer dem Architekten der historischen Wasserkünste er stellt einen Steinbruch da der wegen Wassereinbruchs aufgegeben wurde jedoch extra geschaffen um das Wasser hier spektakulär in Szene zu setzen doch selbst wenn gerade kein Tropfen fließt flüstert der Romantiker in uns und wenn das Wasser schweigt spricht die Landschaft für sich [Musik] wir folgen dem Weg der Wasserspiele folgen dem Weg des Wassers ja es ist noch keines zu sehen aber keine Sorge es wird kommen versprochen [Musik] seit über 300 Jahren bahnt sich nun schon das Wasser hier im Park seinen Weg vom Herkules über die Kaskaden den Steinhöfer Wasserfall die Teufelsbrücke und das Aquedukt bis hinunter zum Schlossteig hier lässt der Wasserdruck die große Fontäne über 50 m in die Höhe schießen dieses Schauspiel ist Abschluss und Höhepunkt der Wasserspiele und das funktioniert bis heute allein mit Schwerkraft cleveren Rohren und einer guten Portion Barocker Physik [Musik] dabei ging es nie nur ums Spektakel die Landgrafen von Hessen Kassel ließen so ganz nebenbei auch ihre Macht demonstrieren mit ordentlich Wasserwucht denn in der Barockzeit zeigte man Größe nicht nur mit Palästen und Prunk sondern auch mit der Beherrschung der Elemente ein kontrollierter Wasserfall eine sprudelnde Fontäne das war damals mehr als Gartenkunst das war eine klare Ansage seht her selbst die Natur gehorcht hier unserem Willen dass das Ganze bis heute funktioniert allein mit Wasserdruck und Gefälle dürfte die alten Herrscher vermutlich ziemlich stolz gemacht haben [Musik] heute bestaunen tausende das Schauspiel immer mittwochs sonntags und an Feiertagen vom 1 mai bis 3 oktober und wer dem Wasser bis zum Schloss folgt hat am Ende nicht nur 2,3 km in den Beinen sondern weiß auch warum wasserfeste Schuhe manchmal keine schlechte Idee sind [Musik] vom Aquedukt geht es weiter Richtung Fontänenteich vorbei an Bäumen die hier schon standen als Napoleon noch Europa umsortiert hat teile des Parks sind über 200 Jahre alt und das sieht man auch der Bergpark selbst ist ein Stück Gartengeschichte zum Durchwandern vom kleinen Klostergarten über Barocke Prunkachsen bis hin zum englischen Landschaftsgarten hier hat jede Epoche ihre Spuren hinterlassen ein Spaziergang durch die Jahrhunderte mit ordentlich Höhenmetern inklusive [Musik] ab 1786 ließ Landgraf Wilhelm I der spätere Kurfürst Wilhelm II das Schloss errichten natürlich nicht irgendwo sondern als Blickfang mitten im Park der Name Wilhelms Höhe wenig überraschend wenn man weiß wer hier das Sagen hatte im Laufe der Jahre wurde das Schloss Residenz Sommerfrische Museumsbau und kurioserweise auch königliches Gefängnis nach dem deutsch-französischen Krieg quartierte man hier von September 1870 bis März 1871 Kaiser Napoleon den II ein standes hinter Schlossmauern für ihn hieß es also einmal Kassel aber bitte mit Hausarrest und für alle die es kaiserlich mögen auch Kaiser Wilhelm und Kaiser Wilhelm II verbrachten hier ihre Sommer samt Hofstadt und Dackel letzterer liegt übrigens im Park begraben nur für den Fall dass jemand auf seiner Parkrunde nach der Grabstelle suchen möchte [Musik] wer den Bergpark Wilhelms Höhe besucht darf die Löwenburg nicht auslassen petoresk fast wie ein riesiges Spielzeug und doch nichts weiter als eine meisterhaft getarnte Schummelburg gebaut ab 1799 als künstliche Ruine von Landgraf Wilhelm dem ist sie quasi die erste Fake News des Barock ruinenromantik war damals total angesagt und was beeindruckt mehr als eine Burg die aussieht als hätte sie schon ein paar Jahrhunderte hinter sich die Löwenburg ist also Halbmittelalter Halb Theaterkulisse mit der genialen Absicht Eindruck zu schinden ganz ohne echten Verfall kurz gesagt hier trifft Historie auf Inszenierung und beides macht richtig Spaß [Musik] geplant wurde die Löwenburg von Hofbaumeister Heinrich Christophus der die kühnen Vorstellungen von Landgraf Wilhelm dem in Stein gießen durfte drinnen setzt sich das Spiel mit dem Schein nahtlos fort keine Kargen Rittergemächer sondern ein echtes Lustschloss samt fürstlichen Wohnräumen edlen Möbeln wertvollen Gemälden Gläsern Bronzen und einer beachtlichen Waffensammlung nur falls doch mal ein Ritter vorbeikommt auch die Bücher sind nicht echt holzgestelle die mit Ledereinbänden bezogen wurden gaukeln uns erhabenes Wissen vor bildung nicht zum Nachschlagen nur zum Anschauen gleiches Spiel bei den Türen und Vertäfelungen was hier aussieht wie feinstes Kirschholz Buche oder Eiche ist in Wahrheit nur kunstvoll bemaltes Holz einfacher Herkunft ein Trick der den Geldbeutel schont aber fürs Auge trotzdem Eindruck macht [Musik] [Musik] ganz anders der Fußboden zumindest im Damenbereich ist der nämlich noch original erhalten und tatsächlich echt und hier hat man sich das Bemalen lieber gespart schließlich wurde der Fußboden täglich mit Füßen getreten beheizbar war die ganze Pracht allerdings nicht das machte die Löwenburg zur waschechten Sommerresidenz die für Gesellschaft zog sich im Winter lieber in angenehmere Gefilde zurück während die Dienerschaft hier das ganze Jahr über Stellung hielt die durften sogar ein wenig heizen aber nur in den Wirtschaftsräumen die Zieröfen in den Wohnräumen waren eben mehr fürs Auge als fürs Wohlbefinden sogar ein Burggarten ein Weinberg und ein Turnierplatz gehören dazu stil echt inszeniert ganz nach Barocker Manier mehr Schein als Sein dafür umso prachtvoller betreten lässt sich das Schmuckstück allerdings nur im Rahmen einer Führung wer also einen Blick hinter die Burgmauern werfen will sollte besser vorab reservieren sonst bleibt’s beim Blick von außen die Löwenburg war von Anfang an als romantischer Rückzugsort gedacht samt künstlichem Verfall sogar beim Baumaterial wurde getrix der poröse Tuffstein aus dem Habichtswald lässt die Mauern künstlich gealtert erscheinen gewollter Verfall Stein für Stein doch auch die echte Zeit hat ihre Spuren hinterlassen im Zweiten Weltkrieg wurde der Bergfried stark beschädigt jahrzehntelang tronte er als Ruine über der Burg bis er zwischen 2013 und 2022 aufwendig rekonstruiert wurde heute kann man die Aussicht von dort wieder genießen und den Blick über den Bergpark und Kassel schweifen lassen kurfürst Wilhelm hat die Burg übrigens nicht nur gebaut er ist auch geblieben in der Gruft unter der Burgkapelle fand er im Jahr 1821 seine letzte Ruhest und wenn einem das Ganze irgendwie bekannt vorkommt kein Wunder die Löwenburg diente schon öfter als Filmkulisse von historischen Klassikern bis zu modernen Krimmis kein Wunder bei dem Setting eine perfekte Schummelburg für Ritterträume Lustschloss Fantasien und ein bisschen royalen Pomp [Musik] äh Verzeihung aber sagten Sie da nicht etwas von Wasserspielen die hier noch immer stattfinden oh Dr schweninger ganz recht und Sie haben Glück heute zum Sonntag starten diese gleich um 14:30 Uhr sie sollten sich beeilen damit sie das Spektakel nicht verpassen [Musik] die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe locken jedes Jahrtausende Besucher an nicht alle auf einmal aber es kann schon einmal richtig voll werden besonders an sonnigen Tagen das Schauspiel beginnt am Herkules von dort bahnt sich das Wasser seinen Weg bis hinunter zum Schlossteig dem Lack und fließt dann in die Fuld jedes Wasserbild dauert etwa 10 Minuten das große Finale steigt gegen 16 Uhr also festes Schuhwerk nicht vergessen und dem Lauf des Wassers einfach folgen [Musik] 14:30 Uhr pünktlich wie E und je die Wasserspiele starten direkt am Herkules sprudelt es los fontänen im Artischockenbecken das Wasser pletschert über die Kaskaden und unten am Riesenkopfbecken bekommt selbst der starke Herkules gegen Wasser 12 m hoch schießt ihm die Fontäne aus dem Mund des steinernen Giganten entgegen links ein Faunen rechts ein Zentauer Blasen zum Start ganz ohne Lautsprecher nur mit Wasserdruck wer das hört weiß jetzt heißt es dem Wasser hinterher oder vorweg wenn man trockene Füße behalten will [Musik] weiter geht’s am Steinhöfer Wasserfall um das Wasser der Drusel bis hier in den mittleren Teil des Parks zu leiten legte man eigens diesen Hang an mit Kaskaden Steinbruchoptik und jeder Menge Inszenierung die Geschichte vom verlassenen Steinbruch klingt romantisch tatsächlich wurde das Ganze genauso geplant um die Urgewalt des Wassers spektakulär in Szene zu setzen und wer aufmerksam schaut entdeckt vielleicht die Wassermeister sie öffnen und schließen Ventile ganz diskret aber mit großer Wirkung denn ohne sie bliebe hier alles trocken sobald alles vorbereitet ist übernimmt die Natur das Wasser überströmt den Hang und bahnt sich seinen Weg unaufhaltsam wie seit Jahrhunderten [Musik] weiter fließt das Wasser unter der Teufelsbrücke hindurch direkt in den rund 10 m tiefer gelegenen Höllenteich angelegt wurde das Ganze im Jahr 1792 von Heinrich Christophusso das schmiedeeiserne Geländer kam erst später dazu zu Jussos Zeiten war das Geländer noch aus schlichtem Holz dämonensicher vermutlich trotzdem und schon die nächste Station das Aquedukt gebaut von 1788 bis 1792 natürlich wieder nach den Plänen von Heinrich Christoph Jusso die römischen Wasserleitungen standen parte aber hier wollte man noch eins drauf setzen ein künstlicher Wasserfall der aussieht als wäre das Bauwerk uralt und irgendwann dramatisch eingestürzt nach dem 14 bogen ist Schluss ab da stürzen sich die Wassermassen rund 30 m in die Tiefe die Römer hätten es vermutlich effizienter gebaut aber ob es auch so mal gewesen wäre [Musik] doch noch fehlt das große Finale auf dieser Wasserreise die große Fontäne [Musik] und da ist sie stolz und prächtig steigt sie empor das Wasser dafür stammt aus dem sogenannten Fontänenreservoir das rund 80 m höher im Park liegt von dort läuft es durch eine Leitung direkt zur Felseninsel im Teich doch bevor es losgeht wird der Fontänenkopf unten verschlossen die Leitung füllt sich vollständig mit Wasser und sobald genug Druck aufgebaut ist löst ein Mechanismus den Deckel das Ergebnis: Der geballte Wasserdruck katapultiert die Fontäne spektakulär aus der Felseninsel über 50 m empor ein Anblick der schon vor Jahrhunderten für offene Münder sorgte und das bis heute zuverlässig tut [Musik] zweifellos sind die Wasserspiele das Highlight eines Parkbesuchs doch wer glaubt damit alles gesehen zu haben der irrt gewaltig abseits der großen Schauplätze warten stille Wege verwunschene Plätze und versteckte Aussichtspunkte wussten Sie dass im Park früher sogar exotische Tiere gehalten wurden löwen Affen Kängurus fast wie ein kleiner kurfürstlicher Zoo heute begegnen uns Eichhörnchen Enten und ab und zu ein PV das ist zwar nicht mehr so spektakulär dafür aber deutlich ungefährlicher übrigens schon vor 200 Jahren wusste man wie man Herzen höher schlagen lässt ein romantischer Spaziergang unter alten Bäumen ein verstecktes Bänkchen mit Blick ins Grüne und schon war die Hofdame hin und weg funktioniert heute bestimmt immer noch vorausgesetzt sie haben den richtigen Blick und vielleicht ein bisschen Picknick dabei [Musik] abseits von Fontänen Herkules und Schloss verstecken sich im Bergpark viele grüne Überraschungen was auf den ersten Blick wild aussieht ist in Wahrheit genau geplant schon vor über 200 Jahren ließ Landgraf Wilhelm hessenkassel später Kurfürst Wilhelm exotische Bäume aus aller Weltpflanzen Mammutbäume Zedern nordamerikanische Nadelbäume ein grünes Statement das bis heute zu beeindrucken weiß denn der Bergpark ist längst mehr als bloß historisches Freilichtmuseum zwischen Kaskaden und Schloss wird das ganze Jahr über Programm geboten für Kunstliebhaber Genießer und alle die sich nach viel Grün sehnen jährlich schlendern rund 800.000 Besucher durch seine Alleen zum Staunen erkunden und erholen wer nur mal eben vorbeischaut verpasst was der Bergpark Wilhelmshöhe ist kein Spaziergang sondern ein kleines Abenteuer für das man gern ein zwei Tage einplanen sollte bei über 240 Hektar und mehr als 1000 Stufen melden sich am Ende garantiert die Füße muskelkater inklusive Fitnessstudio brauchen sie hier nicht mehr es bleiben vor allem grandiose Erinnerungen herkules der seit über 300 Jahren bin der Boss schreit die Wasserspiele ohne Strom und die Löwenburg eine Fake Ruine mit viel Theater ziehen Sie feste Schuhe an nehmen Sie Zeit mit und genießen Sie Geschichte Natur und ein bisschen königlichen Bling Bling bleibt nur noch die Frage wann kommen Sie vorbei เฮ [Musik]

🌿 Bergpark Wilhelmshöhe – wo Wasser, Weltkultur & Höhenmeter aufeinandertreffen! 💦🏰

Mitten in Hessen thront er über Kassel: Der Bergpark Wilhelmshöhe – größter Bergpark Europas, UNESCO-Weltkulturerbe und Schauplatz der legendären Wasserspiele.
Von der imposanten Herkules-Statue über spektakuläre Kaskaden bis zur Löwenburg mit Fake-Ruinen-Charme – hier treffen Natur, Geschichte und barocke Inszenierung aufeinander.

Und das Beste: Die Wasserspiele funktionieren seit über 300 Jahren – ganz ohne Strom, nur mit Wasserdruck und Schwerkraft. Was damals Macht demonstrierte, sorgt heute für staunende Gesichter und (manchmal) nasse Schuhe. 😉

Zwischen Mammutbäumen, versteckten Pfaden und lauschigen Plätzen lässt sich der Park herrlich erkunden – Muskelkater und Fernweh inklusive.

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🔗 Mehr Infos:

Offizielle Seite des Bergparks Wilhelmshöhe:
➡️ https://museum-kassel.de/de/bergpark-wilhelmshoehe

Infos zu Kassel Tourismus:
➡️ https://www.kassel.de/tourismus

💧 Verlauf & Zeiten der Wasserspiele im Überblick:
Die Wasserspiele finden immer mittwochs, sonntags und an Feiertagen statt.
Das Wasser startet unterhalb des Herkules und bahnt sich talwärts seinen Weg bis zum Schloss Wilhelmshöhe — auf rund 2,3 Kilometern.
Jede Station wird nacheinander inszeniert, genug Zeit also, um gemütlich mitzuwandern:

🕰️ 14:30 Uhr — Start an den Kaskaden, direkt unterhalb des Herkules
🕰️ 15:05 Uhr — Steinhöfer Wasserfall
🕰️ 15:20 Uhr — Teufelsbrücke
🕰️ 15:30 Uhr — Aquädukt
🕰️ 15:45 Uhr — Das große Finale: Die Fontäne (bis ca. 16 Uhr)

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🗂️ Kapitelübersicht:
00:00 Bergpark Wilhelmshöhe – Europas größter Bergpark
01:27 Willkommen am Herkules
02:25 Die Kaskaden – 535 Stufen voller Geschichte
03:24 Die Wasserkunst – Vom Herkules bis zum Neptunbassin
09:30 Schloss Wilhelmshöhe – Zwischen Antike und Kurfürsten
10:41 Die Löwenburg – Schummelburg der Spitzenklasse
15:29 Das große Wasserfall-Spektakel – Start am Herkules
17:27 Blick auf den Steinhöfer Wasserfall
18:17 Teufelsbrücke und Aquädukt
19:37 Die große Fontäne – Grande Finale der Wasserkünste
20:22 Die historischen Gärten
22:30 Fazit – UNESCO-Welterbe in Kassel entdecken

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