Gottesdienst nach Art von der Heiligen Madonna der Popmusik, mit viel nackter Haut. Ein Rhythmus dominiertes Gospel-Konzert wie der Gottesdienst in Amerika weit verbreitet ist. Hier LIVE in der Lanxess-Arena in Köln-Deutz am späten Mittwochabend. Madonna’s Konzert fing statt wie auf der Eintrittskarte stand um 20:30 Uhr, sondern erst kurz nach 22 Uhr an.

Ein Gospelkonzert von der Heiligen Madonna der Popmusik mit Gay-Gogo-Tänzern in Leder-Fetisch Outfit vor leuchtenden Kreuzen – für einige Blasphemie, für Zigtausende beim LIVE-Konzert von MADONNA ist die 65 Jahre junge blonde Hohepriesterin der multisexuellen Hetero- , Bi- und Homoliebe die erotische Göttin schlechthin.

Wem Madonna wirklich wichtig ist, zeigte sie in spontanen Auftritten bei Silvesterpartys in Gay-Discotheken in New York, Madonna liebt die Gay-Community und die Gay-Community liebt Madonna!
Auch gestern wiederholte Madonna eine Szene aus ihrer Blond Ambition World Tour, wo sie gekleidet in ein Sexy Korsett mit Strapsen, zusammen sich mit einer Frau auf einem runden roten Samtbett dem lesbischen Liebesspiel hingibt.

Vor 33 Jahren im Mai 1990 drohte ihr in Canada die Verhaftung durch die Polizei, weil dem katholischen Staatsanwalt die Szene zu „like a Virgin“ mit angedeuteter Selbst-Befriedigung offenbar zu weit ging. Solidarisch erklärten daraufhin ihre Tänzer Bitteschön gleich mit verhaftet zu werden, um Madonna, die nur auf ihre künstlerische Freiheit pochte, im Gefängnis Gesellschaft zu spenden.
Da der Staatsanwaltschaft schwer fiel 30.000 Fans bei den kommenden zwei Konzerten in Toronto zu erklären, warum man die US Amerikanerin inhaftiert habe, durfte Madonna trotzdem auftreten. Nur der Vatikan blieb bei seiner Aufforderung, das katholische Fans den Madonna-Konzerten fernzubleiben haben, weil Madonna Gotteslästerung betreibe, in dem sie Sex und Religion vermenge.

Im Konzert erinnert sie mit Portraits an all die meist schwulen Männer die von Mitte der 1980er bis in die 1990er Jahre durch AIDS verstorben sind, inklusive der kompletten 7-Köpfigen Gay-Gogo-Dancer-Crew ihrer BLOND AMBITION WORLD TOURNEE – alle tot! Schon mehrfach hat Madonna der Erlös von Kartenverkäufen ihrer USA-Konzerte komplett einer unabhängigen AIDS-Hilfsorganisation gespendet.

Zu Beginn eines anderen Songs sagt sie allen den Kampf allen an, die homophob sind, in Madonna‘s Nächstenliebe ist für Homophobie kein Platz. Ihr Konzert von von einer schwarzen Dragqueen anmoderiert!
Gleich ein Dutzend meist schwarze Dragqueens singen und tanzen gaymeinsam mit Madonna auf der riesigen Bühne, mit vielen technischen Show-Highlights. Es war schön und sexy 😁

9 Comments

  1. Ich hätte es besser wissen sollen. vor 15 Jahren in München war es nicht anders: Playback zuhauf. Dazu brauch ich keine knapp 3 Hunderter zahlen um dann dasselbe zu sehen wie auf MTV. Wer so seine Fans brüskiert darf sich nicht über Pfiffe wundern. Starallüren überall und soviel Schiss, wie sie von den Fans vor ihrem Hotel hat muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Hat die Dame sich mal überlegt, wer ihr das Geld zahlt, welches sie noch reicher macht um sich dann Michael Jackson – ähnlich hinter Schirmen zu verstecken? Dumme Nuss….

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