Westalpen Explorer Tour // Mein Solo Abenteuer 2025 // On & Offroad
Herzlich willkommen zu meiner Explorer
Tour 2025. Da ich diesmal wieder solo mit meiner dicken 1200er unterwegs bin, heißt
das natürlich, dass es wieder aufroadig wird. Die Westalpen sind ja durchzogen von
anspruchsvollen Schotterpisten bis in atemberaubende Höhen. Hier kommen Offroad
Enthusiasten voll auf ihre Kosten. Da dies schon meine dritte Offroadtour in den
Westalpen ist und ich schon alle bekannten und legendären Schotterstrecken zum Teil
schon mehrere Male unter den Rädern hatte, habe ich diesmal einige Täler und Pässe
ausgekundschaftet, die ich noch nie gefahren bin und die wahrscheinlich nur wenige kennen.
Als absolutes Highlight werde ich versuchen, einen neuen Höhenrekord mit meiner 1200er GS
aufzustellen. Es wird technisch extrem schwierig mit spektakulären Landschaften. Und jetzt viel
Spaß auf meiner Exploreratour durch die Westalpen. Die ersten 350 km auf der Schweizer Autobahn habe
ich nun schon mal hinter mir und direkt hier in Martigny beginnt nun der Fahrspaß. In einigen
Serpentinen geht es nun hinauf auf den Col du Lein. Ein bis zwei Kilometer vor dem Pass wechselt
der Fahrbahnbelag dann auf Schotter und ich bin gleich mal auf der ersten von zwei geplanten
Offroadstrecken an diesem Tag. Der Col du Lein hat eine Höhe von 1686 m und maximale Steigung
bis 12%. Die Schotterpassage über den Pass hat mich dann doch etwas enttäuscht, da sie sehr
einfach zu befahren und zudem recht kurz ist. Ja, das Tal hinter mir, wo ihr da seht,
da geht’s zum große St. Bernhard hoch. Da werde ich nachher hochfahren, aber jetzt
geht’s erstmal in dieses Tal hier hinter. Sieht man. Ja, da ist es. Da kommt’s.
Ja, jetzt geht’s erstmal dahinter. Da oben sieht man noch ein Gletscher. Dahinter
gibt’s den gibt’s noch ein schöne große See. Name kann ich nicht aussprechen. Und hinter
dem See geht eine Offroad-Strecke hoch. Und da werde ich mal schaue,
wie weit man da hochkommt. Der Aussichtspunkt hier oben mit
der Sitzbank war der ideale Ort für meine Mittagspause. Nun geht die Fahrt
hinunter ins Val de Bagnes. Bei herrlich angenehmen Sommertemperaturen ist das
heute ein absolutes Fahrvergnügen und die Wettervorhersage für die nächsten
Tage sieht bis jetzt genauso gut aus. Das Val de Bagnes ist eines der größten
und zugleich ursprünglichsten Täler des Kantons Wallis. Der Wintersport Verbier
ist der touristische Mittelpunkt des Tales, während die anderen kleinen Dörfer ihren
ländlichen Scham bewahrt haben. Die Fahrt hier hinauf lohnt sich auf alle Fälle. Im
oberen Teil wird es immer wilder und alpiner. Am Talschluss erreicht man dann die imposante
Staumauer vom Lac de Mauvoisin. Mit einer Höhe von 250 m ist sie eine der höchsten Bogenstaumauern in
Europa. Der Stausee liegt auf knapp 2000 m und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Für motorisierte
Fahrzeuge ist die Strecke aber leider gesperrt. Die Errichtung des Staudamms im Jahr 1951 war eine
Reaktion auf die Katastrophe aus dem Jahr 1818. Damals ist der natürliche Eisdamm am Gletscher gebrochen und die Flutwelle
hat das ganze Tal zerstört. Ja, man kommt leider nicht hoch an
der Stausee. Die Straße ist gesperrt, aber das ist eine mega Staumauer hier. Muss
man halt hochlaufen ein paar Stunde. Ja, was heißt paar Stunde, aber da lauf ich
mindestens eine halb dreiviertel Stunden hoch, bis du da oben bist. Na ja, die Fahrt
hier hoch ist auf jeden Fall mega geil. Absolut zu empfehle. Macht richtig Spaß.
Wasserfälle, tiefe Schluchten, alles da. Etwas weiter unten im Tal bei der
Ortschaft Fionnay befinden sich noch mal zwei kleine Stauseen. Die Barage de Bagnes. Also, ich kann euch nur empfehlen, auf
euren Touren in den Alpen einfach viel mehr von diesen Tälern einzuplanen. In
den meisten Fällen sind es traumhafte Motorradstrecken mit herrlicher
Landschaft und es herrscht so gut wie kein Verkehr und dass man die Strecke
aus dem Tal dann wieder zurückfahren muss, ist eigentlich auch kein Problem, sondern im
Endeffekt einfach nur doppeltes Vergnügen. Ja, das Val de Bagnes haben wir jetzt
abgehakt und jetzt geht die Tour weiter Richtung Italien. Zuerst durch das Val
d’Entremont und dann hoch zum Col del Gran San Bernardo. Ich bin in großen St.
Bernhard ja schon seit einigen Jahren nicht mehr gefahren. Dadurch habe ich den gar nicht
mehr so richtig auf dem Schirm gehabt. Aber wenn man hier freie Bahn hat ohne Verkehr,
dann ist der Pass einfach nur mega geil. Vom Fahrspaß her wahrscheinlich
einer der besten Pässe der Westalpen. Auf der Passhöhe befindet sich das berühmte Hospiz
des großen St. Bernhard aus dem 11. Jahrhundert. Hier ist auch die Heimat der Bernardiner.
Die Mönche züchteten die imposanten Hunde damals als Schutztiere. In der Zwischenzeit
sind sie als Rettungshunde ein Symbol für die Schweizer Alpen und hier unten am
See kann man sich einen als Mitbringsel kaufen. Bei den strammen Preisen muss
man aber fast ein Kredit aufnehmen. Auf der Abfahrt hinunter nach Aosta hatte ich
genauso wenig Verkehr wie bei der Auffahrt. Ich bin dann auf eine italienische Bikergruppe
mit zehn Bikes aufgelaufen, aber die Jungs waren richtig flott unterwegs und somit war das für
mich eine willkommene und spaßige Abwechslung. Die Campingplatzsuche dagegen gestaltete sich
heute dann doch etwas schwieriger. Den Platz, den ich mir ausgesucht hatte, lag in einem
der Seitentäler. Dafür musste ich erstmal durch das halbe Aostatal und dann über den Col
de Cou, nur um dort zu erfahren, dass sie keinen Platz mehr frei hatten. Und Campingplatz
Nummer 2 war eine absolute Katastrophe. Aber ich hatte mir als Reserve noch einen
dritten Campingplatz ausgesucht. Dafür musste ich dann aber wieder zurück zum anderen Ende des
Aostatals und natürlich ein zweites Mal über den Col de Cou. Der Vol de Cou ist mit seinen
1640 m zwar kein Riese, aber vom Fahrspaß gehört er in die absolute Topkategorie. Was hat
der für hammergeile Kurven? Einfach unglaublich. Also falls ihr mal hier in der Gegenzeit, den
müsst ihr unbedingt in eure Tour mit einplanen. Man kann es manchmal gar nicht richtig
glauben, aber nach über 20 km durch ein abenteuerliches enges Tal steht man
plötzlich in der Ortschaft Cogne. So eine richtige Touristenhochburg. Überall
kleine Geschäfte, Bars und Restaurants. Hier hinten im Tal ist so richtig Highlife.
Ich bin allerdings immer noch nicht am Ziel. Für mich geht’s jetzt noch durch das Valnontey
bis ans Ende des Tals zum Camping Grand Paradiso. Das war jetzt eine Odyssee, bis ich
endlich mein Campingplatz gefunden habe. Der erste Campingplatz wollte mich
nicht, da war es angeblich schon voll. Der zweite Campingplatz da waren wir zu Assi und
jetzt bin ich im ganz andere Tag gelandet und zwar am letzte Zipfel am Ende des Tages. Ja, aber ich
habe ein schönen Wasserfall da drüben. Vom vom Zelt aus kann man den sehen. Ich hoffe, man kann
ihn sehen da hinter? Also richtig cooler Platz. und direkt am Fluss aber es ist halt ziemlich
weit zu fahren wieder, bis ich morgen wieder im Aostatal bin. Das das sind ein paar Kilometer,
aber Gott, was will ich machen? Ja, das waren jetzt um die 650 – 700 km insgesamt mit dieser
Umweg hier, was ich da gemacht habe. Aber ja, ich gehe heute früh ins Bett, ich trinke jetzt
noch mein Bierchen und dann geht’s ab in die Koje. So, einen schönen guten Morgen miteinander. Heute
ist Tag 3 meiner Explorertour. Ich werde heute den Lago de Nivolét ansteuern, den Lago di Telesina
und zum Abschluss geht’s offroad über den Col del Colombardo. Ja, sind wieder einige Kilometer, aber
ich denke mal, wir werden das hinkriegen heute. Ja, eigentlich bin ich ja schon seit 15 Minuten
fertig. Es ist alles gepackt, aber der Laden hier hat erst aufgemacht. Ja, und jetzt gibt’s
erstmal meine obligatorischen Schoko-Croissants und Cappuccino. Da stehen sie schon. Und wenn
ich die verspeist habe, werden wir starten. Falls ihr euch gerade gewundert habt, dass
wir heute schon den dritten Fahrtag haben, den Tag 2 habe ich übersprungen, weil davon
wird es ein extra Video geben. Da wage ich nämlich den Aufstieg auf den höchsten Pass in
den Alpen mit 3295 m und bis zu 30% Steigung. Für meine Dicke und mich war das
richtig hardcore und es ging an die Grenze des Machbaren. Dafür habe ich
auch diesen Campingplatz gebraucht, da ich die gestrige Offroadtour niemals
mit dem ganzen Gepäck angegangen wäre. Das waren jetzt doch um die 25 km, bis ich
das Aostatal erreicht habe. Ab hier war dann Stopp und Go angesagt. Am frühen
Morgen durch das Tal ist echt nervig. Gefühlt alle 200 m ein Kreisverkehr oder
Stau. Der Verkehr hier auf der Landstraße ging mir so richtig auf den Sack und ich habe eine
Ewigkeit gebraucht, um aus dem Tal rauszukommen. Am Ausgang des Aostatals habe ich dann noch mal
ein Fotostopp eingelegt an der Festung von Bard. Sie thront oberhalb des kleinen Dorfes auf
einem Felsvorsprung. Die Festung im Jahr 1800 eine besondere Berühmtheit, als eine kleine
Garnison den Vormarsch der 40.000 Mannstarken Armee Napoleons für zwei Wochen aufhielt. Aus
Rache ließ Napoleon die Festung anschließend sprengen. Zwischen 1830 und 1838 wurde die Festung
in ihrer heutigen Form dann wieder aufgebaut. Die Strecke über die SP61 entschädigte mich
nun für die ganze Gurkerei im Aostatal. Die extrem kurvige Straße führt über einen
Bergrücken ins Orkotal. Manchmal sind es halt die kleinen unbekannten Straßen, bei denen
das Grinsen unter dem Helm immer breiter wird. Ja, jetzt sind wir hier am Lago de Nivolet
und es ist sehr schön hier. Super Panorama, aber die Frage ist, ob sich das wirklich lohnt
durch das ganze Tal hier hinter zu fahren da wegen dem See, weil es ist eine Sackgasse. Man muss
jetzt wieder das ganze Zeug zurückfahren. Oh, ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall mal schön,
dass man hier war und dass man es gesehen hat. Ich werde jetzt erstmal hier meine Mittagspause
machen, bisschen was vespern. Ja, der Magen ruft. Während meiner Mittagspause dachte ich mir
dann, warum hält hier am See eigentlich keiner an? Es sind hier so viele Motorräder
hochgefahren, aber alle fahren sie hier durch irgendwie seltsam. Ich habe dann mal auf
Google Maps nachgeschaut und festgestellt, dass ich noch gar nicht am Lago Nivolet war.
Das war hier nämlich der Lago di Ceresole. Bis zum Nivolet waren es etwa noch 20 km. Was für
ein VAR. Da hatte ich ja voll den Blackout. Auf jeden Fall gut, dass ich es noch gemerkt habe
und nicht einfach wieder zurückgefahren bin, denn da hätte ich einiges verpasst. Ab jetzt führte
die Strecke nun voll hinein ins Hochgebirge. Die Passstraße bietet auf jeder Kehre atemberaubende
Aussichten auf die umliegende Bergwelt und die vielen teilweise sehr steilen Serpentinen
bieten ein beeindruckendes Fahrerlebnis. Auf dem Weg zur Passhöhe
passiert man mehrere Stauseen, darunter den Lago Serrù und den
etwas höher gelegenen Lago Agnel. Die Straße zum Lago Serrù ist in der
Regel nur von Mai bis Oktober befahrbar. In der Hochsaison, insbesondere an den Wochenenden
im Sommer, ist die Zufahrt zum Pass ab dem Lago Serrù bei zu hohen Verkehrsaufkommen oft für
den privaten Verkehr gesperrt. In dem Fall kann man sein Fahrzeug auf dem Parkplatz abstellen und
mit dem Shuttlebus fahren oder zu Fuß hochlaufen. Der Colle de Nivolet hat eine
Höhe von 2612 m und liegt im Herz des Nationalparks Granparadiso. Mein gestriger
Campingplatz hieß ja genauso und der ist Luftlinie über den Berg gerade mal ein paar Kilometer
entfernt. Aber die Abfahrt von hier in Aostatal ist leider gesperrt. Das wäre wahrscheinlich
eine richtig schöne Offroad Strecke. Als ich vorhin da unten an dem Stausee gestanden
bin, war ich schon ein bisschen enttäuscht, weil da stand nirgends was von Nivolet und
der Stausee das war zwar ganz nett, aber ja, ich habe mir da schon was anderes darunter
vorgestellt. Es lohnt sich auf jeden Fall hier hochzufahren, weil das ganze hier reißt
alles raus. Das ist mega geil hier oben. Ja, da muss man unbedingt mal hoch gefahren
sein. Ja, einfach grandios hier ober. Das obligatorische Passfoto hier am Colle
del Nivolet musste natürlich auch noch sein. Dabei habe ich mich fast noch mit zwei
italienischen Radfahrern in die Wolle gekriegt. Zuerst war denen meine Dicke
irgendwie im Weg und dann haben sie fast 10 Minuten Fotosession gemacht mit Fahrrad,
ohne Fahrrad, erst alleine, dann zu zweit. Irgendwann war ich dann kurz davor,
denen die Luft aus den Reifen zu lassen. Das erste Highlight auf der heutigen Tour habe
ich nun hinter mir. Jetzt erstmal das ganze Tal wieder zurück und dann geht’s über einige
kleine Pässe zu meiner heutigen Offroadstrecke, den Col Colombado. Die Fahrt
in das zweite Tal zum Lago di Teleccio musste ich leider streichen. Dafür
hatte ich einfach nicht mehr genügend Zeit. Das war jetzt wieder mal ein Riesenspaß.
Genau diese kleinen Pässe liebe ich ja, mit den engen Straßen und in vielen Kurven. Da
kommt meine Dicke immer so richtig auf Touren über den Korkoler mit 803 m, der Passo de la Krocke
mit 1162 m und der Passo de la Dieta mit 1450 m. Aber diese kleinen Pässe nehmen halt auch viel
Zeit in Anspruch. Auf den schmalen einspurigen Wegen kommst du einfach nicht so schnell voran,
da du immer mit Gegenverkehr rechnen musst. Dafür kommt hier aber viel
mehr das Abenteuerfeeling auf, weil du den Eindruck hast, dass du
der einzige Biker in Italien bist. Zum Abschluss des heutigen Fahrtages steht
noch mal ein Highlight auf dem Programm, der Colle Colombado. Es geht offroad auf
eine Höhe von 1888 m. Am Anfang war die Strecke noch asphaltiert, wechsetl dann
aber recht schnell zum Schotterbelag. Für mich ist dieser Offroad Pass heute
Premiere, da ich ihn erst vor kurzer Zeit entdeckt habe. Somit bin ich jetzt
mal gespannt, was mich hier erwartet. Boah. Ja, so schnell geht es. Ja, bin mit zu
wenig Drehzahle da hoch und dann hat’s mir der Motor abgestellt. In dem Moment drückt
das ganze Gewicht nach rechts und mit dem Scheißgewicht da drauf, da hebst du nichts
mehr. Da zieht es dich gerade nieder. Jo, aber ich habe Dusel gehabt. Das sind
gerade ein paar Offroader durch. Wir haben jetzt geholfen aufzustellen
und jetzt geht’s so weiter. Ja. Meine Dicke ist ja grundsätzlich schon mal kein
Leichtgewicht, aber mit dem ganzen Gepäck hinten drauf wiegt die Fuhre locker über 300 kg und
da ist der Fahrer noch gar nicht mitgerechnet. Also alles in allem um die 450 kg. Bei
dem steilen Anstieg wird das Vorderrad dann plötzlich ganz schön leicht. Und
wenn du dann nach rechts lenken willst, dann fährt das Bike öfters mal einfach geradeaus.
Auf dem groben und felsigen Untergrund ist das somit nicht ganz so einfach zu fahren mit dem
schweren Bock. Aber genauso muss auch vor sein. Ein gewisses Maß an Herausforderung gehört
einfach dazu. Ansonsten macht es keinen Spaß. Der Col de Colombardo verbindet das Valle
del Lanza im Norden mit dem Susatal im Süden. Aufgrund seiner vergleichsweise geringen Höhe ist
seit jeher eine wichtige Verbindung für Hirten, Händler und Reisende zwischen den beiden Tälern. Ja, so, wir haben es dann doch geschafft. Wir
sind hier oben auf dem Colombardo und mit meine 500 kg hier mit meinem 500 kg Gefährt und ja, die
die Abfahrt soll nicht so äh wie soll ich sagen, die Abfahrt soll nicht so grob sein
wie die Auffahrt hat der junge Mann mir gerade erzählt. Also hoffen wir mal das
Beste, dass wir heil runter kommen. Also los Auf der Passhöhe befindet sich die beeindruckende
Wallfahrtskirche Madonna der Engel. Sie wurde 1705 erbaut und ist bis heute
Ziel von Pilgerfahrten und Prozessionen. Auf der Abfahrt wurde dann plötzlich
meine Vorderradbremse heiß und hat wenig später blockiert. Da ging
dann überhaupt nichts mehr voran, nicht einen einzigen Zentimeter. Zum
Glück war es aber nur der Handschutz, der sich bei meinem Sturz verdreht hatte und
permanent auf den Bremshebel gedrückt hat. Somit war das Ganze recht schnell behoben.
Allerdings wäre es auch mal interessant gewesen, ob der ADAC hier bis auf dem Berg gekommen
wäre, um mein Motorrad abzuschleppen. Die südliche Abfahrt hinunter in Susatal war dann
tatsächlich nicht so grob und etwas entspannter zu fahren als die Auffahrt von Norden. Allerdings mit
einigen tiefen sandigen Abschnitten in den Kurven. Und obwohl der Colombardo unter
2000 m liegt, ist er mindestens so anspruchsvoll wie die Standardaufahrten zur
Monte Jafferau. Die Skipiste mal ausgenommen. Auf jeden Fall eine Offroad-Treck, den
ich bestimmt wieder einmal fahren werde. Mein heutiges Ziel ist der Camping
Grand Bosco bei Salbertrand. Da der Wetterbericht für morgen Regen vorher
gesagt hat, werde ich hier einen Pausentag einlegen und mich mit leckerer Pizza verwöhnen
lassen. Ich hoffe, meine Explorer-Tour durch die Westalpen hat euch bis jetzt gefallen und ihr seid
beim nächsten Video wieder mit dabei. Falls ja, ich freue mich wie immer über Likes. Bleibt
gesund und munter. Bis bald, euer Rainer
Mit der GS 1200 durch die wilde Bergwelt der Alpen. Reisedoku
Meine diesjährige Offroad Tour führt mich mal wieder in die Westalpen. Es wird spektakulär und abenteuerlich. Von der Planung her eigentlich eine meiner besten Offroad Touren. Aber es kommt anders als erwartet. Meine Dicke stößt an ihre Grenzen und es passieren unvorher gesehene Ereignisse.
Begleitet mich auf meinem neuen Solo Abenteuer durch die wilde Bergwelt der Alpen.
Wenn euch das Video gefallen hat, lasst mir gerne ein Like, Kommentar und/oder Abo da.
Bis zum nächsten Mal
Gruß Rainer✌️
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5 Comments
Sehr cool Rainer. Die Westalpen sind auch für mich die schönste Region zum offroad fahren. Wie in den letzten Jahren werden wir auch Ende August 2026 wieder dorthin fahren. Man sieht sich vielleicht. 😊 Kommt gut durch den Winter. Viele Grüße von der Saar. Jörg
👍
Hallo Rainer,
Tolles Video über eine spitzenmäßigeTour.
Und alle Achtung, du bist mit deiner Dicken auch den TheodulPass gefahren. Da bin ich jetzt aber mega gespannt auf das Video.
Denn ich bin vieles dieser Tour (einschl TheodulPass) 2022 auch gefahren. Vielleicht hat dich ja mein Video #17-2 zu der Tour animiert 🙂
LG Jürgen
👍🏼 auch heute : danke fürs Mitnehmen
Hallo, ich bin selbst zweimal auf den Colle de Nivolet gefahren (1979 mit SR 500, damals noch extrem schlechter Straßenbelag, und 2018 mit F 800 R nicht so komfortabel wie mein Mitfahrer auf R 1150 RT) und auf dieser Tour auch ausgedehnte Ausflüge in die Täler seitlich des Aostatals vor dem Mont Blanc und auch im Osten bis in greifbare Nähe des Matterhorns. Und auf der weiteren Fahrt nach Osten haben wir auch eine kleine Straße in den Bergen befahren, wie sie mir auf zahlreichen Alpentouren nicht mehr vorgekommen ist, absolut rechtwinklige Kehren und nur im Schritttempo zu schaffen. Alle diese Touren, teilweise mit Schotter, haben mich in der Auffassung bestärkt, dass das Risiko mit einem schweren Geschütz (mit Gepäck) nur etwas für Leute ist, die sich über evtl. Problemfälle unterwegs noch nicht im klaren waren oder sie einfach verdrängt haben.
Trotzdem dir noch viele schöne Touren und Grüße aus Wiesbaden…