Wanderung Burgwaldpfad – Von Kriegerdenkmal Sarnau zur Burgruine Mellnau | Teil 3

[Musik] Das Soldatenkmal hier ist für die gefallenen ja des ersten und zweiten Weltkrieges, die mit Sicherheit hier aus dem Ort kam, ist ja in vielen Ortschaften ganz normal, dass man da ja den Soldaten ehrt, die auch hier gefallen sind oder nicht hier direkt, sondern meistens an den Fronten gefallen sind, die aus den Dörfern kam. Ja, hier wieder die LAN, die wir vorhin von der Bruine auch schon gesehen haben. Ja, war bloß ein kleiner Abstecher hier durchs Dorf durch. gehört zum Wanderweg dazu, außer das Kriegerdenkmal, das Dörfchen Sahnau werden wir jetzt aber gleich wieder verlassen und folgendes ein wenig der LAN, den Fluss, den wir jetzt auch schon gesehen haben. Ja, von der Boruine oben aus und jetzt geht’s hier ein bisschen am Flüsslern lang. Sehr schön. Also, was man wirklich jetzt schon sagen kann, der Weg ist wirklich richtig gut ausgeschildert. Also, man hat gefühlt alle 10 bis 20 m äh ja, eine Hinweis an Schildern, an Bäumen, wie auch immer. Also, man kann sich ja eigentlich nicht verlaufen, wenn man ja natürlich komplett blind durch die Welt geht, dann vielleicht, aber unter normalen Umständen ist das Verlaufen hier unmöglich. เฮ [Musik] เฮ [Musik] Ja, sieht gerade irgendwie komisch aus. Der Wanderweg geht hier irgendwie durch eine Bahnstrecke durch. Ja, hier oben laufen die Schienen lang und hier unten geht’s runter drunter. Ja, okay. Ich hoffe, jetzt fährt nicht der Zug hier lang. Keine Ahnung, ob die überhaupt noch aktiv ist. Die Strecke sieht aber so richtig rostig aus, das Ding. So, beim Wandern kommen auch immer wieder in Gespräche, was ja auch wirklich schön ist. Ich habe h gerade auch ein Wanderer, regionalen hier getroffen gehabt, mit dem kurz geplaudert gab, weil interessieren wollte, ob die Gleisanlage hier noch, weil die Brücke, wo wir gerade durchgekrochen sind, so alt aussieht und tatsächlich stammt die Gleisanlage hier von ca. 1890 und die Brücke wohl auch. Und ähm deswegen ich habe vorhin, ich weiß nicht, ob ich es gefilmt habe, äh verschiedene Hinweisschilder gesehen und zwar betrifft es diesen Hügel da hinter mir. Ähm der ist voll noch oder relativ viel Munition, Munition durch Bombenabwürfe von den Alliierten, denn diese Brücke, die wir gerade gesehen haben, sollte ja komplett wegbombardiert werden. Dadurch ist dort viel noch in den Bergen verstreut. Letztes Jahr gab’s ja wohl eine 500 kg Bombe und dann hat mich natürlich interessiert, also was jetzt wichtig war an der Brücke und zwar war das eine Brücke, wo der Zugverkehr lang ging für Rüstung und so weiter Richtung Frankenberg und zwar in Frankenberg, wo wir morgen dann ankommen, hoffentlich. Ähm, da war wohl Rüstungsindustrie der deutschen Wehrmacht und daher sollte die Nachschublinie hier an dieser Strecke ja verhindert oder behindert oder verhindert werden und daher gab es auch oder gibt’s immer noch sehr viel Munition hinter uns in den Bergen in Form von ja Bomben, die abgeworfen wurden. Ja, ist jetzt irgendwie der erste Abschnitt, der nicht so ganz konkret bei Komestens ist. Die Ausschilderung zeigt glaub ein bisschen anders lang, aber ich nehme jetzt hier das, was Kom zeigt, querfeld ein. macht eh mehr Spaß. Ja, komisch. Also mit dem Weg, der hier bei Komut angezeigt wird, wenn ich den so richtig laufen würde, soll h auf jeden Fall an diesem Flüssling, das ist nicht mehr die Laden, der sondern der heißt Moment Wettschaft. Äh ja, keine Ahnung. Lauf jetzt trotzdem h einfach querfeld ein. Zumindestens ist das die Route, damit man glaubt, dass ich h nicht bescheißen will. Aber da ist auch wieder ein Weg, glaube ich. Die ganze Zeit war hier gar nichts, einfach nur Acker. Und ich glaube, jetzt haben wir wieder was gefunden. Ist wahrscheinlich auch, weil hier eine Baustelle ist. Also hier wird ja scheinbar eine Brücke komplett neu gebaut oder wurde neu gebaut. Vielleicht kam lag’s daran. [Musik] [Musik] So, wir durchqueren jetzt das Örtchen Göttingen, nicht zu verwechseln mit der Stadt Göttingen in Niedersachsen. Da scheint hier wieder ein kleines rustikales Bauerndörfchen zu sein. Also vorhin das Dorf, wo ich durchgekommen bin, war ja auch echt echt schön schön alter Fachwerk, alte Höfe und denke mal, hier wird’s jetzt, wenn ich das so sehe, genauso aussehen. Ich filme halt immer ungern in Ortschaften wegen den Privat Häusern und so weiter, aber ja, sieht auf jeden Fall ganz ganz nett aus. So, wir sind aus dem nächsten Örtchen wieder raus und jetzt genau ungefähr bei Kilom 16 angekommen. Also Kilm 16 vom Burgwaldpfahrt und nicht von der Gesamtstrecke, denn wir sind ja in Marburg schon bisschen rumgelaufen. Ich schätze mal, dass wir so bei 17, 18 jetzt insgesamt sind und ja, ein bisschen müssen wir noch ein bisschen müssen wir noch mal 15 16 km haben wir heute noch vor uns. Also, die Hälfte ist etwa durch, aber es kommt d auch noch was Schönes. Ich habe schon auf der Karte geguckt, wo wir ungefähr dann abbiegen zur Unterkunft und eine schöne Burg bzw. Bruine werden wir heute auf jeden Fall noch sehen. เฮ [Musik] So, Frankenberg nur noch 37,4 km, wo wir morgen dann als Zielort hinkommen. Zwischendurch kommt jetzt hier noch die Einfallshcke und Oberrospfe. Mhm. Also unsere Burg ist noch nicht ausgeschildert, aber die kommt ja nach den Ortschaften, glaube ich. Also so ungefähr 10 km bis zur Bruine sind es noch. Ja, Wanderkatze am Start. So, die Sonne ist mal wieder da. Ja, die Katze ist gerade wieder abgehauen. Schade. Hät mich gefreut über die Gesellschaft der Katze. Wäre ein guter Gesprächspartner gewesen. Die hätte ich volltexten können die ganze Zeit und die hätte nicht geantwortet. Optimal. Nein, Quatsch. Ich mag Gespräche natürlich mit antworten, aber die Katze so hätte ruhig mitkommen können, hätte ich mein wegen hinten rufsetzen können und dann wären wir losgemarschiert hier. Aber gut, sie wollte wohl nicht mit mir laufen. Schade. [Musik] [Gelächter] [Musik] Ja, hier irgendwie mit einem Wald zwei Pferde. Keine Ahnung, ob die jetzt so glücklicher aussehen. Keine Ahnung. Bin kein Pferdealter. Kann ich nicht einschätzen, ne? Sieh aus wie ein Zebra. [Musik] Irgendwie sieht das Pferd nicht so glücklich aus. Sie irgendwie als Zebra verkleidet, aber irgendein Grund keine Ahnung. K mich jetzt nicht so mit Pferdehaltung aus, ob das so optimal ist. Was los? H ja, Zebra, bitte nicht füttern, bitte keine gutgemeinte Karotte, Apfelbrot oder sonstiges füttern. Es handelt sich hier um zwei kranke Pferde, die kein Zucker oder Fruktan fressen dürfen. Ah, anschauen. Okay, alles andere bitte unterlassen. So, die ersten 20 km sind rum von ja, insgesamt, wenn ich die Zusatzwege nehmen, 60, also ein Drittel haben wir rum. Für heute sind es noch in etwa ja 5 6 km bis zur nächsten Burg bzw. Bogruine und von da aus dann zur Unterkunft noch mal 4 km. Also so 10 km haben wir heute noch. Ja, bleibt halt auf jeden Fall hier enorm abwechslungsreich in der Natur. Also, wir haben kleine Aufstiege, größere Aufstiege, Abstiege, wir haben Mischwald, wir haben Laubwald, wir haben Nadelwald, also und eine gute Auschilderung hier weiterhin. Ich muss sagen, gefällt mir wirklich sehr, sehr gut. Es war halt noch eine Region, wo ich noch gar nicht war. Also, das ist ja auch eine Sache gewesen, was ich dieses Jahr mal ein bisschen intensiver gehen wollte und ja, es hat hier auch wieder seinen eigenen Scham, wie jede Region in Deutschland irgendwie. Also, es gibt jetzt nicht das, wo ich sage, das ist auf jeden Fall das geilste. Es gibt überall wirklich Top Region zum Wandern und muss sagen, dass ich klar, ich wandere schon speziell ein paar Gegenden öfter, was aber manchmal eher mit der Entfernung zu tun hat. Aber wenn ich sagen würde, ich hätte überall den gleichen Abstand, würde ich wahrscheinlich überall einfach wandern gehen, weil es halt so Facetten und ja, weil es einfach so facettenreich ist in Deutschland wandern zu gehen und dadurch findet man so viele Orte, also nicht nur von der Natur her, sondern auch von der Geschichte, was mich ja am meisten interessiert, ja eine Mischung immer zu haben aus Geschichte und Natur, dass man da schöne Abwechslung hat und ja, das finde ich hier bisher sehr, sehr gut, muss ich sagen. Wir hten jetzt ja wirklich schon einiges gesehen und ich kann euch sagen, es kommt noch einiges, zumindest das, was ich beim Wanderplan gesehen habe, was kulturhistorisch, aber allgemeinhorisch mit Sicherheit sehr sehr interessant werden dürfte. [Musik] Wir kreuzen jetzt gleich das nächste Dörfchen hier. Ich breche es wahrscheinlich verkehrt aus, aber kann es nicht ändern. Ist halt schon ein Dorfname, die ich nicht so ja auf dem Schirm habe. Äh wie das genau ausgesprochen werden soll. Oberrospfe, ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen mit PH. Äh ja, hier geht’s kurz durch und dann, ich glaube, man sieht schon da hinten, ich glaube, da sehe ich auch schon einen Turm. Dort drüben in die Richtung. Da hinten ist glaube ich der Ort mit der Bogruine. Also wir müssen jetzt hier den ganzen Bergkam [Musik] noch rüber bisen hin. Ja, ist noch ein paar Kilometer, aber gut. Wir haben heute gut geschafft schon. Wir haben schon gut geschafft da hinten. Das wird sein. Geh ich stark von aus. Auf dem anderen Hügel da drüben. So, jetzt durchqueren wir erstmal das Örtchen hier. [Musik] So, von hier aus sind es noch exakt 30 km bis Frankenberg von dieser Stelle aus, aber es gibt hier tatsächlich recht viele so eine Wanderwege, die alle so auf Märchenebene sind. Wir werden morgen zum Thema Märchen noch was erfahren. So, Jungs und Mädels, die 25 km haben wir heute auch schon voll. Jetzt ist es auch nicht mehr weit. Ich schätze mal noch 2 km bis zur Burg in etwa. Ja, dann sind wir bei 27 und dann geht’s weiter zur Unterkunft. Ja, auf die Burg bin ich wirklich gespannt. Hab da einiges vorab gelesen, schon mal ein bisschen gehabt, aber jetzt geht’s gleich hier noch mal auf jeden Fall Berg auf irgendwo und dann sind wir da in Melnau. Melna? Ja, Melnau. [Musik] M. [Musik] Hallo. [Musik] Die Burg Melnau wurde um 1248 von Erzbischof Siegfried den II von Mainz zur Behauptung seiner Herrschaft in diesem Gebiet errichtet. Als nahezu unbezwingbares Bollwerk errichtet, konnten die Ritter und Lehsherren, die im Dienste des Erzbischofes standen, den Verkehr zwischen den landgreiflichen, Bogenstädten Marburg und Frankenberg kontrollieren. Ebenso die im Tale verlaufenden Handelsstraßen wie die Weinstraße, die von Frankfurt über Wetzler, Wetter nach Frankenberg und weiter nach Niedersachsen führte, ferner eine Abzweigung der Kölner Thüringer Handelsstraße, der sogenannten Selzerweg, der durch den Burgwald verliegt. Im Jahr 1464 ging die Burg als Pfandschaft an die hässischen Landgrafen über und verlor nun bald ihre strategische Bedeutung. Nachdem Philip der Großmütige 1547 den schmalkaldischen Krieg verloren hatte, mussten die militärischen Anlagen der Burg zerstört werden. So, jetzt bin ich be der Burgruine Melnau. Ich muss dazu sagen, ich habe h gerade ein paar Einheimische getroffen gehabt und die haben mich auf dem Bier eingeladen oder zwei. Äh ja, war aber richtig entspannt, richtig schön, muss ich sagen, dass hier die Einhechen wirklich so entspannt sind. Und ja, hier ist jetzt die sind hier die Reste der Bogruine. Wirklich wirklich sehr sehr schön. Man kann den Turm leider nicht mehr betreten, der ist wohl baufällig und man hat Angst davor, dass da die Mauerstücke zusammenbrechen. Daher ist das nicht möglich, da noch mal hochzugehen. Aber ansonsten beeindruckend. Also wirklich auch eine sehr schöne Landschaft die Aussicht. Melden hier und dann sehen wir hier die anderen Dörfer. Irgendwo da hinten muss ich auf jeden Fall hin. Da ist meine Unterkunft. Knapp 3 km, 3 4 km sind jetzt noch. Werden wir jetzt auch gleich loslaufen. Dann ist das jetzt hier auch die Abmoderation für den ersten Teil des Bogenwaldstiegs. Wir sehen uns dann im zweiten Teil wieder. Im zweiten Teil wird es eine alte keltische Siedlung geben, die wirklich uralt ist. Danach soll dann wohl Bonfatius da gewesen sein und wir werden auch vieles vieles anderes sehen. Unter anderem auch das Gebäude, was als Zeichengrundlage für Hänsel und Gretel bei den Gebrüder Grim gegolten haben soll. Also viel Spaß beim zweiten Teil dann schon mal. Bis dahin euer Sebastian.

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