KZ Buchenwald
KZ Buchenwald – Historische Fakten und Einordnung
Das Konzentrationslager Buchenwald wurde 1937 von den Nationalsozialisten auf dem Ettersberg bei Weimar errichtet. Es gehörte zu den größten Konzentrationslagern im Deutschen Reich. Bis zur Befreiung durch die US-Armee im April 1945 waren hier mehr als 250.000 Menschen aus über 30 Nationen inhaftiert.
Die Häftlinge – darunter politische Gegner, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und viele andere – wurden unter schwersten Bedingungen zur Zwangsarbeit herangezogen. Hunger, Krankheiten, Gewalt und Misshandlungen prägten den Lageralltag. Zehntausende Menschen verloren hier ihr Leben.
Besonders berüchtigt war das Lagertor mit der Inschrift „Jedem das Seine“, das von innen sichtbar angebracht war. Dieser zynische Spruch verdeutlicht die menschenverachtende Haltung des NS-Regimes und wurde für die Häftlinge beim täglichen Ausmarsch zur Zwangsarbeit zum ständigen Symbol der Demütigung.
Heute ist das ehemalige KZ Buchenwald eine Gedenkstätte. Sie erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus und dient als Mahnung, dass sich Verfolgung, Diskriminierung und Gewalt niemals wiederholen dürfen.
🔗 Weiterführende Informationen
Offizielle Website der Gedenkstätte Buchenwald: https://www.buchenwald.de
Informationen bei der Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/themen/ns-zeit/gedenkstaetten/47267/buchenwald
Deutsches Historisches Museum: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/terror-system/buchenwald