Assietta Kammstraße, Fort Pramand, Monte Jafferau, Westalpen On- & off-road motorcycle trip

Hallo Leute, ich begrüße euch recht herzlich zum  dritten Teil meiner Westalpentour. Ausnahmsweise   beginnt mein Video heute ganz weit oben auf  dem Berg und zwar bin ich hier auf dem Dach   des Gipfelforts vom Monte Jafferau auf einer Höhe  von 2805 m. Ich bin heute morgen so kurz nach 8  

Uhr am Camping Gran Bosco gestartet und habe dann  den Aufstieg über die Skipiste gemacht. Das Ganze   könnt ihr euch in Teil 2 anschauen. Die Skipiste  ist ja eine der steilsten Schotterauffahrten hier   in den Alpen und für mich und meiner dicken GS  ging das Ganze schon an die Grenze des Machbaren.  

Deshalb konnte ich das Videomaterial auch nicht  einfach so auf 2-3 Minuten runter kürzen, und da   man so eine Piste auch nicht jeden Tag hochfährt.  Ist deshalb halt ein ganzer Film draus geworden. Geplant sind für heute Nachmittag  noch die Abfahrt hinunter in Susatal  

Mit einem Abstecher hinauf zum Fort  Pramant und danach möchte ich noch   ins Valle Argentiera einem Hochtal das  bis auf über 2400 m ansteigt. Auf jeden   Fall wird’s heute noch lustig und es gibt  noch so einiges an Action auf der Abfahrt. So  

Was blödes, jetzt habe ich es also auch  mal geschafft und meine Dicke in den Dreck   gelegt. So ein richtiger Anfängerfehler, auf  Sand und dann an die Vorderradbremse. Super,   aber Gott sei Dank ist ja nichts schlimmes  passiert. Mein Ego ist halt ein bisschen  

Angekratzt aber dadurch lasse ich mir den  schönen Tag heute bestimmt nicht vermießen. Ja da oben sieht man das Fort Jafferau  und das waren wahrscheinlich die   Mannschaftsquartiere hier,  das schauen wir uns mal an. Jetzt sind wir hier Das Fort Jafferau  haben wir abgehakt, jetzt fahren wir  

Runter Richtung Fort Pramant und noch durch  die Galleria de Seguret, dann geht’s los Der Weg führt jetzt erstmal einige  Kilometer auf dem Bergkamm entlang   mit herrlichen Aussichten auf beide Seiten  bevor es dann mit einigen Kehren bergab geht So da unten sieht man jetzt die Galleria  de Seguret ich glaube so heißt das Ding,  

Da ist der Tunnel drin da fahren  wir jetzt auch gleich durch. An der Wegggabelung geht’s jetzt  links ab Richtung Fort Pramant,   wenn man hier geradeaus weiter fährt kommt  man wieder nach Bardoneccia. Nach ca 3 km   kommt dann noch mal eine Abzweigung wenn man  dort links abbiegt kommt man in Savouix raus

Ja die Jungs haben so langsam  auch ausgeschlafen der Verkehr   nach oben wird Minute für Minute immer stärker. Das Gebäude hier heißt glaube ich  Casserna del Seguret und da drehen   wir jetzt gerade eine kleine Runde außen rum Ein paar 100 Meter später erreicht man dann die  Galleria del Seguret, der Tunnel ist ungefähr 1  

Km lang und führt in einem Bogen durch den Berg  dadurch ist er auch stock dunkel. Es ist schon   ein Erlebnis wenn man hier in das dunkle Loch zum  ersten Mal reinfährt. Überall tropft es von der   Decke und ein kleiner Bach fließt hier durch.  Etwa in der Mitte des Tunnels ist eine kleine  

Vertiefung wo das Wasser ca 10 bis 20 cm hoch  steht auf einer Länge von ungefähr 10 m hier   sollte man am besten immer in der Mitte bleiben  und einfach ohne anzuhalten durchfahren. Wenn   einem hier im Tunnel dann auch noch SUVs entgegen  kommen wird’s definitiv eng. Allerdings gibt es  

Ungefähr in der Mitte eine etwas breitere Stelle  an der auch zwei PKWs aneinander vorbei kommen so Ausgang versperrt geil, dann nehmen wir halt den Im Jahr 2013 kam es zu größeren Ausbrüchen in  der Decke des Tunnels. Der daraufhin provisorisch   mit Erdwellen abgesperrt wurde. Die wurden  allerdings einfach ignoriert und alle sind  

Einfach oben drüber gefahren. 2014 hat daraufhin  die Gemeinde die Eingänge mit einer halbhohen   Mauer blockiert. Nach den Sicherungsarbeiten  wurde der Tunnel erst wieder 2018 freigegeben.  Hier geht’s jetzt rechts hoch zum Fort  Pramant. Die schmalen Serpentinen auf  

Den letzten 3 bis 400 m sind allerdings noch  mal richtig haarig. Da muss man das Gas stehen   lassen und volle Pulle hoch. Wenn man da am  Hang anhält wird’s auf jeden Fall schwierig.  Der Biker vor mir steht gerade genauso da wie ich  letztes Jahr als ich mir eindringlich überlegt  

Habe ob ich den Hang da jetzt wirklich  unbedingt hoch muss. Natürlich bin ich   dann hoch aber viel zu vorsichtig, da hat die  Kupplung dann ganz schön angefangen zu qualmen. Super… die müssen auch überall da hoch komm da nicht durch da kommst schon durch aber es wird  nicht besser oben…. ja ich weiß

Wir sind endlich oben angekommen Ja der Pramand ist halt einer der krassesten  Steigungen hier. Die letzten 2 bis 300 m   hier hoch das ist ja nur noch Löcher und  Steine und Felsen und dann kommt dir da   noch so eine Kiste entgegen, das war  krass und ich schwitz, ich bin nass. Servus 

So das sind noch die alten Schützenlöcher,  da sind die Kanonen drin gestanden. Nach einer kleinen Pause ging es  dann auch schon wieder weiter,   ich habe ja schließlich noch einiges vor heute Das Fort Pramant liegt übrigens  auf einer Höhe von 2160 m und wurde   1905 erbaut. Auf dem Dach waren  früher vier Geschütze installiert

Ja wenn man da irgendwo hoch fährt dann  muss man da natürlich auch irgendwie wieder   runter und abwärts hier runter ist auch nicht  unbedingt einfacher wie beim hochfahren   Das witzige dabei ist ja dass  wenn man sich das Video anschaut,  

Dass es so aussieht als ob ja alles flach  ist, aber wenn man mal da unten vor dem Hang   steht und live sieht wie es hier hochgeht  dann sieht das Ganze schon ganz anders aus Ja wie man gerade gesehen hat ist es gar nicht  so einfach hier hoch. Vor allen Dingen mit dem  

Groben Schotter und den großen Steinen. Das  sind auch nicht nur paar kleine Passagen,   so groben Schotter haben wir hier  ja mindestens auf der Hälfte von   der Strecke. Von daher ist es deutlich  einfacher wenn man hier runter fährt   anstatt rauf. Die Auffahrt von Bardoneccia  ist auf jeden Fall deutlich einfacher.

Auf den letzten Kilometern ins Tal hinunter  ist die Strecke dann wieder asphaltiert.   Ist ja auch mal wieder schön. Ich brauche  nämlich jetzt dringend mal eine Pause. Bei   den heißen Temperaturen kommt man  ganz schön ins schwitzen und meine   Wasserflaschen muss ich auch mal wieder auffüllen.

Hier gab’s jetzt so richtig schönes kaltes  Quellwasser. Das ist dann einfach so in meinen   Körper reingelaufen wie in so einen trockenen  Schwamm. Ich glaube ich habe erstmal anderthalb   Liter Wasser in mich reingeschüttet und  wenn der Bottich größer gewesen wäre,   hätte ich mich wahrscheinlich  gleich komplett reingelegt. 

So, mein nächstes Ziel ist jetzt  das Valle Argentiera. Zuerst über   die SS 24 und bei Sesana Torinese  auf die SP 23 Richtung Sestriere. Ja und dann die schlechte Nachricht. Das Valle  Argentiera war leider gesperrt. Schade schade,  

Weil da habe ich mich jetzt so richtig drauf  gefreut. Es geht hier nämlich hoch bis auf 2410   m und es ist eine richtig schöne Offroadstrecke.  Aber was sollen wir machen, es ist halt so. Dann   fahre ich jetzt nach Sestriere und über  den Colle del Finestre zurück ins Susatal.

Am Ortsausgang von Sestriere biegt  der Biker vor mir plötzlich links ab   Richtung Assietta. Spontan bin ich dem  dann einfach mal hinterher gefahren.   Bisher war ich der Meinung dass die Assietta  Mittwochs und Samstags immer gesperrt ist,   aber ich dachte wenn der da hoch fährt dann  ist die Assietta ja vielleicht doch geöffnet.

Zu meiner Überraschung war es dann auch so. Die  Assietta Kammstraße war tatsächlich geöffnet.   Das ist ja toll. Dann fahre ich jetzt anstatt dem  Valle Argentiera einfach als Ersatz die Assietta. Von Sestriere bis zum Colle del Finestre  hat die Assietta eine Länge von ca 40 km.  

Die Schotterstraße ist meistens  in einem sehr guten Zustand mit   einer maximalen Steigung von 15%. Bei  trockenen Bedingungen kann die Strecke   auch ohne weiteres mit einem Tourer  mit Straßenbereifung gefahren werden. So jetzt haben wir Glück gehabt. Das Valle  Argentiera war leider gesperrt. Was will  

Ich machen, wäre jetzt auch schön  gewesen. und jetzt bin ich in Sel   durch ich schau jetzt mal wie es mit  der aussieht und die ist tatsächlich   im Juli nur im Juli und August gesperrt  und ab September kann man sie jeden Tag  

Wieder fahren. bra jetzt SMer auf der as  da dann fahren wir die asetta und der Golde finestre und die meisten sind jetzt gerade auf dem  Jafferau, also immer mittwochs fahren oder   samstags ab September weil dann sind alle  auf dem Jafferau und hier ist nichts los.

Die Assietta Kammtraße zählt definitiv zu den  beliebtesten Schotterstraßen in den Westalpen   und ist auch die meist befahrene. Die Aussichten  von hier oben ins Susatal und ins Chisonetal   sind einfach grandios und man sieht den König  der Offroadberge, den Monte Chaberton. Zudem   überquert man insgesamt sechs Pässe  mit einer Höhe von 2300 bis 2500 m.

Ja schau an, jetzt bekommen wir auch  noch ein Photoshooting. Die Jungs die   immer in den Kurven sitzen und Fotos von  uns Bikern machen sitzen jetzt auch schon   auf der Assietta. Da mir heute hier  aber nur zwei oder drei Motorräder   begegnet sind wird er glaube ich  einen relativ ruhigen Tag haben.

Der heutige Tag war mal wieder Offroad total.  Das waren heute bestimmt 80% Schotterpiste.   Das geht dann mit der Zeit ganz schön auf die  Kondition. Und die ist bei mir gerade eh nicht   besonders. Ich habe jetzt nur noch die Abfahrt  vom Colle del Finestre hinunter ins Susatal und  

Dann bis zum Camping Gran Bosco. Da werde ich mir  heute Abend noch mal eine richtig leckere Pizza   genehmigen und dann noch 1-2 Bierchen am Zelt.  Die sind heute Ausnahmsweise sogar mal gekühlt, da   mein Nachbar einen Kühlschrank hat. Nach so einem  heißen Tag wird das dann der krönende Abschluss.

Wenn Ihr jetzt noch dabei seid, dann gehe ich mal  davon aus dass Euch die heutige Tour gefallen hat.   In dem Fall freue ich mich über ein Like und ihr  dürft auch gerne noch ein Abo dalassen. Meine Tour   beginnt morgen mit dem Col de Montgenevre,  dann geht’s über den Col de Izoard bis nach  

Embrun. Das Highlight morgen ist  der Col de Parpaillon mit seinem   legendären Scheiteltunnel. Ich hoffe  ihr seid wieder mit dabei. Euer Rainer

Hitze, Stürze und Sperrungen… mein Offroad Abenteuer geht spannend weiter.
Reisedoku Westalpen mit der GS 1200, über die höchsten Pässe und spektakulärsten Offroad Strecken, Monte Jafferau, Galleria del Seguret (Tunnel de Pramand), Fort Pramand, Assietta Kammstraße (AKS), Colle delle Finestre

Wenn euch das Video gefallen hat, lasst mir gerne ein Like, Kommentar und/oder Abo da.
Danke für`s anschauen 🙂

Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de/

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12 Comments

  1. Sehr coole Videoreihe; top aufgenommen und zusammengestellt. Die Region ist einfach mega. Nächsten Herbst werden wir auch wieder dort sein. Viele Grüße von der französischen Grenze und einen guten Rutsch. Man sieht sich in den Westalpen oder auf anderen tollen (offroad-) Strecken in Europa. Jörg

  2. Hallo ihr Zwei, ein wunderbarer Abschluss für dieses Jahr , eine tolle Saison geht vorbei, 2024 wartet, danke für euche Videos macht weiter so, 🏍️💨💨, Prosit 2024 und viel Gesundheit, Konstantin..ich hoffe das Bein ist wieder ganz OK

  3. Hut ab, alles sehr praxisnah und für mich als GS Fahrer beste Infos was da noch auf mich zukommt. Wohltuend auch das Fehlen der derzeit wohl obligatorischen Dronenaufnahmen. Alles aus der realen Perspektive. Macht weiter so, bleibt gesund und erfreut Euch an den schönen Regionen und Strecken hier in Europa!
    Tom

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