🚴🏻‍♀️einfach nur traumhaft immer am Fluss entlang, Unstrut Radweg, Geheimtipp in Thüringen #2

    [Musik] Guten Morgen aus Ringleben Gebesee und ich setze heute mal den Ostrodweg fort. Heute kommt Etappe 2. Wir werden den heute nicht bis zu Ende fahren, das ist noch viel zu weit, aber mal gucken, wie weit wir kommen. Das Wetter ist schön heute der letzte Tag. Glaub morgen soll es dann schlechter und kälter werden und ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Zuschauen. Wird sicherlich eine Super Tour. Gibt sogar eine Ausschilderung zum Unstrutradweg vom Bahnhof aus. Das ist ja auch nicht verkehrt. Und hier an dieser Brücke an der kleinen Sitzbank da hinten an der Kirche, da habe ich letzte Mal das ganze beendet und jetzt geht es erstmal ein ganzes Stückchen Landstraße bis nach Hassleben und dann fahren wir schön durch die Natur. Also es ist heute so eine Mischung aus Landstraße und schön Radwegen. Wir werden die uns auch schön sehen. Also ab Sommer da ist es dann wirklich ganz ganz super schön zu sehen. Das ist ein ganz tolles Stückchen. Heute ist Freitag, also der 2. Mai. Gestern war ja Feiertag. Mal gucken, wie viel Leute unterwegs sind, weil das Wetter soll ja am Wochenende nicht so schön werden. Und wer frei hat, wird sicherlich eine kleine Tour machen. Und hier muffelt’s nach Landwirtschaft. Keine Ahnung, was da für Tiere drinne sind. Es steht nicht da. Das da hinten, das sind die fahender Höhen. Da bin ich auch schon paar mal rumgefahren und jetzt geht es so ein bisschen in das Thüringer Becken hinein. Da ist so viel Landwirtschaft und dann geht es durch die Thüringer Pforte. Da verlassen wir das Thüringerbecken wieder. Das ist dann ja so grop in diese Richtung hier irgendwie. Es ist sehr dünstig. Man sieht eh nicht so wahnsinnig viel in der Ferne. Und ich habe mir auch meine Jacke wieder angezogen, weil beim Fahren ist es echt noch zu kalt. Aber wenn ich hier in der Sonne stehe, boah. Es ist super warm. Also, da weiß man heute auch nicht so richtig, was man machen soll. Ich habe auch meine komplette Verpflegung wieder dabei, weil man ja immer nie so richtig weiß, wo es was gibt. Dann habe ich zu Hause überlegt, Mensch, wo könnst du denn irgendwo einkehren? Ist mir aber nichts eingefallen. Aber eben, als ich im Zug gesessen habe, dachte ich mir, manchmal hast doch ein Sommer da immer den Bäcker, wo du hinfährst? Ja, das werde ich vielleicht auch machen. Da werde ich dort ein Stückchen Kuchen essen und einen richtig guten Kaffee trinken und meine Mittagspause mache ich dann irgendwo anders. Ich weiß jetzt gar nicht, wie weit es ist bis Sommer da, aber so weit ist es gar nicht mehr. So 20 km oder so. Ja, das wäre für eine erste zweite Frühstückspause sozusagen eigentlich eine ganz gute Sache. Und irgendwie wird das mit dem Raps immer mehr. Also gefühlt ist ja alles nur nach Raps oder Mais. Gut, hier drüben ist auch noch mal Getreide. Das Grüne ist auf jeden Fall Getreide. Aber ansonsten ist halt viel Gelb hier überall. Alles für den Biosprit. Das ist nicht alles für Rapsöl. Das kann mir keiner [Musik] [Musik] erzählen. Auf diesem Stück, zumindest bis Artern, bin ich unheimlich oft unterwegs. Also das ist so eine eine Stammstrecke von mir. Das ist wunderschön zu radeln. Das ist einfach eine herrliche Gegend und auch dein Hinterartern ist das auch total schön. Also das ist ganz idyllisch an der unsruhut [Musik] lang. [Musik] Ich habe meine Jacke jetzt doch wieder ausgezogen. Also ist irgendwie, wenn du stehst, ist das viel zu warm und es wird jetzt auch von Minute zu Minute wärmer. Also ich muss da jetzt einfach durch und dann es ist ja nicht kalt, wenn man fehlt, aber es ist halt nicht so angenehm warm, dass man jetzt das genießen würde. Na ja, es wird schon irgendwie gehen. Ich denke mal, in einer Stunde hätte ich sie sowieso nicht mehr gebraucht. Die Unr ist noch ein ganzes Stückchen weg von mir. Da kommen wir jetzt auch noch nicht so schnell hin. Wir kommen jetzt erstmal nach Werningsleben. Da gibt’s ein schönes kleines Klos und das werde ich euch jetzt mal zeigen. M. [Musik] [Musik] Die große Kirche ist eigentlich immer geöffnet. Da kann man eigentlich immer [Musik] rein. Hier haben wir jetzt noch die Marinkenkapelle. Die ist nämlich auch sehr süß. Jetzt gehen wir noch vor zu dem eigentlichen Klostergebäude, weil das ist wirklich nicht sehr groß hier. Das sind nur eine Handvoll Mönchen, die hier leben. Hätte ich direkt mal fragen können, die beiden, die da in der Kirche waren, das waren ja Mönche. So ein schöner friedlicher, stiller Ort hier. Ich habe es gerade mit dem einen Bruder gesprochen. Also in dem Kloster leben aktuell noch vier Mönche und das Kloster und diese Kirche die stammt noch aus DDRzeiten. Das Kloster wurde also zu DDRZiten gegründet von den russischen Soldaten, die hier stationiert waren. Deswegen ist in der Mariamelle auch so ein bisschen das Orthodox angehaucht und er sagt auch das Dach der Kirche ist ein orthodoxes Dach. Das habe ich jetzt gar nicht geguckt. Das ist mir jetzt gar nicht aufgefallen, dass das irgendwas Orthodoxes hat. Aber in der Mariapelle ist es auf jeden Fall aufgefallen. Der Wigut hier, das ist ein Hund gewesen. Ach, guck einer an. Das war ein Hund. Das ist ein Hundefötchen. Na ja, dann war er 12 Jahre, dann ist das glaube ich doch ganz gut. Und das war bestimmt einer der Pastoren oder Pfarrer hier. Lafitte ist wahrscheinlich auch ein Hund gewesen und die haben z.B. auch sich darum gekümmert, dass hier im Ort ein alter Kinder, garten altes Kinderheim äh jetzt zu einem Altenheim umfunktioniert wurde, indem die alten Leute hier aus dem Dorf dann auch hier ein Lebensabend verbringen können. Und da kümmern sich auch die Menschen vom Dorf hier darum. Also die Leute sind hier doch ganz rührig. Und jetzt zeige ich euch mal das eigentliche Klostergebäude. Ist auch ein wunderschönes Haus. Und jetzt weiß ich auch, was sie mit dem orthodoxen Dach meinen. Nämlich da oben dieses kleine Zwiebeltürmchen. Das ist sehr typisch [Musik] Orthodox. Macht wirklich diese kleine Pause im Kloster. Wieb. Das lohnt sich. Das ist so eine schöne ruhige Atmosphäre dort einfach ein bisschen durch den Klosergarten durch das Kirche schlendern und einfach ein bisschen zur Besinnung kommen und dann kann man weiterradeln. Ich mache das tatsächlich eigentlich immer, wenn ich hier lang fahre, dass ich hier kurz beim Kloster reinfahre und kurz einfach mal inhalte. Das hier drüben, das ist noch nicht die Unstroute, das ist noch irgendein anderes kleines Zuflüsschen, aber das dauert jetzt nicht mehr lange. Den hat man hier vor etlichen Jahren neu gemacht, den Radweg. Früher musste man dann auch mal viel Landstraße fahren oder da hinten über die Feldwege. Das war ziemlich mackige Angelegenheit und der sackt aber halt immer mehr ab. Irgendwann werden sie den mal grundsanieren müssen. Das ist ja auch ein Vogelgezwitscher in den Bäumen. Wunderschön. [Musik] Und hier kommt jetzt die Unstut. Das ist er hier. [Musik] Schön ist es hier. Ach, guckte mal, wie schön das hier ist. Wunderschöne [Musik] Ecke. Ja. Uns kann man ja wunderbar paddeln. Da war bestimmt gestern zum Feiertag auch ordentlich was los. Ja, das ist genießen hier. Einfach nur genießen. Viel breiter wird die Unstrut auch nicht mehr. Also da passiert bis zur Mündung nicht so wahnsinnig viel. Der hat jetzt auch nicht mehr viele Zuflüsse. Jetzt ist mir auch nicht mehr kalt. Jetzt habe ich die Jacke ja aus so und die Ärmel auch schon leicht hochgekrempelt und das war mir ja klar, dass es jetzt innerhalb von Minuten warm wird. soll halt 25° werden. Ich habe auch noch ein T-Shirt drunter, also ich kann dann noch ein bisschen was ausziehen. Das einzige, was ich nicht dabei habe, ist Sonnencreme. Habe ich jetzt irgendwie vergessen. Die muss ich wieder in meine Lenkertasche packen, dass ich die immer dann da habe. Ah, deswegen ist das lange T-Shirt vielleicht noch gar nicht so verkehrt. Sonst sehe ich heute Abend aus wie ein Krebs. Das ist doch einfach nur ein herrliches Bild hier, ne, mit der uns tut. Schöner ruhiger Radweg. [Musik] Eines der wirklich wenigen unbefestigten Stückchen und hier vorne ist gleich so eine Wildwasser Kanutenstrecke und ich sehe auch die Leute von Kanu schleppen. Vielleicht gibt’s ja hier irgendwie ein Training. Also Wettkampf glaube ich nicht, weil es ist ja Freitag, aber es ist ein Training scheinbar. ob steel und sch oben landen. Das ist scheinbar gar nicht so einfach, wie man sich das so im Jugendlichen Leichtinn vorstellt. Das sieht im Fernsehen immer alles so einfach aus, wenn die dann ihre Profi Wettkämpfe haben oder Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften oder sowas. Aber so einfach ist das alles gar nicht. Junge, Junge, [Musik] Junge. Und damit sind wir in Sommer da. Und jetzt gehen wir Kaffee trinken und Kuchen essen. S. [Musik] [Musik] Die Pomuna ist Teil 1 Auftragswerkes an die Stadt die antike Göttin des Obstes und der Feldfrüchte ist in Bronze und Granit geformt. Patronen über das plastische Bilderwerk zur Geschichte der einstigen Ackerbürgerstadt Sömmerda. Größenunterschiede der Elemente deuten auf verschiedene Inhalte und deren Bedeutungen. Pomona steht in einem Bereich der historischen Stadtmauer, in dem sich eins das wenigen sommersche Tor befand. Hier ist zugleich die Grenze zwischen der Stadt und dem ländlichen Raum. Die Kirchfirmen sind Abbilder der acht heute eingemeindeten Dörfer. Kinder folgen rund um die Pomona dem Brauch des Erntedankumzuges, der nach Kriegs- und Hungersnot 1871 gegründet wurde. Über die einzige Häuserzeile der Marktstraße Schauen, Kühe, Nutztiere wurden noch bis in die 1970er Jahre in der Sommerdah Altstadt gehalten. Wie ein Kind wippt die antike Göttin Fortuna auf einem der Gitterstäbe sitzend auf und ab. Über ihren Kopf empor hebt sie einen Bogen, auf dem es von Menschen nur so wimmelt. Als größtes Einzelobjekt des Bilildzwerkes steht seitlich die Skulptur von Nikolaus von Dreise. Der Sohn eines Schlossermeisters war Konstrukteur, Unternehmer und Inhaber von Patenten auf Munition und Hinterladegewehr. Der Bildhauer zeigt einen gealterten Mann nur im Gewand des antiken Wagenlenkers von Delfi. In ihren Händen hält die Figur zieht zerbrochene Miniatur jenes Denkmals, das von 1909 bis 1947 auf dem Marktplatz stand. Dargestellt war Dreie, der einem Soldaten die Handhaber eines Gewehrs erklärt. Schiffe, die aus Papier gefaltet und beweglichem Mühlräder. In der Sommerdar Triologie ist Minerva die göttliche Schwester von Fortuna und Pomona. Alle drei Frauen der antiken Mythologie sind Kosmopolitinnen, die im kulturellen Erbe der Menschheit ihren Platz haben. Zur Minergruppe gehören jene Plastiken, die mit dem Namen Salzmann verbunden sind. Er zeigt ihn in sparsamer Tracht unabhängig von gesellschaftlichen Stand und Beiwerk seiner Zeit. Der evangelische Facharformpädagoge, Publizist und Vater einer großen Kinderschar wird erstmals gemeinsam mit seiner Frau Sophie Magdalene dargestellt. Sie steht im Turm der beflügelnden Wesen auf einem Buch und sitzt in der schützenden Hand der Minerva. Der Bildhauer bewürdigt auf diese Weise die zeitlose Erfolgsgeschichte des Lehrerehepaars vor dem Hintergrund der europäischen Aufklärung. [Musik] Jetzt können wir mal ein bisschen Kilometer machen, bisschen Strecke machen, weil jetzt gibt’s ja eigentlich nur Landschaft. Da kommen jetzt nur paar ganz kleine Orte. So wahnsinnig viel passiert jetzt erstmal nicht, aber es ist so ein schöner Radweg. Gerade im Sommer da mit zwei Radreisenden mich unterhalten und die sind auch ganz begeistert hier von dem Unstrutradweg. Die sagen so idyllisch, so schön zu fahren, so eine entspannte Landschaft und das ist es wirklich. Wir haben allerdings erst im Badlang Salze angefangen und haben dann natürlich das erste Stück leider verpasst. Das ist hier so ganz typisch für das Zürringerbecken. Viele große Felder, kleine Ortschaften und ganz da hinten die Höhenzüge. Das ist jetzt die hohe Schrecke und da endet dann auch das Thüringer Becken. Am Wochenende ist hier dann definitiv mehr los. hat man den Radweg nicht so ganz für sich [Musik] alleine. Im Thüringer Becken kann man 400.000 1000 Jahre Geschichte erleben. Zum einen gibt es hier eine Ausgrabungsstätte in Bilzingsleben. Der Homo Erektis Bilzingslebensis gehört zu den frühsten Menschheitsfunden in Europa und hatte vor rund 400.000 Jahren seinen Lagerplatz am Nordrand des Züringer Beckens. Dann gibt’s die Mittelalterstadt Weißensee. Kann es sein, dass die Ludowinger Landgrafen hier eine Burg gerichtet haben, die im 13. Jahrhundert schon über eine Warmluftheizung verfügte, steht hier das älteste Rathaus von Thüringen. Ereignete sich das Rosenwunder der Heiligen Elisabeth vielleicht auf dem Weißenseher Marktplatz. Stammt das älteste Reinheitsgebot zum Brauen von Bier tatsächlich aus Thüringen wurde der prachtvolle Kirchenaltar der Jungfrau Maria nach der Reformation in der Stadtkirsche tatsächlich gefälscht. Lassen Sie sich von den Antworten überraschen, Sie werden staunen. Dann gibt’s einmal das Renaissancechloss in Kanerwurf. Das Schloss wurde 1562 bis 65 durch Georg den zweiten Witztum von Eckstedt anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet. Die Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert ist weitesgehend erhalten und erweckt einen sehr authentischen Eindruck. Im Inneren haben sich Ausmalung aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erhalten. Seit 2008 wurde das Schloss reserviert. 2020 wurde ein beeindruckendeer Renaissancegarten fertig gestellt. Seine Gestaltung ist durch das älteste bekannte europäische Gartenarchitekturbuch inspiriert. Und dann haben wir noch die Industriestadt Sömmer da. So schnell schießen die Preußen nicht. Diese Überlieferung steht wohl in direkten Zusammenhang mit Sommerdar, wo Johann Nikolaus ab 1827 ein neuartiges Zündnadelgewehr zur Patentreife brachte. 1840 begann dann die Massenproduktion und nun kam Dynamik in die Industriegeschichte der Stadt. Also ihr seht schon, das Thüringerbecken ist schon ziemlich geschichtsträchtig. Überhaupt Thüringen ist unheimlich geschichtsrächtig. Dieses kleine Wohl hat so eine massive und bedeutende Geschichte, auch weit zurückreichend. Das ist unglaublich. Damit muss man sich wirklich mal beschäftigen. Und hier gibt’s noch einen Übersicht über die Radwege, die es in Thüringen gibt. Wir fahren ja jetzt hier den Unstrutradweg, dann gibt’s den Weg in die Steinzeit, wo man also auch bei der Ausgrabungsstätte vorbeikommt. Der Laura Radweg, der ist bei mir erfordert gar nicht so weit weg. Gererradweg habe ich euch schon vorgestellt. Und den Finnebahnradweg, den stelle ich euch auch vor. Das ist nämlich ein Stückchen [Musik] Bahntrassenradweg und ich habe mittlerweile mein Shirt ausgezogen, mein langärmliches, weil jetzt ist es wirklich so warm, dass man jetzt hier ganz gedrost kurzärmlich fahren kann. Zum Schatten ist es total angenehm. Oh, das war wieder eine Fliege. Und in der Sonne, wenn man da steht, ist es super warm. Also so 25, 26° sollen das ja heute werden. Boah, herrlich. Also von mir aus könn es so bleiben. Ich hätte ja jetzt nichts dagegen. Nachts kann es immer mal regnen, aber ansonsten hätte ich so 25° nichts dagegen. Das ist so ein Traumtemperatur. Was ist das jetzt hier? Irgende Vie fliegt jetzt mir hier um die Nase und da hinten kann man jetzt glaube ich schon erkennen, das Züringer Becken ist jetzt gleich zu Ende. Wir fahren jetzt auch gleich durch die Thüringer Pforte, wo sich die Unstruh zwischen zwei Höhenzügen hindurchzwängt und das nennt man dann Züringer Porte, weil da das Züringerbecken beendet ist. [Musik] [Musik] Dieser Rastplatz ist eigentlich sehr schön. Der gehört ja auch dann praktisch zu diesem Aufstieg aus uns zu diesem Kanu Ausstieg. Im Moment liegt da gerade jemand auf der Bank und pennt. Hier geradeaus würde es jetzt zu dieser Ausgrabungsstätte geben. Das machen wir aber ein ander mal. Der Unsadwie geht jetzt erstmal hier ein Stückchen rauf. Jetzt geht das mal ein bisschen Landstraße und ein bisschen durch die Dörfer. Und jetzt kann man das ganz gut erkennen, wo das Zürringer Becken zu Ende geht. Da hinten ist nämlich der Höhenzug und da vorne ist auch die Thüringerpfotte. [Musik] Und wie grün das jetzt alles auf einmal ist, diese vier Wochen jetzt im April. Boah, was haben die die Natur explodieren lassen. Unglaublich. April und Mai, das sind auch so meine Lieblingsmonate, da ist es noch nicht so heiß und es ist schon lange hell und die Temperaturen werden langsam und die Natur explodiert, es wird alles grün, es blüht. Also, ich mag auch den Herbst, wenn das Laub sich dann verfärbt im Oktober, aber da sind die Tage dann halt so kurz. Das finde ich immer sehr schade. [Musik] Boah, hört ihr das Gequake hier in diesem Becken, in diesem Wasserbecken? Ist es ein Gewarke hier? Man sieht sie nur nicht, man hört sie nur, wie sie hier rumquarken. Es sind jetzt auch erstaunlich viele Reiseradler unterwegs. Also, ich habe bis heute einige getroffen. Gut, der Unstrutadweg ist ja auch nicht wirklich lang. Den kann man jetzt gut an so einem verlängerten Wochenende machen mit an und Areise. Je nachdem von wo man kommt, schafft man den also auch ganz entspannt in vier Tagen. Also normalerweise schaffst du den in zwei oder drei Tagen, je nachdem wie viel man sich anschauen möchte. Aber mit an und Abreise vier Tage ist es wunderbar. Also das schafft man auf jeden Fall. [Musik] Hier hat wieder so ein Schlaumeier das Schild in die falsche Richtung gedreht. Da geht’s nämlich nicht nach links, sondern Gors Leben ist hier rechts von mir. Was manchen das bringt, die Schilder zu verdrehen, ne? Haben die alle zu viel Langeweile? Kann ich irgendwie nicht verstehen. Das hier vorne, das ist jetzt der Durchbruch der Unstrut durch die Höhenzüge, die Thüringerapforte. Die Unstrut schlängert sich nämlich jetzt hier einmal da hinten rum und geht dann daum und auf der anderen Seite ist dann Heldrungen und Heldrungen gibt’s eine Wasserburg, die in der Jugendherberge ist. Ganz tolle Anlage und da fahren wir dann auch gleich noch hin. Aber erstmal geht’s hier noch ein Stückchen an der Unstrut lang. [Musik] Und hier vorne ist ein Bänkchen frei und da werde ich mich jetzt hinsetzen und werde Pause machen. Das hätte ich ja nicht gedacht, dass dieses Bänkchen hier jetzt frei ist. Na super. [Musik] Ja, ist das schön. Ach, herrlich. Oh, die Wärme, die macht ein schon ganz schön zu schaffen, wenn man das nicht mehr gewohnt ist. Na, ich werde jetzt erstmal was vernünftiges essen. Ich habe ja nur den Kuchen gegessen vorhin. Das war auch okay. Aber jetzt würde ich gerne mal was vernünftiges essen. Ich habe heute Brötchen mit Avocado mit und die habe ich ja schon eine Weile im Kühlschrank gehabt, die Avocado. Die war noch so hart, als ich die gekauft habe, aber jetzt war sie perfekt. Auch noch nicht braun oder so. Richtig perfekt. Und das lasse ich mir jetzt schmecken. Also bis später. [Musik] [Musik] Muss mal wieder aufpassen, dass man wieder genug trinkt. Wenn das so warm ist, braucht man ja doch ein bisschen mehr. Habe jetzt 2inhal Wasser dabei. Sollte eigentlich reichen. Och, das war jetzt hier ein schönes Plätzchen hier im Schatten und der Kuck ruft hier und so. Ach, war wunderbar. Das tat jetzt richtig gut auch was vernünftiges zu essen. Das habe ich dann schon irgendwann gemerkt, dass dann so ein bisschen Unterzuckerung eintritt. Und jetzt geht es erstmal nach [Musik] Heldrungen. Da hinten kommen jetzt auch schon die ersten Wolken, so die ersten Vorboten für die Gewitter, die eigentlich auch erst morgen kommen sollen. Also für heute haben sie noch nichts angesagt. Bin ich ja mal gespannt. Ich habe keine Regensachen dabei, aber ich habe hier relativ viele Bahnhöfe, zumindest bis und dann gibt das mal ein paar Kilometer [Musik] nix. Und damit sind wir durch die Thüringerporte oder so mehr oder weniger durch. Das ist jetzt hier die Thüringerport. Dahinter öffnet sich das Ganze noch mal zum Harzvorland und dann könnten man sogar ein wenig die ersten Ausläufer des Harzes sehen, aber so richtig nah kommen wir da heute nicht ran. Jetzt verlassen wir die auch erst mal wieder für ein Weichen. Hier nach links würde es jetzt nach Bad Frankenhausen gehen, zum Schiefenkirchturm, zum Küffhäuserdenkmal und zum Panoramuseum. Und für uns geht es erstmal nach rechts. Und jetzt kommen auch tatsächlich mal wieder ein paar Höhenmeter. An diesem See haben die tatsächlich wieder angefangen, Kies zu baggern. Es muss sich ja lohnen. Da war jetzt jahrelang nichts hier, aber es machen sie wieder irgendwas. Das ist mit Sicherheit auch ein ehemaliger Kiestageb. Und daneben der kleine See, der ist ein Badesee. Da gibt’s tatsächlich ein Freibad dazu, aber ich weiß nicht, ob das jetzt so schön ist, wenn die da rumbackern. Gut, am Wochenende ist da ruhig, aber ansonsten war das hier immer sehr idyllisch. Es stört jetzt ein wenig. Heldrunger Seeterrassen. Genau. Ah, hier kann man auch zelten. Hier ist auch Camping. Ach, guck an. Das stand zumindest da dran. Camping. Na ja, warum nicht? Dann wäre das ja auch neu, wenn man hier jetzt zelten könnte. Vielleicht dahinter. Also, ich habe das hier von vorne auch noch nie gesehen, dass man hier irgendwie zelten kann, aber vielleicht ist das hinter hinterm [Musik] See. Jetzt komme ich mal von der ganz anderen Seite. Das ist ja eigentlich nur ein Fußweg. Ich hoffe, ich komme hier durch, aber eigentlich müsste schon durchkommen. Da bin ich mit Sicherheit nicht die erste, die hier mit dem Fahrrad lang fährt. So, da drüben ist er nämlich die Wasserburg. Ja, ich einmal von der komplett falschen Seite jetzt rangefahren, aber das macht nichts. [Musik] Zutritt nur für Hausgäste. Geh trotzdem mal hier [Musik] gucken. Gut, dann kann man sich diese Burg nur noch von außen anschauen. Es ist tatsächlich mittlerweile hier abgesp. Das Ganze ist jetzt auch wirklich nur noch für Gäste der Jugendherberge hier. Es ist immer noch eine Jugendherberge. Hat mir auch ganz freundlich angeboten, dass ich darüber nach könnte hier. Und vielleicht mache ich das tatsächlich mal, weil es ist von Erd Tagesetappe bis hier raus. Also man kann hier wirklich von Erfahrt gut fahren. Das sind so 70 km ungefähr und dann einfach hier übernachten und dann irgendwie weiterfahren. Ja, vielleicht mal eine Idee. Und die haben das abgesperrt, weil eben hier und dann auch Schulklassen sind und so und die Eltern fanden das halt dann auch nicht so gut, dass das Gelände hier so offen ist, ne, dass da jeder rein kann und da hatten die alle so ein bisschen Angst um ihre Kinder und es gibt ja auch mittlerweile sehr merkwürdige Gestalten und deswegen ist es jetzt mittlerweile alles zu. Es ist so eine richtige Burg wieder. Also es lohnt sich trotzdem dahinzufahren. Es ist schon ein sehr imposantes Gebäude. Man kommt halt nur nicht mehr ins Gelände rein. Aber das ist jetzt nicht so schlimm. Jetzt geht es weiter nach Norden. Die Unstrut macht jetzt erstmal einen ganzen Schlenker Richtung Norden, bevor sie dann irgendwann nach Osten wieder abbiegt. Und hier sind sie jetzt, die jungen Bäumchen. Als das letzte Mal auf dem Unstut Wer Radweg hier lang gefahren bin, waren h nämlich lauter Löcher. Da habe ich noch überlegt, was das werden soll. Da hatte ich mir das schon fast gedacht, dass hier Bäume reinkommen und so ist es auch. Ganz viele Bäume. Keine Ahnung, was das für welche sind. Das sieht ein bisschen aus wie h ne Birken sind es nicht. Keine Ahnung. Vielleicht sind es ja auch Obstbäume. Das wäre ja auch schön. Ich kann es nicht erkennen. Die sind noch zu kle. Die müssen noch ein bisschen wachsen, bis man irgendwas erkennen kann. [Musik] Jetzt sind wir in Brettleben und hier gibt es sogar eine der wenigen eBayadestationen, die es hier auf dem direkt auf dem Unstratweg gibt. Nämlich hier an dem Spielplatz gibt es eine Ebayladestation direkt neben den Fahrradständern und das ist eigentlich auch ein schöner Platz für eine Pause. Also, das haben sie ganz gut gemacht. Da kann man auch mal ein bisschen [Musik] nachladen. Hier in dieser Ecke sind sehr viele Gebäude aus Buntsandstein. Das ist hier so ein vorherrschendes Material. Äh z.B. Das Küffhäuserdkmal ist auch aus Wundsandstein. Und hier haben wir jetzt mal einen Blick Richtung Harzvorland da hinter der Kastanie. Das ist der Küffhäuser. Davon sehen wir jetzt hier nicht so viel, aber in diese Richtung, das ist dann von der Harz. [Musik] Drüben haben wir noch mal die Thüringerfotte und da drüben ist der Küffhäuser. Jetzt kommen wir auch wieder an diese gesperrte Brücke, wo man nicht mehr über die Unstru drüber kann. Ja, diese Brücke ist also gesperrt wegen Baufälligkeit und gibt’s ein Spendenaufruf zur Wiederherstellung der Rad und Fußrgängerbrücke in Schönfeld mit einer Kontonummer und da kann man spenden, weil die Umleitung ist ziemlich weit. Das sind also bestimmt 3 km oder so, man dann Umleitung fahren muss. Also, ich bin ja wirklich schon mal gespannt, ob sie die Brücke irgendwann wieder äh ja wieder sanieren können, wieder für die Öffentlichkeit zugängig machen können, weil das geht schon viele Jahre so, dass die Brücke gesperrt ist und da tut sich noch gar nichts. Mal gucken, ob ich das noch erlebe, dass man da wieder über die uns gut kann. Und jetzt beginnt tatsächlich auch wieder ein sehr schönes Stückchen hier direkt an der Uns lang. Es geht hier ganz viel auf diesem Geich jetzt lang und man sieht ganz viel von der uns tut. Jo, das ist hier diese dunkle Wolke und da hinten sehe ich es auch schon rausregnen. Die muss ich ein bisschen im Auge behalten. Ich weiß jetzt nicht, ob ich schneller bin als die Wolke oder ob die Wolke schneller ist, weil wenn die in dieselbe Richtung zieht, wie ich fahre, dann könn es eng werden. Sowas wie hier muss ich mir dann einfach suchen irgendwas zum Unterstellen. Es ist jetzt nicht viel. Was es da hinten regnet? Ist wirklich nur dieses eine kleine Ding, aber es reicht zum nass werden. Und da sieht’s ja schön aus. Das wäre auch schön. Nebra noch 30 km. Hm. Ja, mal schauen. Aber solange das Wetter noch mitspielt, genießen wir hier einfach auch die Tour. Ich würde jetzt einfach sagen, ich fahre seit wie das jetzt irgendwie geht, solange ich Lust habe Richtung Naumburg steigt dann irgendwo Wangennebra oder so in Zug und würde dann vielleicht beim nächsten Mal in Arter wieder einsetzen, dann ab da noch mal praktisch Unstruadweg Etappe 3 machen, weil das wäre dann auch noch mal eine schöne Tagesetappe von 60 70 km. Schon lustig ist wirklich nur diese eine dicke Wolke, die sich hier gebildet hat, ne? Ringsrum sieht es alles noch ganz harmlos aus. [Musik] Das ist jetzt so eine Landschaft hier, wo man wirklich einfach nur fährt, fährt fährt, bisschen rechts guckt und ein bisschen links guckt, aber einfach nur fährt. Irgendwie ist hier gefühlt jetzt kein Mensch mehr unterwegs. Es ist hier ganz leer. Sowohl hinter mir ist hier ganz leer als auch vor mir und das schon eine ganze Weile, also eigentlich hinter war dann Schluss. Seitdem habe ich hier niemanden mehr gesehen. Aber ich mag das ja, wenn es nicht so voll ist. Sehen nur die Regenwolke jetzt nur hier im Display und ich hoffe, dass sie wirklich hinter mir bleibt. Aber die ist schon ganz schön nah gekommen. Ich muss aber immer mal schauen, wo der Regen ist. Das ist schon ja, wenn man hier so ringsrum guckt, das ist alles blauer Himmel. Nur über mir habe ich hier diese dicke fette Wolke. Ich habe jetzt gerade mal ins Regenradar geguckt. Also es sieht tatsächlich so aus, als ob die hier links von mir vorbeizieht, als ob ich nichts [Musik] abkriege. Das ist jetzt hier eins dieser Fluttore, wenn die Unstrut mal Hochwasser hat, dann wird das hier geöffnet und dann werden diese Polder hier einfach genutzt als Überschwemmungsgebiet. Da war auch so eine Infotafel mit Gaststätdten und Übernachtungsmöglichkeiten. Das finde ich ganz gut, dass sowas dann hier ist. Ich meine, heutzutage haben die meisten zwar Internet und können das ganze googeln, aber ist doch trotzdem schön, wenn da so Inputeln sind und man gleich die Telefonnummer hat und dann einfach anruft und fragt, ob was frei ist und wenn nichts frei ist, fährt man halt weiter. Wahnsinn, ein Radfahrer. Und es ist auch gleich wieder drückend warm. Also, wo jetzt die Sonne weg war unter den Wolken, dachte ich, könnst du das Schiff vielleicht gleich wieder anziehen? Aber nee, jetzt ist die Sonne wieder da und jetzt ist es auch gleich wieder richtig bullig warm. [Musik] Das ist auch noch so ein kleiner Geheimtipp, der Unstrutradweg. Der ist ja nicht lang. Das sind ja oft diese ganz kleinen Radwege, aber der ist von Anfang bis Ende schön. Also da gibt’s nichts, wo man sagen muss, blöd. Nee, der ist wirklich schön. [Musik] Ja, der Regen zieht schön da drüben vorbei. Das gefällt mir gut. Ah, da steht was dran. Bottendorf. Genau. Und hier ist nämlich ein Campingplatz hier in Bottendorf. Genau hier am Radweg. Mühle Bottendorf, Kupfermühle Bottendorf. Für betreuen sie auf diesem Zeltplatz, da werden sie geholfen. Gruppschlafräume mit zehn Betten. Zeltplatz Erwachsener 7. Boah, wunderbar. Das ist ja echt günstig. Und Feentwohnung gibt’s auch noch, aber da steht kein Preis dabei. Doch 20 € pro Übernachtung und Person. Für vier bis sechs Personen ist die Ferienwohnung. Also, wenn ich alleine komme, zeichen nur 20 €. Das wäre ja ein Ding. Ich gucke mir das jetzt einfach mal an, wie das hier [Musik] ausschaut. Okay, gut. Das ist der Campings. Ja, es ist ziemlich klein, aber schön mit Sitzbänken und so. Und für 7 € pro Person kann man da ja auch nicht meckern. Man muss ja nicht so viel verlangen. So, Übernachtung mit Zelt völlig in Ordnung. [Musik] Und von hinten bilden sich die nächsten Wolken. Na ja, ich glaube, ich werde den Nebra Schluss machen. Ich muss mal schauen, wie in Nebra die Züge fahren. Ich glaube nicht, dass die hier jede Stunde fahren, wenn die alle zwei Stunden fahren. Ja, dann muss ich ja noch ein Stückchen fahren. Nebra irgendwo Kaffee trinken. 3 4:30. Hm. Na ja, ich fahre erstmal oder noch besser. Ich suche mir jetzt erstmal irgendwo ein Bänkchen, was frei ist. Bis jetzt waren ja irgendwie überall immer Leute. Jede Bank, die ich mich setzen wollte, saß schon jemand. Mal gucken, vielleicht habe ich ja irgendwo Glück. Ja, das hat sich jetzt da ganz schön zusammengebraut. Also, das ist jetzt schon bisschen mehr als ein kleiner Schauer. Also, da hätte ich mir auf jeden Fall was suchen müssen, aber es sieht tatsächlich bei mir vorbei. Das ist auch noch hinter dem Höhenzug. Also, das ist noch ein ganzes Stückchen weg. Ganzes Stückchen nördlich von mir. Ja, da vorne ist doch ein kleines Bänkchen. Das ist jetzt mein Bänkchen. Brauch jetzt mal wieder eine Pause. Ich habe zwar keinen Hunger, aber was trinken will ich auf jeden Fall. Ich habe noch ein paar Kekse mit, die werde ich jetzt essen oder zumindest ein paar davon. Nebra noch 15 km. Na wunderbar. Das nächste ist jetzt Wendelstein. Das sehe ich schon hier vorne. Ja, und ich denke mal, das mit den Gewittern, das ist noch nicht ausgestanden. Also, da kommt noch was. Das zieht wahrscheinlich dann doch zu mir. Das ist ja nicht die Untru, das ist nur so ein Flutkanal. Da hinten, das ist die hohe Schricke. Der kleine Ort da hinten, das ist wir. Da gibt’s eine ganz tolle Modellbahnausstellung. Da war ich auch noch nie drinne. Ich mein Cappuccino noch von heute morgen von zu Hause. Den habe ich ja auch noch gar nicht getrunken. Den hätte ich jetzt fast vergessen. 3:30r ist doch eigentlich eine perfekte Zeit dafür. Und ein paar Kekse dazu. Und auch Brot habe ich jetzt überhaupt keinen Appetit. Ich habe überhaupt keinen Hunger. Aber ein paar Kekse esse ich so und das reicht. Jetzt gucke ich mal, wie die Züge fahren und dann geht’s auch relativ zeitnah weiter. Ich muss ja mal mit dem Wetter ein bisschen schauen. Ins Regenradar könnte ich auch noch schauen. Das wäre auch noch eine gute [Musik] Idee. Und jetzt haben wir Thüringen verlassen. Simmer Satzen [Musik] [Musik] Anhalt. Hier vor uns ist Memleben und das Kloster und die Kreiserfalz. Das schauen wir uns tatsächlich beim nächsten Mal an, denn ich war da selber noch nie. Also, mich interessiert das ja selber mal. Es gehört alles zu dem Kloster hier, ne? Die ganze Anlage, Museumkloser und Kaiserfalz memleben, denn ich denke, dafür sollte man sich ein bisschen Zeit nehmen. Jetzt kommt auch wieder ein sehr schönes Stück uns Dradweg, auch wieder sehr nah am Fluss und hier vorne gibt’s dann auch gleich wunderschöne Buntsandsteinfelsen zu bewundern. Ach ja, ich würde gerne bis Naumburg jetzt durchfahren, aber es ist jetzt einfach zu weit. Das bringt nichts. Setz mich jetzt in Nebrainzug und wäre dann wahrscheinlich so gegen 19 Uhr zu Hause. Das wäre ja auch okay. Ja, das Wetter hat echt durchgehalten, ne? Also wirklich Glück. Das hätte ich nicht gedacht. [Musik] Die alte Eiche hier, die steht immer noch. Das ist schön. [Musik] J, da steht der Zug. Mit dem könnte ich jetzt natürlich auch fahren. Das ist ja der gleiche. Wieso mache ich das nicht? Könnte ich doch eigentlich machen. Wo fährt denn der jetzt ab? Wann fährt denn der jetzt ab? Na gut. Okay, jetzt bin ich hier in Wangen. Der Zug steht hier schon und deswegen fahre ich jetzt hier auch nicht weiter. Der fährt in 10 Minuten los. Das wäre jetzt egal, ob ich jetzt hier einsteige oder in Nebra. Das wäre jetzt derselbe Zug. Es war schön. Mir hat sehr gut gefallen. Tolle Tour. Ich bin zum Glück trocken geblieben und ich hoffe euch hat auch so viel Spaß gemacht. euch hat’s auch gefallen. Lasst ein Like da, lasst ein Abo da und gerne, wer schon mal uns zu Dratweg unterwegs war oder den Vorhalt zu fahren, meldet euch ruhig, schreibt’s in die Kommentare. Ich freue mich über jeden Kommentar und werde ih auch beantworten. Ansonsten vielen Dank fürs Zuschauen, habt eine schöne Zeit, bleibt gesund, habt euch lieb und dann bis zum nächsten Mal. Tüs. [Musik] [Musik]

    Die Unstrut entspringt westlich von #efferhausenk im Eichsfeld, berührt die Städte Mühlhausen, Bad Langensalza, Sömmerda, Artern, durchquert ein Stück des Thüringer Beckens und tritt zwischen den Höhenzügen der Hohen Schrecke und des Ziegelrodaer Plateaus in die Weite eines fruchtbaren Tales ein.
    Quelle: https://www.unstrutradweg.de/
    Bei Memleben verengt sich dieses Tal, es folgt der wohl abwechslungsreichste Teil des Flusslaufes. Mal ein bisschen romantisch und träge, mal eingezwängt in ein Korsett von Muschelkalk- oder Sandsteinbergen erschließt die Unstrut das bekannte Weinanbaugebiet Saale-Unstrut, durch das die 13. deutsche Weinstraße führt.
    Nach etwa 190 km Länge mündet die Unstrut im Blütengrund zwischen Kleinjena und Naumburg in die Saale.
    Der Unstrutradweg begleitet die Unstrut auf ihrem ca. 190 km langen Weg von der Quelle im Eichsfeld durch das Thüringer Kernland, die Kyffhäuserregion und das südliche Sachsen-Anhalt bis zur Mündung in die Saale bei Naumburg.
    Besondere Attraktionen am #unstrutradweg sind die Städte #mühlhausen und #badlangensalza mit historischen Stadtbefestigungen und Parks, das Naturschutzgebiet Unstruttal bei #ägelstedt,n die Thüringer Pforte, die Wasserburg Heldrungen, die Modellbahn Wiehe, das Erlebniscenter Arche #nebra in Wangen und der Fundort der #himmelsscheibe, die Weinstraße Saale-Unstrut, die Neuenburg und #rotkäppchen -Sektkellerei in Freyburg sowie die Domstadt #naumburg.
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    13 Comments

    1. Hallo liebe Cathy, Du zeigst uns immer wieder wie schön der Osten unseres Landes sein kann. Landschaften und Orte , die man sonst im ÖRR nicht sieht. Dazu noch interessante Kommentare und Beschreibungen.
      Wieder mal eine schöne Zeit vorm Fernseher. Vielen lieben Dank.
      Grüße aus LL nach EF.

    2. Bottendorf mein Heimatdorf 😊
      Schön das du uns besucht hast. In der Kupferhütte werden viele Fest veranstaltet, unter den Einheimischen auch bekannt als Saal. Zum Mühlentag zu Pfingsten ist immer was los.

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